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Science and a Sense of Hope - Zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion in der Fernsehserie "Star Trek: Deep Space Nine"
 
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Science and a Sense of Hope - Zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion in der Fernsehserie "Star Trek: Deep Space Nine" [Taschenbuch]

Kolja Steinrötter
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 195 Seiten
  • Verlag: Telos; Auflage: 1 (23. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3933060133
  • ISBN-13: 978-3933060136
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.051.563 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In der Fernsehserie Deep Space Nine werden Inhalte vermittelt, die eine Brücke schlagen zwischen den Wissenschaften, der Notwendigkeit zu lernen und zu forschen, und dem Wunsch der Menschen an etwas zu glauben - an etwas, das ihnen das Gefühl gibt, die Existenz hätte auch auf längere Sicht einen tieferen, kosmologischen Sinn. Das betrifft die zukünftigen Werte und Prioritäten der Menschheit, aber auch ihr Verhältnis zur Wissenschaft, zur Technik. Und bei Deep Space Nine auch den religiösen Glauben. Im Star Trek Universe ist die Einheit der Menschheit und die allmähliche Verschiebung ihrer Prioritäten durch den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Lebensform erst möglich geworden. Ist Deep Space Nine aber ein Produkt der Massenkultur, das tatsächlich versucht, eine neue Weltsicht zu vermitteln? Wird durch die Darstellung einer Gruppe von Menschen und Aliens, die mit kosmologischen Fragen konfrontiert werden, an welchen wir heute verzweifeln oder die wir noch gar nicht stellen können, versucht, unser Bewusstsein für diese Probleme zu schärfen? Der Autor versucht in seiner Arbeit, dies zu belegen. In diesem Zusammenhang ist wichtig darzustellen, wie der allgemeine Zustand von Wissenschaft und Religion, Bildung und Glauben, aber auch anderen wertevermittelnden Instanzen - etwa der Erziehung und der Medien - heutzutage ist. "Science and a Sense of Hope" (Carl Sagan). Zuletzt soll die Fernsehserie Deep Space Nine auch als ein Beispiel dienen, wie in den Medien Werte vermittelt werden können.

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hochinteressant und perfekt recherchiert - lesenswert!, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Science and a Sense of Hope - Zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion in der Fernsehserie "Star Trek: Deep Space Nine" (Taschenbuch)
In "Science and a Sense of Hope" durchsucht Autor Kolja Steinrötter ausgewählte Episoden der Fernsehserie "Deep Space Nine" aus dem populären "Star Trek"-Universum akribisch nach philosophischen Gedanken und Aussagen zu gesellschaftlichen und ethischen Fragen; deren Verquickung mit geisteswissenschaftlichen Modellen und Lehren aus unserer Realität gelingt gut nachvollziehbar und stets unterhaltsam - der Fundus des Autos an philosophischen, theologischen und soziologischen Schriften, aus denen er gekonnt zitiert, ist wahrlich beeindruckend.
Besonders beleuchtet wird - wie schon der Titel verspricht - die Rolle des Glaubens in Zeiten fast blinder Wissenschaftshörigkeit. In der utopischen Zukunft von Gene Roddenberrys "Star Trek"-Welt hat der Glauben an höhere Mächte und Bestimmungen als hoffnungsgebendes Element der Gesellschaft praktisch ausgedient - "Deep Space Nine" jedoch zeigt die Religion anhand fiktiver fremder Völker in einem anderen Licht; aus dem Zusammentreffen der Lehren von Wissenschaft und Religion (und schließlich deren Vereinigung in der Person des Captain Sisko) bezieht die Serie einen Großteil ihres Reizes und ihrer Aussagekraft.

Man mag Steinrötters Ansicht, dass "DS9" damit eine Art Statement ist für ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Wissenschaft und Religion, von Rationalismus und Glauben, letztendlich vertreten oder nicht - perfekt belegt und gut nachvollziehbar ist diese These auf jeden Fall.

