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Schwestern: Streitschrift für einen neuen Feminismus
 
 
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Schwestern: Streitschrift für einen neuen Feminismus [Gebundene Ausgabe]

Silvana Koch-Mehrin , Susanne Schumacher
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Econ (1. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430300282
  • ISBN-13: 978-3430300285
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.523 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Silvana Koch-Mehrin
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Für Männer ist es großartig, mit Rabenmüttern zusammen zu sein, weil sie was von ihren Kindern haben ... Der neue Feminismus kämpft gegen den falschen Mutter-Mythos, der Frauen benachteiligt und berufstätige Frauen stigmatisiert. Ich wünsche mir zufriedene Frauen, die ohne gesellschaftlichen Druck entscheiden können, wie ihre Leben aussieht ... Wir kämpfen dafür, dass auch Männer Familie und Beruf vereinbaren können.« Koch-Mehrin im Stern 12.4.2007 »Silvana Koch-Mehrins flott geschriebene Streitschrift ist ein positiver Ausblick auf das Leben einer modernen berufstätigen Frau.« NDR, 16.6.2007 / Verena Gonsch »Ein sehr aktuelles Buch, intelligent geschrieben und sicher aufrüttelnd.«“ 30.05.07, n-tv.de, Doréen Pick »Ein Frauenbuch, das auch Männer lesen sollten ... Silvana Koch-Mehrin schreibt ohne Parteiideologie, faktenreich und humorvoll – warum sind nicht alle Politikerbücher so?« Juli 07,  manager magazin, Helene Endres

Kurzbeschreibung

Was müssen sich Frauen wieder alles anhören: von Politikern wie Gerhard Schröder, der von Frauenpolitik und so einem »Gedöns« spricht, oder von Meinungsmachern, die feststellen, dass inzwischen auch "die konservativen Parteien dem Leitbild einer pervertierten Emanzipation verfallen" seien (FAZ , 5.5.2005). Dabei dachten wir, der Mief der Fünfzigerjahre sei überstanden und Emanzipation eine Selbstverständlichkeit. Doch selbst Frauen wie die TV-Moderatorin Eva Herman propagieren öffentlich: »Es ist selbstverständlich, dass Frauen etwas lernen, dass sie sich weiterbilden und Aufgaben auch außerhalb der Familie übernehmen, wenn sie das Talent dafür haben. Doch all das sollte in Maßen geschehen.« Was ist passiert? Silvana Koch-Mehrin, zweifache Mutter und erfolgreiche Politikerin, wendet sich mit einem flammenden Appell an alle Frauen, sich gegen solche Rückwärtsgewandtheit zu wehren. Dass die demographische Debatte in Deutschland schamlos genutzt wird, um mit gestrigen Ansichten zu punkten, findet sie unerhört. Das ist in anderen Ländern undenkbar. Beruf, Kinder und Familie lassen sich zum Wohle von Frauen, Männern und Kindern verbinden. Positive Modelle und Ansätze gibt es im In- und Ausland. Koch-Mehrin stellt sie vor und zeigt, wie lohnend es ist, sich für die Lebensqualität der Frauen zu engagieren.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr wahr und wichtig! 19. April 2007
Von Olga
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch "Schwestern" ist ein Buch einer jungen Frau und bekennenden Rabenmutter, die zudem nebenbei auch Politikerin einer Opositionspartei ist. Allerdings habe ich in diesem Buch kein einziges mal FDP oder Parteipolitisches gelesen. Stattdessen ist es ein sehr persönliches Buch, dass sich mit dem in Europa einzigartigen deutschen "Muttermythos" und seinen Auswirkungen auseinandersetzt. Doch statt die herrschende Verhältnisse nur anzuprangern, geht es auch um eine Zukunft, die Deutschland haben kann, wenn man endlich zusammen (Männer + Frauen) anpackt, anstatt wie die ewig gestrigen (übrigens in der Mehrzahl konservative, mittelalte Männer) nach einem Mutterbild schreit, dass es so heutzutage kaum noch gibt und von vielen jungen Menschen auch nicht mehr gewollt wird. Nämlich die Hausfrau und Mutter, die sich nur um ihre Kinder dreht und aus der deutschen Nicht-Vereinbarkeit von Beruf und Kindern, ihre Talente und Ausbildung an den Nagel hängt.
Ich bin selber eine berufstätige Rabenmutter und es tat gut das Buch zu lesen, damit in der unsäglichen und emotional geladenen Debatte endlich auch mal jene zu Wort kommen, über die immer geredet wird. Die täglich ihren Alltag wuppen zwischen Kindern, Beruf und Haushalt. Ein MUST für jede moderne Frau!
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein sehr gutes Buch 18. Februar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch gibt sehr viele Denkanstöße und half mir, auch viele Ansprüche, die ich unbewusst an mich gestellt habe, zu reduzieren. Es hat mich auf jeden Fall motiviert, beides schaffen zu wollen: meine berufliche Tätigkeit und Familie.
Viele in dem Buch dargestellten, verfahrenen Meinungen und Situationen führen einem vor Augen, dass man sich letztendlich auch selbst in diese Mutter-Falle begibt und sich selbst aufgibt.
Ich werde das Buch auf jeden Fall noch ein zweites Mal lesen und es jedem weiterempfehlen. Schade, dass Frau Koch-Mehrin nicht in der deutschen Politik präsenter ist, auch wenn sie auf Europaebene eine gute Arbeit leistet.
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8 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von RP
Format:Gebundene Ausgabe
Zunächst einmal: Es gehört zu den vornehmsten Aufgaben einer Gesellschaft, das Generationenverhältnis zu gestalten. Dies betrifft neben der Sorge für die Alten auch die Erzeugung und Ausstattung von Kindern, in der gegenwärtigen Debatte schlicht "demographischer Faktor" genannt. Weil es zum Einen immer weniger Kinder gäbe, andererseits die Menschen stetig älter würden, so lautet die einfache auf den Punkt gebrachte These, reiche die Arbeit der zurzeit aktiven Generation nicht länger für den gleichzeitigen Unterhalt der vorherigen Generation und der folgenden Generation aus. Dabei geht es um die Klage der noch im Beruf stehenden, aktiven Generation über ihre zu hohe Abgabenbelastung sowie die immer noch zu hohen Lohnnebenkosten in Deutschland. Es ist eine bewiesene Tatsache, daß die aktive Generation heute wie schon zu früheren Zeiten ihre politischen Interessen am besten zur Geltung bringen kann. So lange sie sich nicht in soziale Gruppen, z.B. durch Klassenkampf Alt gegen Jung, Frauen gegen Männer etc. etc. (Anmerkung: wird ja zurzeit von Teilen der Politik stark forciert), auseinander dividieren lässt, werden es grundsätzlich alle Vorschläge, die Lasten etwas anders, möglicherweise besser bzw. gerechter verteilen sollen, etwa durch Einbeziehung aller Einkommensarten plus Umverteilung von oben nach unten, in Deutschland sehr, sehr schwer haben.

