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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"5, 4, 3, 2, 1!",
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwerkraft ... oder der Weg vom Banker zum Gangster (DVD)
Mit diesem Countdown eines Kunden, im Büro des Bankangestellen Frederik Feinermann(Fabian Hinrichs) beginnt -Schwerkraft-. Dann fällt ein Schuss und das Leben von Frederik ist nicht mehr so, wie es war. Frederik verliert den Glauben an die Arbeit und sich selbst. Nach 7 Jahren Bankerkarriere bleibt er einsam und desillusioniert zurück. In Tagträumen und der unerfüllten Liebe zu seiner Exfreundin Nadine(Nora von Wadstätten) scheint Frederik auf der Strecke zu bleiben. Doch dann trifft er seinen alten Freund Vince(Jürgen Vogel) wieder. Vince arbeitet als Packer in einem Elektroladen. Früher spielte er mit Frederik in einer Band und zwischenzeitlich hat er lange im Knast gesessen.Als Frederik bei seinem Chef Kollath(Thorsten Merten) eingeladen ist, stiehlt er dort einen Hausschlüssel. Kurze Zeit später steigt er bei Kollath ein, als er weiß, dass der nicht zu Hause ist. Aber es gibt Probleme. Um die zu lösen, braucht Frederik Vince. Der greift dem Banker auch tatsächlich unter die Arme und nebenbei räumen die beiden alten Freunde Kollaths Wohnung aus. Das ist der Beginn einer Einbruchserie, bei der aus dem zahmen Frederik ein ziemlich harter Bursche wird. Frederik "besorgt" interessante Opfer durch sein Bankenwissen und anschließend machen Vince und er fette Beute. Frederik blüht dabei so sehr auf, dass er sogar wieder Kontakt zu Nadine knüpft. Nur eines kapiert Frederik nicht: Vince wollte von ihm die Kontodaten eines Renier Grimm(Jeroen Willems). Was will Vince damit? Hat die Sache etwas mit Vince Knastaufenthalt oder seiner Freundin Sonja(Jule Böwe) zu tun? Als Frederik merkt, wohin der Hase läuft, ist es fast schon zu spät, dass Ruder noch herumzureißen. Aber Frederik versucht es... Maximilian Erlenwein hat -Schwerkraft- mit eindringlich guter Kameraarbeit gefilmt. Auch das Drehbuch stammt vom Wahlberliner. Die Story ist schnell, ohne jeglichen Hänger und ziemlich kreativ. Leider fehlt dem Plot an ein paar Stellen ein gewisser Realitätsbezug. So lässt Erlenwein zum Beispiel die Polizei völlig außen vor, und das obwohl Vince und Frederik bei ihren Taten als wahres Spurenleger- und Zeugenbeobachterteam agieren. Doch das sind nur kleine Mängel. Ansonsten hat Erlenwein einen wirklich guten Film an den Start gebracht, der vor allem durch seine Darsteller überzeugt. Egal, ob das der Ex-Knacki Vince ist, den Jürgen Vogel in der ihm eigenen Art spielt, oder der schüchterne Frederik, der im Schauspiel von Fabian Hinrichs zum Gewaltjunkie mutiert. Jule Böwe und Nora von Waldstätten sind ausdrucksstark und überzeugend in der Verköperung von Sonja und Nadine. Unterlegt ist -Schwerkraft- mit einem äußerst starken Soundtrack. Die Musik wurde von Jakob Illja komponiert und bei der Umsetzung agierten Fabian Hinrichs(Gitarre und Gesang) sowie Jürgen Vogel(Schlagzeug) und andere Künstler mit. Weiterhin überzeugt -Schwerkraft- mit Dialogen der Güteklasse 1A. Mit -Schwerkraft- ist wieder einmal ein gutes, starkes Stück Deutsches Kino am Start. Der Film wird ganz sicher seine Anhänger finden. Für Freunde von Jürgen Vogel und Fabian Hinrichs ist der Streifen in jedem Fall ein Muss. Mittlerweile hat der Film einige Preise eingeheimst. Wenn sie auf deutsche Filme abseits des Mainstream stehen, kann ich ihnen -Schwerkraft- bedenkenlos empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Köstlich,
