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Produktinformation
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Wir schreiben das Jahr 855, und nahezu ganz England ist unter dänischer Herrschaft. Erbittert wehrt sich Uhtred mit seinen Mannen in Wessex gegen die Nordmänner. Er soll im Auftrag König Alfreds die Stadt Lundene zurückerobern, um die Schifffahrt und den Handel über die Themse unter Kontrolle zu bringen. Aber Uhtred erhält für seinen Einsatz keinen adäquaten Lohn. Im Gegenteil: Nachdem er Lundene eingenommen hat, muss er die wichtige Stadt an seinen inkompetenten Vetter Æthelred übergeben. Der aber begeht gleich zu Beginn seiner Herrschaft einige gravierende Fehler, denen fast auch seine eigene schwangerere Frau zum Opfer fällt. Nur Uhtred hat den Mut, die Fehler Æthelreds auszubügeln und den Kampf gegen die Nordmänner erneut aufzunehmen. Aber dabei gerät er in eine schier ausweglose Situation...
Der britischstämmige US-Amerikaner Bernard Cornwell ist der ungekrönte Meister von historischen Bestseller-Romanen aus einer Zeit, an die sich wegen der unzuverlässigen Dokumentenlage viele Autoren nicht herantrauen. Aber das, was Cornwell auch in Schwertgesang wieder über das 9. Jahrhundert nach Christus zu erzählen hat, wirkt überaus glaubwürdig. Große Unterhaltung aus einer Epoche, die (darf man den Quellen glauben) noch echte Helden kannte. -- Stefan Kellerer "
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
90 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Uhtred reitet wieder!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwertgesang (Taschenbuch)
In "Schwertgesang" läßt Autor Bernard Cornwell nun bereits zum vierten Male den Krieger Uhtred durch das frühmittelalterliche England ziehen.Auf 479 Seiten begleitet der Leser den Helden auf seinen Reisen, bei seinen Kämpfen um London und teilt seine Erlebnisse. Prägend ist wieder Uhtreds gespaltenes Verhältnis zu Alfred dem Großen und zur christlichen Kirche. "Schwertgesang" ist, wie auch seine drei Vorgänger, beste Unterhaltung. Cornwell hat mit dieser Reihe für das Genre des historischen Romans eindeutige und hohe Maßstäbe gesetzt. Dies gilt besonders für die authentische Darstellung des täglichen Lebens. Hier wird nichts glorifiziert. Man hat jederzeit den Eindruck, ja, so könnte es gewesen sein. Sicher gibt es die eine oder andere kleine Abweichung bei den historisch verbürgten Ereignissen. Dieses hat Cornwell jedoch nie bestritten (oft weist er sogar darauf hin) und es ist auch eindeutig das Recht des Romanciers. Es tut auch dem Gesamteindruck keinerlei Abbruch. Insgesamt liegt der Informationsgehalt des Buches auf hohem Niveau. Aufgrund der gelungenen Mischung aus Unterhaltung und historischen Fakten sowie der bestechenden Erzählkunst Cornwells, bewerte ich das Buch mit fünf Sternen. Allerdings ist "Schwertgesang" eindeutig schwächer als seine Vorgänger. Fazit: "Schertgesang" bietet kurzweilige Lesefreude und spannende Unterhaltung. Eine klare Kaufempfehlung! P.S.: Neueinsteiger in die Welt Uhtreds sollten besser mit "Das letzte Königreich" beginnen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Denn die Zeit zum Kämpfen war gekommen ...",
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwertgesang (Taschenbuch)
Uhtred bekommt mal wieder einen herzallerliebsten Auftrag von seinem verhassten König Ælfred. Diesmal soll er die Dänenbrüder Sigefrid und Erik Thurgilson aus Lundene werfen. Doch natürlich wäre Ælfred nicht der, dem Uhtred liebend gern den Hals umdrehen würde, wenn es da nicht eine klitzekleine Bedingung gäbe: Uhtred darf wieder mal die ganze Drecksarbeit machen, während sein scheinheiliger Vetter Æthelred die Lorbeeren einheimsen soll. Der aufmerksame Cornwell-Leser ist nichts anderes gewohnt, doch diesmal zieht Uhtred sein Ding durch, pfeift auf die Befehle und heckt seinen eigenen Plan aus.Tatsächlich