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Schwesternmord: der 4. Fall für Rizzoli & Isles [Taschenbuch]

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (229 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Der vierte Fall für Detective Jane Rizzoli und die Pathologin Maura Isles -- lesen Sie einen Textauszug (pdf-Download).

Als die Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles von einer Paris-Reise nachts ins heimische Boston zurückkehrt, erwartet sie eine unangenehme Überraschung: Ihr Haus ist von Polizisten umlagert. Gleichzeitig reagieren Isles Kollegen schockiert auf ihre Ankunft, denn sie hatten sie bereits für tot gehalten. Aus gutem Grund, denn eine in der Nähe ihres Hauses ermordet aufgefundene Frau sieht ihr zum Verwechseln ähnlich.

An diesem Abend verändert sich Mauras Isles Leben grundlegend. Da sie bereits im frühesten Kindesalter adoptiert wurde, weiß sie nichts über ihre wirkliche Herkunft. Nun stellt sich das Mordopfer als Mauras Zwillingsschwester heraus, die offenbar auf der Suche nach der Familienhistorie war. Maura führt die Suche ihrer Schwester fort und spürt ihre leibliche Mutter in einer psychiatrischen Haftklinik auf. Während die Polizei unter Leitung der hochschwangeren Detective Jane Rizzoli nach einem gefährlichen Serienmörder fahndet, schwebt über der verwirrten Maura neben der schmerzhaften Frage ihrer Herkunft eine unausgesprochene Drohung: Wer hat ihre Schwester umgebracht und weshalb?

Tess Gerritsen, die mit ihrem Roman Die Chirurgin einen großen Erfolg verbuchen konnte, legt mit Schwesternmord den vierten Roman um die Bostoner Polizistin Jane Rizzoli vor. Mit Blick auf die Serienvorgänger gewinnt man unwillkürlich den Eindruck, dass Gerritsen die Erzählmotive ihrer Serie hin und wieder entgleiten. In Schwesternmord etwa verliert Maura den grausamen Tod ihrer Zwillingsschwester mehrmals völlig aus den Augen, obwohl sie davon zunächst tief getroffen ist. Auch wirken Gerritsens Figuren trotz aller Introspektiven, Rückblenden, eingeflochtener Lovestory und den damit verbundenen Spannungsmomenten in diesem Buch seltsam blutleer. So lässt dieser überkonstruierte Psychothriller leider erneut erkennen, welch mächtigen Einfluss Thomas Harris’ Das Schweigen der Lämmer wohl noch immer auf die Thrillerliteratur ausübt. Zudem wird deutlich, wie sehr die daraus abgeleiteten obszönen Fantasien dieses Genre überlagern. Statt sich mit einem gut ausgedachten Plot über einen primitiven Spannungsaufbau zu erheben, erzählt Gerritsen ihren Roman also lieber nach bewährtem Erfolgsrezept.

So jagt sie ihre Leser in einem Katz-und-Maus-Spiel förmlich durch die Handlung. Trotz fadenscheinigem Verwirrspiel, Effekthaschereien und unbefriedigender Auflösungen werden Gerritsen-Fans aber sicher über viele Widersprüche hinwegsehen und die Autorin auch für diesen wendungsreichen Thriller lieben. Einige Leser werden sich jedoch mit dem Rezensenten fragen, welche abgeschmackten Klischees uns die Autorin hier doch letztlich auftischt ... --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Für Mimosen ungeeignet!" (Spiegel)

"Raffinesse, viel Psychologie und große Detailgenauigkeit!" (Kölnische Rundschau)

"Packend... Raffinerter Reißer mit Albtraum-Touch!" (Joy)

Klappentext

"Für Mimosen ungeeignet!"
Spiegel

"Raffinesse, viel Psychologie und große Detailgenauigkeit!"
Kölnische Rundschau

"Packend... Raffinerter Reißer mit Albtraum-Touch!"
Joy

Über den Autor und weitere Mitwirkende

So gekonnt wie Tess Gerritsen vereint niemand erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Bevor sie mit dem Schreiben begann, war die Autorin selbst erfolgreiche Ärztin. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit „Die Chirurgin”. Tess Gerritsen lebt mit ihrer Familie in Maine.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog

