es gibt zwei alben, die ich mir insgesamt drei mal gekauft habe. als MC, als Vinyl-LP und als CD. mit 11 jahren hatte ich nur einen kleinen (mono!) kassettenrokorder auf dem ich bis dahin immer nur pumuckl-kassetten gehört hatte; mit 15 jahren kam ich zu einem plattenspieler und mit 19 jahren konnte ich schließlich sogar einen cd-player bezahlen. scoundrel days ist neben hunting high and low für mich ein album der ersten stunde (... meiner liebe zur popmusik). dementsprechend völlig subjektiv ist meine bewertung.
ich habe aber festgestellt, dass selbst definierte nicht-a-ha-fans beim hören von "the swing of things" zu glücksgefühlsausbrüchen neigen.
dieses album ist für mich so wundersam, weil sich meine favourits mit den jahren immer wieder geändert haben. fand ich 1987 noch "we're looking for the whales" und "maybe maybe" am schmissigsten, begleitete mich "the soft rains of april" 1988 in den schwersten liebeskummer meiner frühen jugend. heute, schlappe 15 jahre später, treibt es mir bei der textzeile: "oh but how can i sleep with your voice in my head, with an ocean between us and room in my bed" die tränen in die augen und die schauer über den rücken. dies mag jedoch nicht nur an dieser poetischen formulierung liegen, sondern auch an dem wirklich unfassbaren klang der stimme morten harkets. und mein gott, wie in aller welt kommt man auf so eine schier geniale melodie?
die auswahl der single-auskopplungen von a-ha habe ich allerdings nie wirklich verstanden. abgesehen vom evergreen "take on me" haben mir immer die single-auskopplungen im vergleich zu anderen songs des jeweiligen albums am wenigsten gefallen. insbesondere "cry wolf" fand ich schon immer völlig untypisch, unpassend und unglücklich gewählt. aber wer weiß, vielleicht ist es in ein paar jahren mein lieblingssong.
bei diesem album weiß man nie...