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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
eine platte voller wunder,
Von Audioautist (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Scoundrel Days (Audio CD)
es gibt zwei alben, die ich mir insgesamt drei mal gekauft habe. als MC, als Vinyl-LP und als CD. mit 11 jahren hatte ich nur einen kleinen (mono!) kassettenrokorder auf dem ich bis dahin immer nur pumuckl-kassetten gehört hatte; mit 15 jahren kam ich zu einem plattenspieler und mit 19 jahren konnte ich schließlich sogar einen cd-player bezahlen. scoundrel days ist neben hunting high and low für mich ein album der ersten stunde (... meiner liebe zur popmusik). dementsprechend völlig subjektiv ist meine bewertung. ich habe aber festgestellt, dass selbst definierte nicht-a-ha-fans beim hören von "the swing of things" zu glücksgefühlsausbrüchen neigen. dieses album ist für mich so wundersam, weil sich meine favourits mit den jahren immer wieder geändert haben. fand ich 1987 noch "we're looking for the whales" und "maybe maybe" am schmissigsten, begleitete mich "the soft rains of april" 1988 in den schwersten liebeskummer meiner frühen jugend. heute, schlappe 15 jahre später, treibt es mir bei der textzeile: "oh but how can i sleep with your voice in my head, with an ocean between us and room in my bed" die tränen in die augen und die schauer über den rücken. dies mag jedoch nicht nur an dieser poetischen formulierung liegen, sondern auch an dem wirklich unfassbaren klang der stimme morten harkets. und mein gott, wie in aller welt kommt man auf so eine schier geniale melodie? die auswahl der single-auskopplungen von a-ha habe ich allerdings nie wirklich verstanden. abgesehen vom evergreen "take on me" haben mir immer die single-auskopplungen im vergleich zu anderen songs des jeweiligen albums am wenigsten gefallen. insbesondere "cry wolf" fand ich schon immer völlig untypisch, unpassend und unglücklich gewählt. aber wer weiß, vielleicht ist es in ein paar jahren mein lieblingssong. bei diesem album weiß man nie... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Meisterwerk von A-HA,
Von Mr. "Rullep" (Seelscheid) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Scoundrel Days (Audio CD)
SCOUNDREL DAYS ist eine runde Sache. Tolle Songs, tolle Atmosphäre und ein Stilbruch, denn vorher kannte man A-ha eher als eine Band die man in die Teenie-Schublade hätte stecken können. "Take On Me" war wichtig für Ihre Karriere doch Ernst genommen hatte man Sie 1985 nicht gerade.
So überrascht die melancholisch, düstere Stimmung auf Ihrem Nachfolgealbum doch sehr. Zwar waren die meisten der 10 Songs bedrohlich und alles andere als heiter, doch die wichtigen Poptupfer wurden im richtigen Verhältnis zur Produktion wohl dosiert eingesetzt. So konnte man sich über ein unterhaltsames Popalbum freuen das anspruchsvoller Klang als die bisherigen Arbeiten der Band. "Scoundrel Days", der Opener besticht vorallem durch Morten Harkets brillante Stimme die, für mich, nie besser Klang als auf dieser Platte. Ein mitreißender Song der bereits aufhorchen läßt. "The Swing Of Things" kommt als traurige Ballade um die Ecke. Harket winselt einem seine Liebesschwüre leidenschaftlich ins Ohr und die Keyboardssounds von Mags und Pal tun Ihr übriges. "Ive Been Losing You" ist das Paradebeispiel für den harten Imagewechsel den A-ha im Jahr 1986 an den Tag legten. Krachende Drums, garstige Synthies und ein wilder Sänger. In "October" kommt man sich wahrhaftig vor als stände man gerade in einer herbstlichen Gegend in der es ungemütlich kalt ist und Schritte von Fußgängern zu hören sind. Dazu eine von Bläsern begleitete Ballade die einmal mehr von Mortens intensiver Stimme lebt. "Manhatten Skyline" ist A-has eigene Mini-Rockoper und neben IBLY und TSROA der Stempel von SCOUNDREL DAYS. Ruhige Passagen und dann plötzlich eine Gitarre die verzehrt den Refrain einleitet bevor erbarmungslos auf ein Schlagzeugbecken eingedroschen wird. Dann noch eine fette Bassline und fertig ist der ultimative Klassiker dieser norwegischen Band. "Cry Wolf" ist einer der großen Poptupfer des Albums. Er passt hervorragend zur Platte obwohl der Pop in diesem Lied mehr im Vordergrund steht als bei den anderen Songs. Immer wieder gern gehört. "Were Looking For The Whales", mein heimlicher Favorit, hat einen bedrohlichen Einstand bevor ihm eine Panflöte das Düstere nimmt. Plötzlich fängt Morten an zu singen und alles wird auf einmal leicht und unbeschwert. Herrliche Melodie mit tollem Refrain und geilem Mittelteil. "The Weight Of The Wind" steht seinem Vorgänger in nichts nach und fesselt von der Ersten bis zur letzten Minute mit seiner mitreißenden Art. "Maybe Maybe" ist der einzige Fremdkörper auf der Platte. Ziemlich nett und lieb anzuhören und dennoch passt der Sound nicht zum Rest der Scheibe. Das merkt man vorallem dann wenn das letzte Stück erklingt... ..."The Soft Rains Of April". Was soll man da noch groß schreiben? Ein Song für die Ewigkeit. Eine so traurige Rockballade mit der resignierenden Stimme eines Morten Harket das ist so als ob einem der Boden unter den Füßen weggerissen wird. Traumhaft schön und doch so bitter und traurig. Man ahnt bereits was Morten mit dem letzten Atemzug singen wird - "OVER". FAZIT: Für mich eines der Besten Popalben die je erschienen sind. Mit dem Hintergrund das A-ha mit SCOUNDREL DAYS eigentlich einen düsteren Weg eingeschlagen hatten ist dennoch ein großes Popjuwel entstanden das auch heute noch genauso strahlt wie vor 21 Jahren. Schade nur das die Jungs danach wieder in seichtere Popgewässer abgetrieben sind. Hätten Sie diesen genialen Gang fortgesetzt so würde man heute wahrscheinlich mehr in Ihnen sehen als eine überlebende Band der 80er. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Übersetzen leicht gemacht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Scoundrel Days (Audio CD)
Natürlich war ich damals noch ( und bin es noch immer) Duran Fan und somit stand eben diese Band nicht besonders hoch in meiner Gunst. Das Lag vor allem an den diversen BRAVO Artikeln und dem Hype um a-ha, wieviel besser sie wären im Vergleich zu Duran... Dennoch konnte ich mich den Songs nicht entziehen, ich war begeistert vom Take on Me Video und wenn dies auch eher ein Ohrwurm ist, den man leichter vergessen kann, so ist Scoundrel Days als gesammtes ein spitzen Album. Düster und Licht zugleich, sind die Songs mitreisend, in Erinnerung bleibend, Gänsehaut machend, Zeitlos und somit immer wieder hörbar. Und da ich damals meine Leidenschaft für alles englische bzw. englisch sprachige entdeckte, kam es gelegentlich (trotz PONS Wörterbuch) zu diversen lustigen Übersetzungsfehlern ins deutsche. Und somit wird für mich dieses Album immer mit dem legendären Satz "vielleicht war ich joggen" verbunden sein und einer ganz speziellen Freundschaft.
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