Produktinformation
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Unerwartete Hilfe kommt von einer Kreatur, die auf der Farm ebenso alleine ist wie Wilbur: der weisen Spinne Charlotte.
Die DVD: Die Verpackung lag uns zum Test leider nicht vor.
Nach Verleihlogo, Sprachwahl und Copyright-Hinweise folgen einige Werbetrailer, die sich allerdings überspringen lassen. Das Menü ist schlicht und stimmig animiert.
Das Bild: Die Vorlage des aufwändig produzierten Films war offensichtlich top in Schuss, entsprechend fehlerfrei präsentiert sich das Bild der DVD. Die Farben strahlen herrlich kräftig, die Schärfe ist gut, der Kontrast ebenfalls. Rauschen ist praktisch nie wahrnehmbar, das leichte Überstrahlen heller Bildbereiche könnte durchaus ein Stilmittel sein, um den märchenhaften Charakter der Geschichte zu unterstreichen.
Der Ton: Genrebedingt gibt es klanglich wenig aufregendes zu berichten. Der Subwoofer bekommt kaum etwas zu tun, die Surrounds werden fast nur von Danny Elfmans Musik angesprochen.
Insgesamt also unspektakulär, aber angenehm.
Die Extras:
- Audiokommentare: Der erste Kommentar, gesprochen von Regisseur Gary Winick, ist recht informativ, aber auch ein wenig transusig. Man merkt ihm die Liebe zum Projekt an, doch fällt es schwer, mitzufiebern.
Produzent Jordan Kerner und Special Effects Supervisor John Andrew Berton Jr., die den zweiten Kommentar sprechen, bringen ein wenig mehr Elan mit. Es wird immer wieder sehr technisch, doch vor allem Kerner hat eine Menge Informatives beizusteuern.
- Filme machen (Making Of) (28:48 Minuten): Aufnahmen vom Set, Interview- und Film-Ausschnitte, unterlegt mit Musik.
Gewöhnliches Making Of - Nett für diejenigen, denen die Kommentare zu lang sind, ansonsten recht überflüssig.
- Einige Stimmen (8:46 Minuten): Vorstellung der Sprecher mit Interview- und Film-Ausschnitten.
Für Fans.
- Was macht einen Klassiker aus? (5:20 Minuten): Lucien L. Agosta, Autor eines Buches über E.B. Whites Kinderbücher, Produzent Kerner sowie die beiden Drehbuchautoren Susannah Grant und Karey Kirkpatrick sprechen über die Wirkung, die Whites Romanvorlage noch heute hat, und warum.
- Deleted Scenes: Sechs entfernte oder verlängerte Szenen samt optionalem Kommentar von Regisseur Winick.
Auch wenn Winick dies anders sieht, muss ich sagen, dass vor allem die Streichung der Szenen mit dem von Jennifer Garner gesprochenen Hund Susy eine definitive Bereicherung für den Film sind. Der Rest hätte dem Film nicht ganz so empfindlich geschadet, doch auch hier waren die Kürzungen sinnvoll.
Des weiteren gibt es eine Featurette über die Schweine (Flackas Schweinchen Geschichte, definitiv nur für Kinder), ein Segment über die Tiertrainer (Wie machen die das nur? 4:54 Minuten), eines, das sich mit dem Verbleiben der Tiere auseinandersetzt (Was machen sie heute? 6:54 Minuten), zwei Musikvideos (Ordinary Miracle von Sarah McLachlan und Make a Wish von Bob Carlisle und Lucy Kane), zwei Fotogalerien sowie eine Sammlung von verpatzten Szenen.
Fazit: Süßer Kinderfilm, den auch Erwachsene ohne allzu große Kopfschmerzen ansehen können, auf einer gut gemachten DVD.
Schöne Alternative zum vermeintlich kindgerechten Kinoprogramm a la Shrek der Dritte.
Felix Flex Dencker
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