Dieser Junge beobachtete sie schon wieder.
Die vierzehnjährige Alice Rose versuchte, sich auf die Matrize mit den zehn Fragen zu konzentrieren, die vor ihr auf dem Tisch lag, doch ihre Gedanken waren nicht bei der englischen Literatur, die sie im ersten High-School-Jahr durchgenommen hatten, sie waren bei Elijah. Sie konnte den Blick des Jungen spüren wie einen Strahl, der auf ihr Gesicht gerichtet war; sie fühlte seine Wärme auf ihrer Wange – und merkte, wie sie errötete.
Konzentrier dich, Alice!
Die nächste Frage konnte sie nur mit Mühe entziffern, weil die Umdruckmaschine die Buchstaben verschmiert hatte.
Charles Dickens wählt für seine Figuren häufig Namen, die bestimmte Charakterzüge widerspiegeln. Nenne einige Beispiele und erkläre, warum die Namen zu den betreffenden Figuren passen.
Alice kaute auf ihrem Bleistift herum und kramte in ihrem Gedächtnis nach einer Antwort. Aber sie konnte einfach nicht denken, solange er am Pult neben ihr saß, so nahe, dass sie seinen Duft riechen konnte – eine Mischung aus Kiefernölseife und Holzrauch. Männliche Düfte. Dickens, Dickens – was interessierte sie dieser Charles Dickens mit seinem Nicholas Nickleby und überhaupt die ganze todlangweilige englische Literatur, solange der schöne Elijah Lank sie anschaute? Gott, er sah wirklich so unglaublich gut aus, mit seinen schwarzen Haaren und seinen blauen Augen. Tony-Curtis-Augen. Das hatte sie gleich gedacht, als sie Elijah zum ersten Mal gesehen hatte: Er sah wirklich aus wie Tony Curtis, dessen wunderhübsches Gesicht sie von den Seiten ihrer Lieblingszeitschriften Modern Screen und Photoplay anstrahlte.
Sie senkte den Kopf, so dass ihr das Haar ins Gesicht fiel, und warf verstohlene Seitenblicke durch den Vorhang aus blonden Strähnen. Und ihr Herz machte einen Sprung, als sie feststellte, dass er tatsächlich sie ansah – und zwar nicht so verächtlich und von oben herab wie all die anderen Jungen an ihrer Schule; diese gemeinen Kerle, die ihr nur das Gefühl gaben, beschränkt und schwer von Begriff zu sein. Diese Jungen, deren spöttisches Getuschel sie ständig begleitete – aber immer so leise, dass sie nicht verstehen konnte, was sie sagten. Sie wusste, dass sie von ihr redeten, weil sie dabei in ihre Richtung schauten. Das waren dieselben Jungen, die das Foto einer Kuh an die Tür ihres Schließfachs geheftet hatten; dieselben, die immer Muuh! machten, wenn sie auf dem Flur aus Versehen mit ihnen zusammenstieß. Aber Elijah – er sah sie ganz anders an. Mit schmachtenden Glutaugen. Wie ein Filmstar.
Ganz langsam hob sie den Kopf und erwiderte seinen Blick, nicht mehr durch den schützenden Schleier ihrer Haare, sondern offen und unverwandt. Er war schon fertig mit dem Test, hatte das Blatt mit den Fragen umgedreht und den Stift in sein Pult gelegt. Seine volle Aufmerksamkeit war auf sie gerichtet, und sein Blick schlug sie so in den Bann, dass es ihr fast den Atem raubte.
Er mag mich. Ich weiß es. Er mag mich.
Ihre Hand ging zu ihrem Hals, zum obersten Knopf ihrer Bluse. Ihre Finger strichen leicht über ihre Haut, und die Stelle, wo sie sie berührt hatten, war plötzlich ganz heiß. Sie dachte an Tony Curtis, wie er den Blick seiner Glutaugen auf Lana Turner richtete – diesen Blick, bei dem jedes Mädchen weiche Knie bekommen und vor Verlegenheit kein Wort herausbringen würde. Diesen Blick, der unmittelbar vor dem unvermeidlichen Kuss kam. Das war die Stelle, an der das Kinobild jedes Mal unscharf wurde. Warum musste das so sein? Warum verschwamm das Bild immer genau dann, wenn man unbedingt sehen wollte, was …
»Die Zeit ist um! Bitte alle abgeben.«
Schlagartig richtete Alices Blick sich wieder auf ihr Pult, auf die Matrize mit den zehn Testfragen, von denen sie erst die Hälfte beantwortet hatte. O nein! Wo war nur die Zeit geblieben? Sie wusste doch alle Antworten. Sie brauchte nur noch ein paar Minuten …
»Alice. Alice!«
Sie blickte auf und sah Mrs. Meriweather vor sich stehen, die Hand ausgestreckt.
