Das ist es nun: Das Debut-Album von Rampage The Last Boy Scout.
Nach einem ausgesprochen guten Intro kommt gleich der Hammer.
Flipmode Iz Da Squad ist dieser Hammer. Zum zweiten Mal treten Busta Rhymes, Rampage, Lord Have Mercy, Spliff Star und Serious als Flipmode Squad auf einem Album auf. Und dieser Auftritt hat sich gewaschen. Mit genialen Verses kriegt man seit der ersten Sekunde einen Ohrwurm.
Bei Da Night B4 My Shit Drop geht es, wie der Titel schon sagt, um die Frage ob sich diese Platte auch gut verkaufen würde, während er mit einem Joint bewaffnet auf die Veröffentlichung. Das Gerappe von Ramp macht sogar schon den Interviewer verrückt.
Die Handlung bei Talk Of The Town ist wie man sie kennt: Ganz normales Gerede um Erfolg, der Kampf im Ghetto und das gesteigerte Selbstbewusstsein von Mr. McNair. Jedoch ist das so gut verpackt, dass man eigentlcih 6 oder mehr Sterne vergeben müsste.
Get The Money And Dip ist ein Song, wie er selber sagt, wo es um das Geldkriegen und dann schnell abhauen handelt. Und der Chorus von seinem Cousin ist auch sehr gut gelungen.
The Set Up ist genau genommen das gleiche wie Talk Of The Town. Aber auch hier kann man ihm verzeihen.
Jetzt kommt vielleicht der beste Song des Jahrzehnts, Wild For Da Night.
Sowas kann man nicht in Worte fassen, ich versuche es trotzdem: das Geheimnis ist der ganze Vibe um diesen Song und um dieses Album.
Flipmode Enemy #1 ist eine Anlehnung an Public Enemy und so hört es sich auch an. Unglaublich.
Der erste und (fast) einzige Party-Song heisst Take It To The Streets, der einfach so cool ist, dass es schon weh tut.
Das nächste Lied ist Conquer Da World, welches mit ein paar Rakim-Einlagen richtig abgeht.
Etwas, wo Roger sich mal richtig an den Kritikern auslässt heisst Hall Of Fame(die ihm wahrscheinlich auch vergönnt bleibt). Die Skills dafür hat er jedenfalls.
Niggaz Iz Bad ist wieder ein reiner Ohrwurm. Nur mit einem Beat bewaffnet zerstören Serious und er alles.
Party-Song Nummero 2 ist ein Bonus Track: Der We Getz Down Remix ist einfach nur smooth.
Das Outro ist so gut gemacht, dass man daraus auch ein Song machen könnte.
Alles in allem ist dieses Album neben The Coming kennzeichnend für den Anfangsflow von Flipmode, der nach meiner Meinung unnachahmlich ist.