Auch die in die Diskussion gebrachte hundertprozentige Kapitaldeckung der Rente führe nicht aus dieser angeblichen Generationenfalle heraus. Damit angesammelte Ansprüche später ausgezahlt werden können, muss es künftig ja auch genügend Menschen geben, die ihren Gegenwert erwirtschaften und in Form von Gütern an die ehemaligen Einzahler wieder zurückgeben, so der Gedanke. Dabei reicht es auch nicht aus, dass in 30 Jahren ausreichend Arbeitskräfte vorhanden sind. Sie müssen auch (wie heute) alle tatsächlich Jobs haben. Der demographische Faktor ist nämlich bereits heute in Wirklichkeit allein ein Arbeitsmarktproblem. Es fehlt nicht an Menschen (qualifizierten Arbeitskräften), sondern an Einzahlern wegen der derzeit immer noch viel zu hohen Arbeitslosigkeit. Erst nachdem das klar ist, sollte man darüber reden, dass immer weniger Kinder in Deutschland geboren werden. Alles andere kann man nur als das Thema verfehlende Scheindebatte und ein Ausweichen vor dem eigentlichen Problem Arbeitslosigkeit bezeichnen. Modernste, bis auf das äußerste flexible, auf Effizienz und Effektivität ausgerichtete, voll durchorganisierte Dienstleistungsgesellschaften (nicht nur in Deutschland) bringen einfach geringere Kinderzahlen mit sich, und zwar nicht erst seit der Pille. Wer hier etwas ändern will, muß bei den in diesen Gesellschaften vorherrschenden ausschliesslich arbeitgeberdominierten angeblich optimalen Denk- und Organisationsstrukturen ansetzen. Es hat aber auch etwas mit Zukunftsangst zu tun sowie mit der dortigen Familienplanung. In diesen Gesellschaften planen die Menschen im gebär- und zeugungsfähigen Alter sehr verhaltenssouverän und verantwortungsbewußt, so dass viele sich Kinder erst nach ihrer beruflichen und sozialen Konsolidierung ab Mitte 35 wünschen, um ihren sozialen Abstieg durch Kinder zu vermeiden. Ökonomisch ist eine umgekehrte Bevölkerungspyramide bei Vollbeschäftigung kein Problem, weil die ständig steigende Arbeitsproduktivität wachsenden Ertrag bei geringerem Einsatz erreicht. Entschlösse man sich hier endlich zu einer wesentlich großzügigeren Zuwanderungspolitik, könnte man sich sogar adhoc wieder den abgeschafften Vorruhestand leisten. Wenn die Politik nur endlich einmal das Arbeitsmarktproblem und eine auch wirklich familienorientierte Politik (auch gegen die oben beschriebenen Arbeitgeberinteressen) angehen würde und sich dabei ihr Denken und Handeln nicht ausschliesslich auf ihre Legislaturperiode oder aktuell anstehenden Wahlkampf zur beschränken würde, wäre uns allen mehr geholfen als mit Scheindebatten und Spiegelgefechten in Büchern über Familienpolitik.
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