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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.10.2002
Eine gelungene Antwort Dieter Fortes auf die Provokationen W. G. Sebalds, der den Deutschen und insbesondere den deutschen Schriftstellern vorgeworfen hatte, ein "geschichtsblindes" Volk zu sein und etwa die Schrecken des Luftkriegs auszuklammern. In literarischen Miniaturen, Rezensionen und einem Interview beschäftigt sich Dieter Forte, Jahrgang 1935, mit den Folgen des "Ausgebombtwerdens". Wie "rigoros" er sich dabei den "Zumutungen der Vergangenheit" aussetzt, weckt die Bewunderung des Rezensenten Niklas Bender. Ein "Schreiben am Rande des Abgrunds" versucht Forte und stürzt dabei laut Benda nie ab. Mit starken Bildern und einer konsequenten "Strenge in der moralischen Befragung" gelingt es Forte, so der Rezensent, die "ästhetische und existentielle Dimension des Luftkriegserlebnisses" zu vertiefen. Nach Ansicht Benders gibt Forte mit dem Sammelband die beste Antwort auf Sebalds Attacke, zudem könnte der Band die Diskussion um Trauma und Modernität erweitern, die sich bisher auf den Ersten Weltkrieg und den Holocaust beschränke.
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Pressestimmen
"Den beiden großen Epen der zweiten Jahrhunderthälfte in Westdeutschland, der "Blechtrommel" und der "Ästhetik des Widerstands", hat Forte mit seiner Romantrilogie ein drittes zugestellt." (Frankfurter Rundschau)