Rezension bezieht sich auf: Schwerkraft ... oder der Weg vom Banker zum Gangster [Blu-ray] (Blu-ray)
Schwerkraft ist ein wirklich komisch guter Film mit 2 Super Hauptdarstellern (Jürgen Vogel, Fabian Hinrichs). Gerade Fabian Hinrichs spielt absolut genial und einige Szenen waren wirklich völlig irrwitzig und Grotesk lustig.Grundsätzlich handelt dieser Film natürlich über ernste Themen und über verirrte Seelen. Gerade die Rolle von Fabian Hinrichs als Frederik. Er hat einige Jahre versucht ganz normal zu sein. Einen Job in der Bank (gnadenloses Kalkulieren, unangenehme schmierige Kollegen), in der Freizeit etwas Sport etc. Dennoch schafft er dieses 'normale' Leben nicht durchzuziehen und als er versucht eine CD in einem Supermarkt zu klauen trifft er seinen alten Kollegen Vince (super gespielt von Jürgen Vogel) und durch diverse Verstrickungen gehen beide auf Raubzüge. Super gelungen der Einbruch beim Chef von Frederik. Einige herrlich schwarzhumorige Szenen. Teils wirklich genial von Fabian Hinrichs rübergebracht. Insgesamt unterhält dieser Film gut, doch gerade zum Ende hin lässt er leider etwas nach. Weniger Humor, weniger interessante Handlungen und gerade die Geschichte rund um Nadine die Ex-Freundin von Frederik hätte gerne etwas kürzer / anders ausfallen können. Auch das Ende fand ich nicht sehr gelungen. Insgesamt vermisse ich da etwas die Konsequenz von Anfang und Mittelteil dieses Filmes. Das Bild weiß leider absolut nicht zu überzeugen. Da ist bei HD Auflösung nun wirklich viel mehr drin. Der Soundtrack wiederrum ist gelungen. Mein Fazit ist das dies endlich mal wieder ein gelungener deutscher schwarzhumoriger Film ist. Ein bisschen im Stil von Fight Club. 4 Sterne und gerne mehr in dieser Machart in der Zukunft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Ein wenig Mr. Hyde.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwerkraft ... oder der Weg vom Banker zum Gangster (DVD)
Der Bankangestellte Frederick steht noch am Anfang seiner Karriere, als sich vor seinen Augen ein Kunde erschießt. Sein Filialleiter lädt ihn darauf hin zu einer Gesellschaft ein und erhofft sich durch das Erlebte einen unterhaltsamen Abend.Doch Frederick ist durch das Geschehen aus der Bahn geworfen. Zufällig begegnet er seinem alten Schulfreund Vince. Zusammen mit Vince, der eine Gefängnisstrafe abgesessen hat, begeht er eine Serie von Einbrüchen. Mit jedem Tag verändert sich Frederick ein wenig mehr. Er wird skrupellos, gewaltbereit und selbst Vince findet ihn manchmal zum Fürchten. Während dieser Zeit versucht Frederick auch den Kontakt zu seiner ehemaligen Freundin Nadine wieder herzustellen. Das neu an den Tag gelegte Verhalten von Frederick beeindruckt Nadine. Die Geschichte wird spannend erzählt. Ein Schlüsselereignis bringt den Protagonisten in eine fallende Situation. Der Inhalt eines fallenden Körpers ist schwerelos. Diese Metapher scheint der Film sich zu eigen zu machen und eine zügellos freie Figur zu konstruieren. Gut gewählte Szenarien mit wenig Accessoires lassen den Fokus der Kamera auf den Handelnden. Schauspieler und Regie liefern eine interessanten Film ab. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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