Rita Falk lässt ihren urigen Dorfpolizisten Franz Eberhofer nun bereits zum dritten Mal ermitteln, und wieder konnte ich mich über eine kurzweilige, amüsante Geschichte freuen, die neue Entwicklungen zulässt, aber auch auf Altbewährtes setzt.
Im gewohnt flapsigen Stil berichtet uns Franz Eberhofer von seinem saumäßig beschwerlichen Alltag in Niederkaltenkirchen und ganz nebenbei auch noch von seinem neuesten Kriminalfall. Der ist zwar spannend und gut durchdacht, aber wie man es von Rita Falk kennt, steht das Privatleben ihres Protagonisten klar im Vordergrund, und das ist auch gut so. Oma, Papa und Bruder Eberhofer sind einfach zum Schießen, nicht die Panida und die kleine Sushi zu vergessen. Wenn dann auch noch der Flötzinger und der Simmerl auftauchen, sind amüsante Momente garantiert. Die skurrilen, so authentischen Charaktere machen für mich einfach den besonderen Charme dieser Krimireihe aus. Man erwartet witzige Dialoge, lustige Streitigkeiten und stimmigen Lokalkolorit, und genau das bekommt man auch.
Falks Geschichten sind Wohlfühlgaranten. Beim Lesen fühle ich mich richtiggehend daheim in Niederkaltenkirchen, freue mich über das Wiedersehen mit Franz & Co und natürlich die neuen Rezepte von der Oma, die sich auch dieses Mal wieder im Anhang finden.
Einwandfreie Sache.