"Science and a Sense of Hope" ist hervorragend recherchiert und intelligent geschrieben - einfach von Anfang bis Ende eine höchst interessante Lektüre.
Natürlich ist dieses Buch vor allem etwas für Freunde der Serie - wer mit anspruchsvoller Science-Fiction im Allgemeinen und "Star Trek" im Speziellen nichts anfangen kann oder "DS9" bloß wegen der gelegentlich vorkommenden Action-Einlagen einschaltet, sollte von Steinrötters Werk lieber die Finger lassen. Alle anderen jedoch finden mit diesem Buch eine höchst interessante und dabei sehr gut lesbare Analyse wichtiger Aspekte beider Welten, der unsrigen wie der utopischen "Star Trek"-Welt - und gerade die echten Fans finden damit ein ungewöhnlich gutes Stück Sekundärliteratur, das weit über die sonst üblichen "Episoden-Guides" hinausgeht.

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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Science Fiction als ernsthaftes Kulturphänomen, 10. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Science and a Sense of Hope - Zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion in der Fernsehserie "Star Trek: Deep Space Nine" (Taschenbuch)
Kolja Steinrötters Buch beweist endgültig, daß Science Fiction keineswegs mehr ein Schattendasein als Untergrund Genre fristet, sondern längst ein Teil der Allgemeinkultur geworden ist. Am Beispiel des erfolgreichen Star-Trek Ablegers „Deep Space Nine" spürt er in seiner umfangreichen Analyse akribisch dem Verhältnis zwischen Fiktion und Wirklichkeit nach, wobei der Text trotz aller akademischen Akribie außerordentlich lesbar bleibt. Die Film- und Fernsehproduktionen Hollywoods sind nicht ausschließlich Unterhaltung und Kommerz, sondern bisweilen enthalten sie verschlüsselte und unverblümte Kritik an den Gegebenheiten unserer Zeit, und so hält auch Deep Space Nine uns einen Spiegel vor. Man muß nur wagen, hineinzublicken.
Die Epoche diesseits des vergangenen kalten Krieges ist geprägt von Unsicherheit, Zukunftsängsten, erstarkendem religiösem Fanatismus und besinnungslosem Kommerz. All diese Elemente spielen - im Gegensatz zu anderen Star Trek Serien, in denen reine Schwarz-Weiß Malerei betrieben wird und die Helden alle blütenweiße Edelmenschen bleiben - auch in Deep Space Nine eine enorme Rolle. Deep Space Nine ist eine Unterhaltungsserie, in der tiefe menschliche Konflikte und ewige philosophische Fragen das Grundgerüst der Handlung bilden. Der Autor stellt auch die Frage, in wiefern ein derartiges Konzept eine Signal- und Bildungswirkung entfalten kann, und er kommt hier zu einer recht optimistischen Bewertung, wobei er einen großen aber wie ich meine gelungenen Bogen schlägt von der Science Fiction zu den allgegenwärtigen Problemen und Gefahren unserer Welt und Gesellschaft.

Dieses Buch ist sicher ungeeignet für jene, die Science Fiction ausschließlich als Unterhaltung betrachten und sich nur für Supertechnik, Weltraumschlachten und bunte Kostüme begeistern können. Wer sich jedoch jenseits aller Effekthascherei mit dem Kulturphänomen Science Fiction ernsthaft auseinandersetzt, der findet in dieser Arbeit eine Begleitung, die bisher ihresgleichen sucht.

Stefan Thiesen (Autor von „Trek Science - mit Warpgeschwindigkeit in die Zukunft?)

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5.0 von 5 Sternen Super, 17. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Science and a Sense of Hope - Zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion in der Fernsehserie "Star Trek: Deep Space Nine" (Taschenbuch)
Das ist eine sehr gute und tiefgreifende Arbeit zum Thema Religion im Zusammenhang mit der Wissenschaft. Kann ich jedem Fan der Star Trek Reihe empfehlen, welcher gerne auch etwas weiter gehen will was die Analyse betrifft.
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