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Schweigen tut weh: Eine deutsche Familiengeschichte Taschenbuch – 13. August 2008


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (13. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548608264
  • ISBN-13: 978-3548608266
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 2,6 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 106.880 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Alexandra Senfft erzählt eine singuläre Familienchronik, das Beispiel für eine deutsche Täterfamiliengeschichte, und sie legt das fatale System einer falschen Loyalität offen. Dieser Dreiklang macht das oft bis an die Schmerzgrenze recherchierte Buch wertvoll.« (Badische Zeitung, 13.4.2007)

»Von der ersten Seite an beeindruckt Alexandra Senfft mit ihrer Bereitschaft, die Fakten endlich zu benennen ... Ernsthaft und glaubwürdig beschreibt sie den Prozess, den sie selber durchlief. Lange hatte auch sie die Familie idealisiert ... So ist ein Dokument grosser Aufrichtigkeit geglückt, ohne einen falschen Ton.« (Tagesanzeiger, 18.04.07, Claudia Kühner)

»Es sind die starken Frauen, die in dieser Familie das Gespinst der Verdrängung gewoben haben. Und es sind die starken Frauen, die es zerreißen: die Mutter durch ihr unverstandenes Leid, die Tochter mit diesem ergreifenden Buch.« (Wochen-Kurier, 04.04.07)

»Für alle, die verstehen wollen, wie Kriegstraumata in Kindern und Enkelkindern in anderer Form weiterwirken.« (Emotion, 04/2007)

»Auch wenn Alexandra Senfft die individuelle Tragödie ihrer Mutter schildert, thematisiert das Buch ein für die deutsche Nachkriegsgeneration typisches Verschweigen und Verdrängen.« (WDR, 11.03.07)

»Das Ergreifende ist, dass Senfft, bei aller Distanz zu den Verfehlungen ihrer Vorfahren, die Loyalität zur Familie nicht aufgibt.... Das ist eine Haltung, die für alle Nachgeborenen wichtig ist.« (Schwäbische Zeitung, 11.4.07 / Christoph Wartenberg)

Klappentext

Der SA-Mann Hanns Ludin war Hitlers Gesandter in der Slowakei und in dieser Position verantwortlich für Judendeportationen. 1947 wurde er als Kriegsverbrecher hingerichtet. Über seine Rolle im Zweiten Weltkrieg streiten seine Nachkommen bis heute und fühlen sich hin- und hergerissen zwischen Schuld und Loyalität. Einfühlsam und mutig beschreibt Alexandra Senfft, wie die geliebte Großmutter die Legende vom »guten Nazi« kultiviert hat und ihre Kinder und Enkel seine wahre Rolle verdrängt haben. Im Mittelpunkt ihres Buches steht das Leben ihrer Mutter, einer außergewöhnlichen Frau des linken Hamburger Nachkriegs-Establishments, die vordergründig an Depression und Sucht zerbricht, tatsächlich aber an der Unfähigkeit, um den Vater zu trauern. Darüber hinaus erzählt die Autorin von ihrem eigenen Leben und der schwierigen Liebe zu ihrer Mutter, die sie erst nach deren qualvollem Tod wirklich verstanden hat.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

90 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helmut Janus am 1. April 2007
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Alexandra Senfft beschreibt die Lebensgeschichte ihrer 1933 geborenen Mutter Erika. Das prägende Ereignis in deren Jugend war die Hinrichtung des Vaters Hanns Ludin im Jahr 1947. Er war während des Kriegs Vertreter der Naziregierung in der Slowakai und wurde wegen seiner Beteiligung an der Deportation von 70.000 Juden verurteilt. Die in der Familie verdrängte Schuldfrage ist für die Autorin Dreh- und Angelpunkt für die spätere Entwicklung und die Probleme ihrer Mutter. Erika ist eine intelligente, vielschichtige und widersprüchliche Frau. Nach der durch die Kriegsereignisse wechselvollen Jugend wird sie mit viel Energie und glücklichen Umständen zu einem geachteten Mitglied der bürgerlich-linksintellektuellen Kreise in Hamburg. Sie durchlebt aber auch schreckliche Niederlagen wie ihre gescheiterte Ehe, problematische Beziehungen und schließlich Alkoholsucht, bis sie 1997 an den tragischen Folgen eines Unfalls stirbt. Zeit ihres Lebens reibt sich Erika an ihrer Mutter Erla, die unumstößlich das positive Bild ihres Mannes als "guter Nazis" aufrecht hält.

