Produktinformation
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Ein ziemlich schockierendes Buch. Ein Mädchen wird von ihrem Vater sexuell missbraucht, Mutter und Großmutter wissen Bescheid, wissen das Tun des Vaters aber nicht zu unterbinden.
Aus diesem sexuellen Missbrauch geht ein Inzestkind hervor. Ulrike M. Dierkes ist dieses Inzestkind. Sie durchleidet als Kind schreckliches. Von allen als miese Brut angesehen, aufwachsen im Haus ihres Vaters, der gleichzeitig ihr Grossvater ist und ihrer Grossmutter bzw. Stiefmutter.
In dem kleinen Dorf, in dem sie aufwächst muss sie Erniedrigung uns Ausgrenzung ertragen.
Sie berichtet von ihrem Erlebtem, der Beziehung zu ihrem Vater / Grossvater, zu ihrer Mutter, zu ihrer Grossmutter / Stiefmutter und berichtet von ihrer erstaunlichen Lebensgeschichte.
Das Buch hat mich gefesselt und ich war so in den Bann gezogen, dass ich oftmals vergass, dass dieser Bericht der Realität entspricht. Und je mehr ich darüber nachdenke umso mehr Respekt empfinde ich vor der Autorin.
Was allerdings ein wenig stört ist, dass sie am Ende weniger von ihrer persönlichen Entwicklung, ihrem Verhältnis zu den "Verwandten" oder ihrem persönlichen Empfinden schreibt, sondern fast nur noch für ihre Vereinigung wirbt. Das war kein befriedigendes Ende für dieses Buch. Insofern man überhaupt von so etwas sprechen könnte.
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