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Schweineöde
 
 
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Schweineöde [Gebundene Ausgabe]

Carsten Otte
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 260 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821809485
  • ISBN-13: 978-3821809489
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 865.220 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nicht, weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht. Weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig. Raimund W. Kuballa, durch Erbschaft reich gewordener Sohn eines Edelgastronomen aus Bonn-Bad Godesberg, hat den langweiligen Westen satt - er sucht den ultimativen Kick, das tägliche Abenteuer. Kaum ist die Wende vollzogen, quartiert er sich im Ostberliner Arbeitervorort Oberschöneweide ein, im Volksmund treffend Schweineöde genannt. Obwohl für die Leute in Schweineöde, die mit Arbeitslosigkeit und Verwahrlosung ihres Kiezes zu kämpfen haben, Kuballs Haltung eine Provokation darstellt, versuchen sie mit dem eigenwilligen Wessi zurechtzukommen. Kuballa bleibt fast ein Jahrzehnt in Schweineöde und leistet seinen Beitrag zur Wiedervereinigung, indem er die ehemalige Thälmannpionierin Jana verführt, seinen Nebenbuhler in den Knast bringt und die lokale Mittelstandsvereinigung zur Lynchjustiz treibt ...

Über den Autor

Carsten Otte, geboren 1972 in Bonn-Bad Godesberg, studierte Philosophie in Berlin und lebt heute in Baden-Baden. 2004 erschien sein Debütroman. Seitdem hat er in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht, zahlreiche Stipendien erhalten und sich auf eine Lesereise von Heidelberg bis Peking begeben. Für die Arbeit an dem Roman "Sanfte Illusionen" erhielt Carsten Otte das Literatursstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Als ich das Buch kaufte, war ich gespannt, wie ein Bonner in Berlin eine Geschichte über Schöneweide schreiben kann. Der Beginn ist schon noch fesselnd, bis man die Charaktere kennt. Allerdings verzettelt sich die Handlung in kleinen Scharmützeln. Auf den letzen paar Seiten wird noch jedes Thema angerissen, was auch noch zu finden war, ohne allerdings in die Tiefe zu gehen. Der Roman ist weder etwas für Leser, die eine klare spannende Story bis zum Schluss wünschen, noch für jene, die sich einen Einblick in das sich verändernde Schöneweide erhoffen. Ich bin zwar nicht aus Schöneweide, habe aber lange genug in Berlin gelebt, um das einschätzen zu können.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Reich und gelangweilt. So zieht Kuballa von Bonn-Bad Godesberg nach Oberschöneweide. Die verkalauerte Bezeichnung "Oberschweineöde" ist nur noch außerhalb Berlins lustig, hier kann es keiner mehr hören.
Den Osten betrachtet er zunächst ein wenig wie ein Wissenschaftler seltene Insekten beobachtet: mit interessiertem Grusel. Aber spätestens seit dem Treffen mit Jana will Kuballa den Osten verstehen lernen und fängt dabei gleich mal bei der Stasi an. Ein Stasiversteher. Warum Kuballa anfängt, plötzlich zentnerweise Stasiliteratur zu lesen und die Nachbarn bösartig zu schikanieren, bleibt sein Geheimnis. Ebenso, warum er kurz danach auf die Opferseite wechselt und dann die ehemaligen Täter quält.
Das Buch endet, wie es angefangen hat, mit der gleichen Szene.
Der Autor hält das wahrscheinlich für eine literarisch gekonnte Form.
Warum ich das Buch trotzdem bis zuende gelesen habe? - Wegen der teilweise treffenden und bissigen Beschreibungen ("Sein Auge zuckte wie ein Fisch, den man gerade mit einem Holzstock erschlagen hat").
Übrigens, Eichborn Verlag: wenn man Lektoren wegrationalisiert und nur noch das Rechtschreibprogramm laufen läßt, findet man die zahlreichen Schreibfehler ("das", "daß" ...) nicht...
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8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer hier ostalgische Nettigkeiten erwartet, der liegt falsch: Und das ist auch gut so. In "Schweineöde" erinnert sich keiner an seine supertolle sozialistische Kindheit, hier geht's erwachsen und böse zur Sache, und das ist superwitzig. Also: Unbedingt lesen, wenn man den Zonenkindergarten satt hat!
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