Die Autorin beschreibt auch in diesem Buch, das über die Apachen berichtet, sehr genau historische Ereignisse mit einer unglaublichen Menge von Details, ohne dabei je langweilig zu werden. Diese Kunst beherrscht sie auch sehr gut in ihren anderen Büchern "Die mit dem Wind reitet"(Komantschen), "Tiana" (Cherokee), "In der Ferne ein Feuer"(Seminolen), "Westwärts ohne Furcht" (über die amerikanische Legende Sahra Bowman alias "Great Western"), "Mutiges Herz, wildes Land" (über die Einwanderer aus England)und "Die Tokaido-Straße"(über das alte Japan). Sie beschreibt immer fair, dass es auf beiden Seiten gute und schlechte Personen gegeben hat, sie stellt die Indianer also nicht als "edle Wilde" dar, sondern als das, was sie gewesen sind: ein stolzes naturverbundenes Volk, von dem man viel hätte lernen können. Zudem haben die Personen, die in ihren Büchern vorkommen, immer wirklich existiert, und wenn man im Internet nachforscht, sieht man, wie genau die Autorin recherchiert hat, um die Geschehnisse authentisch beschreiben zu können. Was ich natürlich persönlich sehr gut finde, ist die Tatsache, dass in ihren Büchern immer sehr starke Frauen vorkommen, die es ja damals nicht unbedingt einfach hatten. Alles in allem sehr empfehlenswert!