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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Hier stimmt gar nichts,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwein gehabt: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
"Ein Münsterland-Krimi" steht auf dem Umschlag. Genauso gut könnte es ein "Bayerwald-Krimi" oder ein "Niederlausitz-Krimi" sein. Denn Lokalkolorit sucht man vergebens in diesem Buch.Genauso wie irgendeinen Sinn für Realität. Da gibt es einen Helden, der Prokurist ist, aber zum Privatdetektiv avanciert. Und der alles kann: Kirchenorgel spielen, mal eben in eine Polizeistation einbrechen, mit Pistolen umgehen. Es gibt massenhaft Leichen (sieben Stück, wenn ich richtig gezählt habe); und es ist überhaupt kein Problem für das Gewissen unseres Helden, daß er an mindestens einem Toten (ein Schüler, den er als Hilfsschnüffler engagiert hat) selbst Schuld trägt. Und was ist nicht alles sonst noch vertreten in diesem Werk! Ku-Klux-Clan-ähnliche Faschingsveranstaltungen, die als "Satanismus" bezeichnet werden. Drogen, die aus Konsumenten willenlose Schafe machen. Ein von einer notgeilen Schülerin verführter Pädagoge. Eine eifersüchtige Lehrersfrau. Prügelnde Polizisten. Eine spröde Bäuerin, die - wir ahnen es - am Ende unserem Helden doch zu Willen sein wird. Fazit: Es gibt eine ganze Reihe hervorragender Kriminalromane aus deutschen Landen. Jacques Berndorfs Eifel-Reihe, Reinhard Junges "Pegasus"-Ermittler oder die Kayankaya-Romane von Jakob Arjouni. Von dieser Liga ist "Schwein gehabt" in jeder Hinsicht meilenweit entfernt. Jeder Jerry Cotton (der sprachlich ungefähr auf demselben Niveau liegt) ist spannender und inhaltlich logischer aufgebaut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Das ist kein Krimi, das ist eine Zumutung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwein gehabt: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
Selbst aus dem Münsterland stammend, wollte ich für den Urlaub gute Unterhaltung. Tatort aus Münster ist gut, die Krimis von Stefan Holtkötter sind erstklassig und so lag ein weiterer Münsterland Krimi nahe. Doch das war ein Fehler, das Buch ist gar kein Krimi, schon gar keine anspruchsvolle Konstruktion eines Verbrechens, sondern eher im Stil von Jerry Cotton Heften geschrieben, obwohl die viel besser sind, wenn ich mich recht erinnere.Und das Ganze ist dann eben auch total überteuert, denn für ein Jerry Cotton Heft zahlt man nur 1,60 ¤, mithin nur 1/5 des Buchpreises. Fazit: Nur für ganz, ganz einfache Gemüter geeignet. Und mit dem Münsterland ebenso verbunden wie mit dem Rheinland, Bayern oder Italien. Das ist ganz SCHLECHT!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nannen No. 1: Eine tolle Krimi-Sau rausgelassen!,
Von diekleinefrau (Hannover, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schwein gehabt: Ein Münsterland-Krimi (Taschenbuch)
"Schwein gehabt" rockt! Das liest sich anders als in manchem Krimi, in dem der Dedektiv immer gleichtönend-dröge seine Ermittlungen durchführt à la "Und wo waren Sie letzte Nacht?" Das ist der erste deutsche Krimi, der es locker-flockig versteht, Witz und eine spannende Story zu vereinen. Ein neues Genre: Crime-Comedy! Da haben die Autoren wirklich eine tolle Sau rausgelassen. Ich bin begeistert!Und ich bin verliebt in die skurrilen Figuren. Antiheld Nannen, schwankend zwischen Selbstüberschätzung und Selbstironie, Karin Schumann, die adrette-resolute Landwirtin in den merkwürdigen Klamotten (die Szene, in der Nannen und Schumann einen Abend zusammen verbringen und beinahe knutschen, ist endgeil!), Nannens Freund Grabowski "Gurkennase" (auch superwitzig zu lesen: die Beschreibung Grabowskis heruntergekommener Wohnung), der Dorfdepp Stefan... Und erst der Fall, in den Nannen gezogen wird - von Sexspielchen im Stundenhotel bis hin zu satanistischen Ritualen: alles ist schön herrlich überzogen, ironisch und einfach klasse zum Ablachen. Wie gern würd ich diese Figuren mal live und in Farbe sehen. Sie sind so plastisch dargestellt, das ist einfach fantastisch. Die Nannen-Serie würde sich wahrlich gut auf einer Leinwand machen. So, genug der Schwärmerei. Lesen Sie selbst, und ich garantiere Ihnen, Sie werden eine paar amüsante Stunden haben. PS: Da wohl kürzlich der Zweitling dieses als Serie angelegten Krimis erschienen ist, werde ich mir das Buch sogleich besorgen... bin voller Lesevorfreude! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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