Eigentlich gibt es inhaltlich am Buch nichts zu meckern, schließlich ist Scott kelby mit seinen >50 Büchern ja auch eine Ikone ... wenn, ja wenn man eben auf den typisch amerikanischen Schreibstil á la "Ich bin Scott Kelby und wenn Du willst, dass Deine Bilder wie meine aussehen, dann folge dieser Anleitung" steht. Leider gibt es gar keine Hintergrundinformationen zu Lightroom an sich, Themen wie Frabmanagement, Arbeiten mit RAW o.ä. Insgesamt besteht das Buch eigentlich fast nur aus Screenshots und wirklich sehr wenig Text zum Verstehen. Wie oben angedeutet, kann man also seinen - durchaus hilfreichen - Tips und Abläufen folgen, bleibt aber bzgl. dem WARUM? häufig auf der Strecke, was einen bzgl. der Übertragung des Gelesenen auf die eigenen Projekte ein wenig im regen stehen lässt. Im Zweifel also doch wieder freies Herumspielen mit den Möglichkeiten des Programms, nur dann brauche ich das Buch nicht.
Ich glaube, dieser Stil ist eben eine Typfrage, dessen sollte man sich vor Kauf bewusst sein. Bei mir hat es nicht gefunkt, das Buch ging zurück und ich fühle mich bei einem deutschen Autor im gewohnten "Kompendium-Stil" deutliche besser aufgehoben ;o)