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Schweinsgalopp: Ein Scheibenwelt-Roman: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt
 
 
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Schweinsgalopp: Ein Scheibenwelt-Roman: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt [Taschenbuch]

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 3 (1. Oktober 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442416310
  • ISBN-13: 978-3442416318
  • Größe und/oder Gewicht: 20,7 x 14,2 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 325.088 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Terry Pratchett
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dies ist mit Abstand der einfallsreichste Nikolausroman, den es gibt.
Father Christmas ist auf der Scheibenwelt verschwunden. Als Ersatz springt Gevatter Tod ein. Rotgewandet fährt er mit seinen vier fliegenden Schweinen durch die Lande und bringt den Menschenkindern alles, was sie sich wünschen (auch wenn sie es selber nicht genau wissen). Die Bräuche zu befolgen fällt Tod manchmal etwas schwer, doch das mit dem fröhlichen (?) "Ho-ho-ho" hat er schon raus. Vielleicht übertreibt er es damit ein bißchen.

Father Christmas ist einem Anschlag der Assassinengilde zum Opfer gefallen. Einer ihrer übelsten Vertreter ist in Fathers Schloßturm eingebrochen und versucht nun mit Hilfe eines angeheuerten Magiers, dem zwölften mit dieser Aufgabe, den Tresorraum von Father Christmas zu öffnen. (Das klingt sehr nach Stirb langsam 1.)

Unterdessen in der Unsichtbaren Universität: Die Abwesenheit des echten Father Christmas hat ein (wissenschaftlich natürlich begründbares) Glaubens-Vakuum entstehen lassen. Dadurch glauben die Menschen nun an alles Mögliche, zum Beispiel an die Zahnfee. Selbst die Professores der Uni brauchen es nur laut auszusprechen, an was sie glauben könnten, und schon -- ist es da: Gnome, Wichte, Aufmunterungsfeen. Der Erzkanzler Ridcull rauft sich die Haare. Auch die neue Rechenmaschine, die von Ameisen (= Bits & Bytes) und Käse (= Speicher) angetrieben wird, hilft da nicht viel weiter.

Susanne, die Tochter Tods, wollte eigentlich ein ganz normales Leben führen. Doch seit er verschwunden ist, macht sie sich Sorgen. Auf der Suche nach ihm begegnet sie nicht nur dem Gott des Katzenjammers, sie trifft auch auf die Assassinen im Turm von Father Christmas. Es wird spannend, doch das Ende soll hier nicht verraten werden.

In einer kompliziert verflochtenen Handlung führt uns der "Douglas Adams der Fantasy" vor Augen, was es mit dem Kinderglauben an den Nikolaus und die Zahnfee so alles auf sich hat -- und das ist eine ganze Menge. In todernstem Ton bringt Pratchett, wie so oft, die unglaublichsten Sätze und Szenen (PS: ...und Fußnoten), so etwa die Sache mit dem Ameisencomputer. (Das erinnert mich an den Termitencomputer von Jeff Noon in Automated Alice, deutsch Alice im Automatenland, mit seinem "beanary system". Beide Bücher entstanden 1996.)

Pratchetts Humor und Erzählstil mag nicht jedermanns Sache sein, aber Schweinsgalopp könnte selbst solche Skeptiker von den Qualitäten dieses Autors überzeugen: Es ist einer seiner gelungensten Romane! --Michael Matzer

kulturnews.de

Eine ganz ausgefallene "andere Welt" ist die Scheibenwelt, Schauplatz jener skurril-unvergleichlichen Romane aus der Feder von Terry Pratchett. Der Hörbuchverlag Schall und Wahn plant eine Reihe mit sechs Pratchett-Hörbüchern, von denen zwei bereits erschienen sind. "Schweinsgalopp" beginnt wie ein Thriller, finstere Gestalten beherrschen die Szenerie, ein Mordauftrag wird erteilt. Doch schnell wird die Geschichte zu einem wunderbaren Panoptikum ausgefallener Akteure. Die mit pointiert gesetzten Geräuschen und trefflicher Musik unterstützte inszenierte Lesung von Rufus Beck ist brillant. Er spielt seine ganze Fähigkeit aus, jeder Figur eine eigene Persönlichkeit zu geben - ohne zu übertreiben. Die Struktur des Romans reiht Situationen, oftmals gekonnt wie Sketche dargeboten, aneinander, ohne den großen Bogen der Geschichte zu vernachlässigen. Absolut kurzweilig! (rs) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Macht man sich nicht ein bisschen Gedanken über seine geistige Gesundheit, wenn man mutterseelenallein im Zimmer sitzt und sich krank lacht? Meine Damen und Herren, sollten sie in dieser Situation gerade dieses Buch lesen, dann sind sie unschuldig. Was Terry Pratchett mit diesem Roman geschaffen hat lässt sich einfach nicht wiederholen. So viele passende Seitenhiebe, satirische Kommentare oder einfach nur herzerfrischende Dialoge prägen dieses Buch, dass es eine Sünde wäre es nicht zu lesen. Allein die Unterhaltungen zwischen TOD und seinem ewig skeptischem Diener Albert sind es wert "Schweinsgalopp" zu lesen. Und wie üblich trägt Andreas Brandhorst maßgeblich dazu bei, dass die englischen Gags gut rüberkommen. Meine Verehrung Herr Pratchett
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch, in dem Terry Pratchett das Weihnachtsfest auf die Schippe nimmt, ist das erste, das ich meiner Mutter geben würde, damit sie auf den Discworldgeschmack kommt. Von allen Romanen der Scheibenwelt habe ich bei diesem am meisten gelacht. Es gaht darum, wie die die revisoren, Wesen, die das Leben hassen, den Schneevater (Weihnachtsmann) umbringen lassen wollen. Damit die Sonne aber auch im nächsten Jahr noch aufgehen kann, übernimmt der Tod zu Weihnachten Schneevaters Aufgaben. Wie der Tod aber nun mal ist, nimmt er alles, was unter den Lebenden passiert, sehr wörtlich und ernst, was gerade das Lustige an der ganzen Geschichte ist. Ich persönlich mag ja sowieso die Todgeschichten am liebsten, mit von der Partie sind aber auch die Zauberer (nicht Rincewind!) und Susanne, Tods Enkelin. Ich habe Rollende Steine vorher nicht gelesen, bin aber trotzdem sehr gut mit dem Buch zurechtgekommen. Es ist einfach Klasse.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ist es möglich ein Märchenwesen zu ermorden? Auf der Scheibenwelt natürlich ja, und so geling es einem besonders verbissenem (und wahnsinnigen) Assassinen das dortigen Äquivalent zum Weihnachtsmann, im Auftag einiger dubioser übernatürlicher Wesen, zu erledigen. Die Folge ist, dass auf einmal jede Menge ungenutzter Glauben einfach so in der Luft herumfliegt, was in einer höchst magischen Welt, wie der Scheibenwelt natürlich nicht ohne Folgen bleibt, so dass plötzlich jede Menge neue Glaubens-Personifizierungen spontan entstehen und ein völliges Chaos anrichten. TOD ist von der ganzen Sache alles andere als begeistert, denn er schätzt es garnicht, wenn sich irgenwelche anderen übernatürlichen Wesen in sein Geschäft einmischen und Leute umbringen, die nicht sterben sollten. Auch dieses Buch vom Meister der komischen Fantasy ist wieder uneingeschränkt lesenswert. Allerdings sollten Leser, die noch keine anderes Scheibenweltbuch kennen ersteinmal am Anfang der Reihe beginnen, da man sonnst kaum die ganzen Anspielungen versteht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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