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5.0 von 5 Sternen
Das wurde auch Zeit Fernsehköche mal anders betrachtet, 13. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Schweinelecker! Alles über TV-Köche: Shows, Restaurants & Kochkurse (Broschiert)
Das erste Buch über Deutschlands Fernsehköche war überfällig. Der Autor hat über ein Personen orientiertes Herangehen interessante Blickwinkel zur Betrachtung des Erfolgsphänomens von TV-Kochshows gefunden und erstaunlich informative und unterhaltsame Porträts erstellt. Stellenweise sogar schweinelustig. Auch die Gestaltung ist gelungen. Und wie Gero von Randow (Die ZEIT) im Vorwort vom Einschalten einer Kochshow den Weg zur Gastronomieküche findet, ist schon ziemlich abgefahren. Leider erfährt man nichts näheres über den Autor.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Blick hinter die Kulissen, 27. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schweinelecker! Alles über TV-Köche: Shows, Restaurants & Kochkurse (Broschiert)
Wer mehr über die Kochstars wissen will, sollte dieses Buch lesen! Hier erfährt man nicht nur, wo Tim Mälzer auf Jamie traf, sondern auch sehr bemerkenswerte Philosopien rund ums Kochen...Klasse ist der Serviceteil: z.B.Restaurants und Bücher sind für jeden Koch gelistet sowie wo welche Kochshow gesendet wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Von Alfred Biolek bis Ralf Zacherl, 25. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Schweinelecker! Alles über TV-Köche: Shows, Restaurants & Kochkurse (Broschiert)
Endlich ein Buch über die Stars hinter dem Herd, die wir wöchentlich im Fernsehen begrüßen dürfen und die immer ein neues Gericht für ihre Zuseher parat haben. Die bekanntesten TV-Köche des deutschen Fernsehens von Biolek bis Zacherl werden in diesem Band vorgestellt.
Mitunter erfährt man auch so manch interessantes Detail über seinen Lieblings-TV-Koch und wo dessen Koch-Karriere ihren Ausgang nahm. Neben den steckbrieflichen Details werden in bis zu 6 Seiten pro Koch auch Anekdoten aus dessen Leben und Wirken hinter und vor dem Herd offenbart. Als weiterführende Information sind auch die jeweiligen Kochbücher der TV-Köche angegeben, zumindest jene die bis zur Drucklegung von Schweinelecker bekannt waren. Ergänzt werden diese Infos wiederum durch die sehr reizvollen Hinweise wann und in welchen Restaurants die Herren Köche manchmal noch selbst hinter dem Herd (nur ohne Kamera) stehen.
Das Buch wäre natürlich unvollständig, hätte man auf die Sendezeiten und Namen der aktuellen Kochsendungen aller angeführten Küchenchefs verzichtet. Zusätzlich werden auch die Namen frührer Sendungen angeführt, damit man auch eine Antwort auf die Frage erhält, ob man dieses Gesicht nicht schon von irgendwoher kennt, aber die Sendung damals anders hieß und man heute wieder die richtige findet oder auch falls man sich fragt ob das nicht der Star jener Sendung war, man aber nicht mehr genau weiß wie die Sendung hieß.
Nicht ganz einheitlich ist selbstverständlich der Weg vom Herd zur eigenen Fernsehshow, denn nicht einmal alle Fernsehköche (das beste Beispiel dafür ist der studierte Jurist Alfred Biolek) haben den Beruf des Koches auch einst als solchen gewählt und kaum einer scheint von anfang an, zu einer derartigen Karriere bestimmt gewesen zu sein. Interessant für die Feinschmecker unter uns sind sicherlich auch die Lieblingsrezepte der Stars, welche halt leider nur angeführt werden, weshalb man klarerweise wieder einmal auf das altbewährte eigene Kochbuch angewiesen ist, um diese Speisen auch zubereiten zu können.
Vom Umfang her hätte dem Band schlussendlich ein bisschen mehr Fülle sicher nicht schlecht getan, was den Preis auch etwas angemessener erscheinen lassen würde. So wie es halt ist, erinnert dieser Band etwas an eine jener um ein paar Euro teurerere Speisen, bei denen man sich eine sehr große Portion erwartet, aber eine kreativ garnierte und kunstvoll zubereitete Speise serviert bekommt, bei der man aber schließlich doch, und vielleicht sogar ein bisschen enttäuscht, nicht mit vollen Magen nach Hause geht, wie man es sich sich vielleicht erhofft hätte.
Was diesem Buch mangelt, um es einmal ganz banal auszudrücken, ist die Fülle an Informationen, die wir sonst so gewöhnt sind, wie billiges und nur zu häufig lieblos zubereitetes Esse. Nichtsdestotrotz ist Schweinelecker sehr schön umgesetzt, ja geradezu kunstvoll und appetitanregend gestaltet worden und somit bietet diese Lektüre auch etwas für das Auge.
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