muss er in diesem Band gleich zweimal eine Verteidigungsanlage knacken: das erste Mal das alte London, etwas später ein vorgelagertes Nest an der Themse - 'diesmal im Auftrag der Liebe. Denn neben der Rückeroberung Merciens gilt es eine Herzensangelegenheit höchster Priorität zu regeln: Die unglücklich verheiratete Æthelflaed gerät in die Hände der frisch vertriebenen Dänenbrüder Sigefrid und Erik, die prompt ein sattes Lösegeld fordern. Während ihrer Gefangenschaft verliebt sich die geraubte Prinzessin allerdings in ihren Entführer, und bittet Uhtred händeringend um Hilfe. (Das Stockholm-Syndrom war damals wahrscheinlich noch nicht bekannt, aber irgendwie ist es wohl nicht ganz unpassend es in diesem Zusammenhang einmal zu erwähnen). Und natürlich lässt sich Uhtred abermals weichklopfen, doch dann kommt alles ganz anders. Der 4. Teil der Uhtred-Saga hat mir ausgesprochen gut gefallen, sodass ich ihn mit einem Happs verschlungen habe. Nachdem der 3. Teil (Die Herren des Nordens) meinen Lesehunger eher gebremst hat, fand ich diesen Band wieder so fesselnd wie Teil 1 (Das letzte Königreich) und 2 (Der weiße Reiter). Es ist schon erstaunlich, wie Cornwell eine friedliebende Leserin in eine blutrünstige Kriegerin verwandeln kann, denn normalerweise bleiben bei mir die Messer in der Schublade und die Streitaxt im Keller. Doch sobald ich seine Geschichten lese, streife ich mir das Kettenhemd über, wetze das Schwert und überprüfe noch einmal den korrekten Sitz meiner Saxe. Bernhard Cornwell schafft es auf bestürzende Weise, den Leser mit in seinen Schildwall zu nehmen, durch Regen und Matsch waten zu lassen und den Dänen das Fürchten zu lehren. Das Sympathische an der ganzen Sache ist, dass es keine schwarzweiß-Malerei gibt. Die Dänen sind mindestens so liebenswert wie die sächsischen Halunken. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, dass sie, kurz bevor sie sich gegenseitig abmurksen, nochmal schnell nach dem Namen fragen, schließlich will man sich später in Odins Halle wieder treffen, zusammen besaufen und den Ausgang der Schlacht ausdiskutieren. Volle Punktzahl für den 4. Teil, ich habe ihn geliebt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Band 4 von ?,
Von Corinna S. (Hilden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schwertgesang (Taschenbuch)
Schwertgesang ist der vierte Band aus einer Serie über den Engländer Uthred von Bebbanburg. Er wurde mit 10 Jahren von Dänen entführt, nachdem sein Vater in der Schlacht gestorben ist. Daraufhin eignet sich sein Onkel unrechtmäßig die Burg an und Uthred wächst bei den Dänen heran, so dass er selber zu einem halben Dänen wird. Doch das Schicksal führt ihn zu Alfred, König von Wessex, in dessen Diensten er gegen die Dänen kämpfen muss, immer mit den Gedanken an seine geliebte Bebbanburg, die er eines Tages zurückerobern will. Der vierte Band beschreibt nun den Kampf um London zwischen Wessex und den Nordmännern.Bisher sind folgende Bände erschienen: - Das letzte Königreich (Entführung, Heranwachsen & erste Kämpfe) - Der weiße Reiter (Kämpfe gegen Guthrums Invasion) - Die Herren des Nordens (Uthred muss in der Nähe seiner Heimat eine Mission erfüllen) - Schwertgesang - Das brennende Land (verrate nichts) Ich fand alle Bücher sehr spannend. Etwas problematisch ist allerdings, wenn man alle hintereinander liest, dass im nächsten Buch immer natürlich Kurzzusammenfassungen von Ereignissen aus dem vorherigen Band gegeben werden. Was mich aber viel mehr stört ist die Tatsache, dass dies erst der vierte Band ist und ich nicht weiß, wann der nächste Band erscheint und wieviele es insgesamt werden. Es kann eine sehr umfangreiche Saga werden, die sich noch über Jahre hinziehen wird. Dies sollte man wissen, bevor man in den Bann der Bücher gezogen wird! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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