»Hast du nicht gehört, was ich gesagt habe? Du musst jetzt abgeben.«
»Aber ich …«
»Keine Ausreden. Du musst endlich lernen zuzuhören, Alice.« Mrs. Meriweather schnappte sich Alices Arbeit und ging damit nach vorne. Obwohl Alice die Worte kaum verstehen konnte, wusste sie genau, dass die Mädchen in der Bank hinter ihr über sie tuschelten. Sie drehte sich um und sah, wie sie die Köpfe zusammensteckten, verstohlen kicherten und die Hände vor den Mund hielten. Alice kann von den Lippen lesen, wir dürfen sie nicht sehen lassen, dass wir über sie reden.
Jetzt fingen auch ein paar von den Jungen an zu lachen und zeigten mit den Fingern auf sie. Was war denn da so komisch?
Alice blickte nach unten. Zu ihrem Entsetzen sah sie, dass ihre Bluse oben weit offen stand. Der Knopf war abgefallen.
Es läutete zum Schulschluss.
Alice schnappte sich ihre Schultasche, presste sie fest an die Brust und verließ fluchtartig das Klassenzimmer. Sie wagte es nicht, irgendjemandem in die Augen zu schauen, während sie hinausstürmte, den Kopf gesenkt, mit einem dicken Kloß im Hals und Tränen in den Augen. Sie ging schnurstracks zur Toilette, wo sie sich in einer Kabine einschloss. Andere Mädchen kamen herein und drängten sich lachend und schwatzend vor dem Spiegel, um sich zurechtzumachen, während Alice sich hinter der verriegelten Tür versteckte. Sie konnte die verschiedenen Parfüms riechen, sie spürte den Luftzug, der jedes Mal durch den Raum wehte, wenn jemand die Tür aufstieß. Diese verwöhnten Mädchen mit ihren nagelneuen Twinsets. Die verloren niemals einen Knopf; die würden niemals mit billigen Röcken von der Stange und Schuhen mit Pappsohlen in die Schule kommen.
Geht weg. Könnt ihr nicht einfach alle verschwinden?
Endlich kehrte Ruhe ein.
Alice presste ein Ohr an die Tür der Kabine und horchte angestrengt, ob noch irgendjemand in der Toilette war. Dann spähte sie durch den Spalt und sah, dass niemand vor dem Spiegel stand. Erst jetzt wagte sie sich aus ihrem Versteck hervor.
Auch der Flur lag leer und verlassen, alle waren nach Hause gegangen. Niemand mehr da, der sie quälen konnte. Mit ängstlich hochgezogenen Schultern ging sie den Korridor entlang, vorbei an den verbeulten Schließfachtüren und den Plakaten, die den Halloween-Ball in zwei Wochen ankündigten. Ein Ball, zu dem sie ganz bestimmt nicht gehen würde. Die demütigende Erfahrung der Tanzveranstaltung von letzter Woche steckte ihr noch in den Knochen und würde sie wahrscheinlich bis ans Ende ihrer Tage verfolgen. Die zwei Stunden, die sie mutterseelenallein an der Wand gestanden hatte, vergeblich hoffend, dass einer der Jungen sie endlich auffordern würde. Als dann schließlich doch ein Schüler auf sie zugekommen war, hatte er sie nicht etwa auf die Tanzfläche gebeten. Stattdessen hatte er sich plötzlich zusammengekrümmt und ihr auf die Schuhe gekotzt. Das war’s – das war ihr letzter Ball gewesen. Erst zwei Monate war sie in dieser Stadt, und schon wünschte sie sich, ihre Mutter würde ihre Sachen packen, ihre Familie schnappen und wieder von hier wegziehen, irgendwohin, wo sie ganz von vorne anfangen konnten. Wo endlich alles anders wäre.
Nur leider wird es nie anders.
Alice trat aus dem Haupteingang der Schule hinaus in die Herbstsonne. Sie beugte sich über ihr Fahrrad, um das Schloss aufzusperren, und war so vertieft in ihr Tun, dass sie gar nicht hörte, wie Schritte sich näherten. Erst als sein Schatten auf ihr Gesicht fiel, merkte sie, dass Elijah neben ihr stand.
»Hallo, Alice.«
Sie fuhr hoch, und das Fahrrad landete scheppernd auf der Seite. O Gott, sie war eine solche Idiotin. Wie konnte sie nur so ungeschickt sein?
»Das war ganz schön schwer, nicht wahr?« Er sprach langsam und deutlich. Das war noch etwas, was sie an Elijah mochte: Im Gegensatz zu ihren anderen Klassenkameraden war seine Aussprache immer klar; er nuschelte nie. Und er ließ sie immer seine Lippen... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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