Es stimmt, dieses Buch ist nicht sonderlich spannend. Nach der furiosen Gray-Death-Trilogie war "Das Schwert und der Dolch" in meinen Augen zunächst ein echter Tiefpunkt der Serie, die doch so gut angefangen hatte. Aber man darf eines nicht vergessen: Dieser Roman begann das, was die Serie letztlich so grandios machte und sie weit über eine bloße Actionserie mit komischen Kampfmaschinen erhob: Er etablierte die politischen Hintergründe und Verwicklungen des Battletech-Universums, ohne die diese Serie niemals so langlebig geworden wäre. Ardath Mayhar legte hier den Grundstein für das, mit dem Autoren wie Stackpole, Keith, Coleman oder Pardoe dann so gut gearbeitet haben. Ich glaube, der Roman sollte genau das leisten, nicht mehr und nicht weniger.
Damals war ich nach der Lektüre enttäuscht und überlegte , ob ich aus der Serie aussteige. Ich bin froh, es nicht getan zu haben. Mayhars Verdienst vermochte ich aber erst etliche Romane später zu erkennen und zu würdigen.