Angesichts der komplizierten Persönlichkeit und der Schicksalsschläge, die Erika durchlebt hat, ist für mich letztlich nicht nachvollziehbar, ob das grausame Ende des Vaters tatsächlich so eine zentrale Bedeutung hatte. Das Thema des Buches betrifft aber hautnah alle nach dem Krieg Geborenen, die mit der Frage konfrontiert sind, wie die Eltern und Großeltern sich während der Nazizeit verhalten haben. Hanns Ludin war ohne Zweifel schuldig, aber er war weder einer der führenden Verantwortlichen des Regimes, noch hat er sich persönlich die Hände mit Blut befleckt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dagmar Feiler am 15. August 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auch mich hat das Buch sehr angerührt. Von dem Großvater der Autorin, Hanns Ludin, hatte ich bereits Reportagen gesehen - ebenso hatte ich die Dokumentation ihres Onkels, Malte Ludin, im Fernsehen gesehen. Schon damals dachte ich: wie mutig, sich dem Familienthema "Schuld" des Dritten Reiches zu nähern. Als Enkelin von Hanns Ludin zurrt die Autorin das Thema aus Sicht und Leben der Frauen der Familie auf, hier besonders ihrer Großmutter, die mit sechs Kindern nach dem Tod ihres Mannes das dann kommende Leben wuppen musste. Eines der sechs Kinder, Erika, die Älteste der Familie und gleichzeitig Mutter der Autorin, steht im Vordergrund. Alexandra Senfft schildert dank zahlreicher Briefe aus dem Fundus ihrer Mutter lebendig und detailliert das Leben dieser Frau. Die Autorin verschweigt nichts, sie öffnet sich mutig allen Geschehnissen, stellt zwischendurch Fragen, die sie nicht mehr beantwortet bekommt. Zum einen ist das Buch für mich wieder ein Zeugnis, dass alle Menschen ihre eigene Wahrnehmung und eigene Wahrheit in sich haben; zum anderen schildert es detailliert, wie in dieser Familie das Leben in der so genannten Nachkriegszeit verlaufen ist.
Es wird in dieser Familie nicht über das Wesentliche gesprochen! Man ist froh, dass Erika hormonelle Probleme hat. Denn Erika ist "anders". Niemand steht Erika zur Seite, als sie immerzu von Hunger geplagt wird und dank zusätzlicher Essenspakete von Muttern diesen stillen kann, aber gleichzeitig natürlich immer dicker wird (zu dieser Zeit hält sie sich in einem Internat auf). Wie viel Schutz hat dieses damals junge Mädchen bereits in ihrer Teenagerzeit benötigt und niemanden gehabt, der sie verstand???
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Monika B. Levinson am 19. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mich auf ganz besondere und sehr nachhaltige Weise berührt. Die Autorin wurde mir während des Lesens beinahe zur Freundin und obwohl ich etwas jünger bin als sie und (nach allem, was ich weiß) keine Großeltern mit aktiver Nazi-Vergangenheit hatte, entstand bei mir dennoch das Gefühl, als könnte ich die meisten ihrer Schilderungen persönlich nachvollziehen. Dies mag zum einen an ihrem versierten Schreibstil liegen, aber sicher auch, und das ist aus meiner Sicht sehr viel entscheidender, ihrer authentischen Art, sich mit ihrer Familiengeschichte inkl. der für sie persönlich daraus resultierenden Verletzlichkeit, Dünnhäutigkeit und Verzweiflung (bis hin zur Autoaggression) genauso wie der daraus gewachsenen Stärke sowie dem Mut, dieses Buch zu schreiben, auseinanderzusetzen.
"Schweigen tut weh" kann uns allen dabei helfen, wertvolle Aufklärung in Bezug auf die oftmals brutalen Konsequenzen des Schweigens zu kriegerischen oder auch anderen schwerwiegenden Handlungen auf die (vermeintlich nur) indirekt Betroffenen, v.a. die Kinder und Kindeskinder der Handelnden, zu leisten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marina M. am 29. November 2010
Format: Taschenbuch
Alexandra Senffts Buch "Schweigen tut weh" beschreibt den Umgang einer Familie, zu welcher die Autorin selbst gehört, mit der nationalsozialistischen Vergangenheit des Großvaters. Sie arbeitet die Verdrängungen Ihrer Mutter und Großmutter auf und beschreibt Ihren eigenen Umgang damit, sowie Ihre Jungendzeit auf dem Internat Salem. Das Buch ist atemberaubend und sehr einbindend geschrieben und entführt, vor allem durch die genauen Beschreibungen von Orten und Situationen, nahezu in die Vergangenheit.
Es ist sehr an all diejenigen zu empfehlen, welche sich mit der Verarbeitung von Nationalsozialismus innerhalb von Familien beschäftigen wollen und realistische Einblicke in Verdrängung und Emotionen erwarten, denn diese sind hier wunderbar nachzuvollziehen.
Im Großen und Ganzen ein sehr gut gelungenes Buch, über jene Zeit, die mit den gehenden Generationen allmählich zu verschwinden droht.
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