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5.0 von 5 Sternen
Gut gemacht, Schwein!, 4. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Ein Schweinchen namens Babe (DVD)
Gott zum Grusse Leser!
Mit "Ein Schweinchen namens Babe" liegt uns der wohl schönste und kindgerechteste Film vor, der jemals gedreht worden ist. Ich kenne wirklich keinen anderen Film, der so schöne Bilder und soviel Sympathie vermittelt wie "Babe". Es wäre ein großer Fehler, diesen Film in die Kategorie Komödien á la Disney einzuordnen. Egal, was die Anderen sagen: der Film enthält kein bisschen Kitsch. Hier stimmt einfach alles, von Anfang bis Ende. Allein der Schlußakt, in dem Babe die Schafe durchs Feld führt hätte meiner Meinung nach für den Oscar als bester Film gereicht. Ein Beweis dafür, wie ungerecht die Verleihung in den letzten Jahren war. Fazit: ein MUSS! Adios und viel Spaß beim Ansehen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wundervoller Film für die ganze Familie, 23. August 2002
"Ein Schweinchen namens Babe" ist zweifellos einer der seltenen Filme, in denen alles zusammenpasst. Die Geschichte selbst ist wunderbar poetisch, kindlich und weise, zum Lachen und zum (sanften) Weinen. Die Darsteller repräsentieren jeder für sich genau die Charakterelemente und Assoziationen, die ländliche Idylle, Harmonie und Vertrautheit bedeuten. Der Hauptdarsteller weckt aufgrund seiner Außergewöhnlichkeit und Naivität die uneingeschränkte Sympathie und auch den Beschützerinstinkt der Zuschauer. Die Requisiten spiegeln das ausgesuchte Milieu, die heile Welt des Bauernhofes, perfekt wieder. Die vollen, tiefen und etwas dunkleren Farben erwecken Vertrauen, Ruhe und atmosphärische Dichte. Die Synchronstimmen passen perfekt zum Charakterbild der jeweiligen Figur, allen voran natürlich Babe itself.
Doch zur Geschichte. Die ist schnell erzählt: Farmer Hoggett gewinnt auf einem ländlichen Jahrmarkt (!) das "Schwein", das von seiner wohlbeleibten Frau als Weihnachtsbraten eingeplant wird. Doch "Babe", wie er nun genannt wird, hat eigene Karrierepläne, die er in wundervoll kindlicher, treuherziger Manier verfolgt...
Wer diesen Film gesehen hat, wird ihn nicht so schnell vergessen oder gar neben das übliche Comey-Fast Food einreihen. Der einzigartige Charme dieses Machwerkes wird schon allein über die Hauptakteure transportiert- James Cromwell ist für seine Darstellung des wortkargen, aber warmherzigen und bodenständigen Farmers Hoggett zu Recht für den Oscar nominiert worden. Er verkörpert den einfachen Landwirt, der an das Leben keine wilden Ansprüche stellt und solide sein Feld bebaut- bis ein Schweinchen an die Türe klopft. Seine Frau als belebendes Element wirkt neben ihm wie die Karikatur einer hysterischen, viel zu vitalen und kleinräumig ehrgeizigen Bauersfrau, deren höchstes Gut die Pokale für das selbstgezüchtete Gemüse sind.
DAS Highlight setzen natürlich bewusst die Tiere, deren Charaktere und Überlebenskämpfe erschreckend nahe denen verschiedener Menschen kommen. Da ist einmal Babe, die arme Waise, deren naive Gutherzigkeit kein Böse kennt. Da ist Ferdinand- ein Enterich, der sich als Hahn beweisen will, um nicht nutzlos im Kochtopf zu landen; dieser verzweifelte Kampf um die eigene Existenz ist das ernstere Element in der wohligen Welt des Bauernhofes. Auch das Drama um Rex, den Schäferhund, der nach einem Schicksalsschlag nie mehr der Alte war, trägt zutiefst menschliche Züge- ganz zu schweigen von Fly- seiner Frau, wenn man so will- die viel zu früh ihre Welpen abgeben muss und erst einmal in angedeutete Depressionen verfällt.
Gerade diese poetische, aber deutliche Vermenschlichung der Tiere, denen in Nebenrollen individuelle Schicksale zugebilligt werden, verzaubert den Zuschauer. Denn so bleibt Babe zwar ein Geschöpf mit einem außergewöhnlich großen Herzen, steht aber nicht als Einzelkämpfer in der Herde der dummen Tiere.
Diesen Film sollte man unbedingt sehen; er schenkt uns die Reinheit des menschlichen Herzens- ähnlich wie "Der geheime Garten" oder "Der kleine Lord" von Frances Burnett. Nur dass es sich hier um ein wahrhaft tierisches Vergnügen mit sozialkritischen Ansätzen handelt...
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5.0 von 5 Sternen
super vielen dank, 26. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Schweinchen namens Babe (DVD)
hallo
danke nochmal für die schnelle lieferung
wir haben den film mit unseren kindern am weihnachten
zusammen geschaut und es war ein herlich.
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