Jella meistert ihr Leben bislang als alleinerziehende Mutter mit ihrem Sohn Tim ganz ordentlich, bis der Tag ihrer Kündigung kommt. Sie wird gegen eine Singlefrau eingetauscht, weil diese ja doch viel flexibler ist, als eine Mutter die keinen permanenten Babysitter zu Hause hat. Geplagt von Jobsorgen und Zukunftsängsten flattert wenige Tage später vom Kinderhort auch noch die Einladung zum Vater-Sohn-Fussballspiel ins Hause Kanzler. Und Tim liebt Fussball überalles, allerdings reist sein Vater durch die Weltgeschichte und denkt gar nicht daran, zu Hause den treusorgenden Papa zu spielen.
Jella braucht Ersatz. Erst nur für Tim, wie sie denkt. Aber nach und nach merkt sie dann doch, dass auch sie einen Mann im Hause haben möchte.
Und ehe sie sich versieht hat sie drei Prachtexemplare an der Hand, drei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die auch Jella alle mit anderen Augen sehen.
Und fast zeitgleich ergibt sich auch jobmäßig was bei ihr, was erst nur nach einer Aushilfstätigkeit aussieht, entpuppt sich schon bald als Zukunftsperspektive.
"Schwimmende Väter" ist für mich DAS Sommerbuch schlechthin. Ich fand es toll bei Sonnenstunden auf dem Balkon zu lesen und die Zeit schwamm einfach nur so dahin.
Der Schreibstil von Silke Schütze - ist wie immer - frisch, fröhlich und locker.
Die Charaktere sind wieder einmal liebevoll charakterisiert und gerade Jella ist so richtig aus dem Leben gegriffen. Oft hatte ich das Gefühl, dass ich mit ihr schon Kaffee trinken war, weil sie mir so vertraut und real vorkam.
Für mich war es absolutes Lesevergnügen, dass ich uneingschränkt weiterempfehlen kann!!