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Schweigeminute: Novelle Taschenbuch – 1. November 2009


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423138238
  • ISBN-13: 978-3423138239
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,6 x 19,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.168 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Siegfried Lenz gehört zu den wichtigsten Vertretern einer Autorengeneration, die die Zeit des Dritten Reiches und ihre Auswirkungen auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft literarisch verarbeitet hat. Seine Romane, allen voran "Die Deutschstunde" von 1968, machten ihn einem internationalen Publikum bekannt und gehören heute längst zum Lesekanon nicht nur an deutschen Schulen. Lenz wurde 1926 in Lyck in Ostpreußen geboren und studierte nach dem Krieg Philosophie, Anglistik und Deutsche Literaturgeschichte in Hamburg. Er war zunächst als Journalist für "Die Welt" tätig, bevor er sich 1951 entschied, als freier Schriftsteller zu arbeiten.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt seit langem zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Seit 1951 lebt er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, daß es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt. Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden. Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der ‚großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser stellten. Sein Werk umfaßt alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("Über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich. Siegfried Lenz wurde für sein Œuvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der Lew-Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2009 und zuletzt der Nonino-Preis 2010 für sein Werk. Am 18. Oktober 2011 wurde ihm zudem die Ehrenbürgerwürde seiner Geburtsstadt Lyck verliehen. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von film-o-meter am 28. Oktober 2010
Format: Taschenbuch
Es ist bemerkenswert, in welch krassem Gegensatz Lenz zu anderen Altstars der Literaturszene steht: Während Grass weiterhin in eitlen Egotrips seine eigene Vergangenheit beschwört, während Martin Walser zuletzt reihenweise libidinöse Altherren-Affären abgearbeitet hat und auch ein Kempowski seinen Sowtschick eigenwillige Alters-Amouren erleben ließ, die nicht frei waren von peinlichen Ergüssen, erweist sich der Erzähler Siegfried Lenz (82 Lenze jung), der sich freilich mit seiner Handlung ein paar Jahrzehnte in die deutsche Vergangenheit begibt, mit der Wahl seiner Hauptfigur und des Ambientes als jugendlich-frisch wie eine Nordseebrise.

Worum geht es? In der Aula eines Gymnasiums an der norddeutschen Küste nehmen Schüler und Lehrer Abschied von der Englischlehrerin Stella Petersen, die auf tragische Weise bei einem Bootsunglück tödlich verletzt wurde. Die Gedanken des 18-jährigen Christian, der als Ich-Erzähler fungiert, schweifen ab. Der Sohn eines Steinfischers hatte nämlich während der zurückliegenden Sommerferien eine Affäre mit seiner Lehrerin.

Die Novelle von Siegfried Lenz nimmt schleppend wie ein Spaziergang durch weiche Sanddünen ihren Lauf. Die Geschichte gerät zwischen den unterschiedlichen Erzählebenen, Rahmenhandlung, Rückblenden und Rückblenden in der Rückblende, immer wieder ins Schlingern. Nur mühsam verdichten sich die einzelnen kurzen Szenen zu einem bewegenden Alltagsdrama. Das liegt vor allem an dem Schifffahrtsjargon, den Lenz ausufernd bemüht, und daran, dass er Namen, etwa die einzelner Klassenkameraden des Ich-Erzählers, auf die Leserschaft loslässt, ohne dass diese zuvor Kontur annehmen konnten.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Cordes am 10. März 2010
Format: Taschenbuch
Das Buch ist gerade in der Einfachheit der Handlung und der Leichtigkeit mit der diese beschrieben wird ideal, um den Alltag hinter sich zu lassen und für ein paar Stunden dahin zu träumen. Die Liebesgeschichte zwischen einem Schüler und seiner Lehrerin; eigentlich kein großer, anspruchsvoller Stoff und genau den macht Lenz auch nicht daraus, sondern erzählt auf wunderbar poetische Weise die Liebesgeschichte aus Sicht des Schülers (Ich-Erzähler). Die Gedanken der Lehrerin bleiben dem Leser dadurch größtenteils verschlossen, was einen zu Vermutungen anregt und auch gespannt auf den Fortgang der Geschichte macht.

Für mich eine erotischer Ausschnitt (nur genau ein Sommer) aus dem Leben zweier Menschen, der auf unnötige Sexualität bewußt verzichtet und so eine Sinnlichkeit aufbringt, die in dieser teilweise reizüberfluteten Zeit gut tut und einfach nur Schön ist!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von rosa mund am 10. März 2010
Format: Taschenbuch
man kann sich durchaus fragen, warum ein achzigjähriger ein kleines buch schreibt über eine liebe zwischen einem achzehnjährigen und seiner lehrerin. wenn er das aber so großartig macht, wie siegfried lenz, dann ist die frage nach dem warum eigentlich überflüssig. hier geht es nicht um sexuelle altmännerfantasie, sondern um eine zarte romanze zwischen zwei menschen vor der kulisse des unendlichen meeres mit all seinen unwägbarkeiten, die schließlich auch zur zerstörung des jungen glücks führen. eine wunderbare poetische sprache begleitet und erzählt das geschehen aus der sicht des letztlich übrig gebliebenen, sehr gekonnt, mit zeitsprüngen und rückblenden zwar, die aber fast unbemerkt ineinander übergehen.
kann ich nur empfehlen. gute deutsche gegenwartsliteratur ohne sinnlose attitüden.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Franz Maier TOP 1000 REZENSENT am 29. Mai 2013
Format: Taschenbuch
Während des Lesens habe ich immerzu Bilder vor mir gesehen. Das Buch hat mich sehr angesprochen und in gewisser Weise verzaubert. Ich habe mit Spannung gelesen und gleichzeitig am Geschehen Anteil nehmen können. Mir hat die "Schweigeminute" von Siegfried Lenz besonders gut gefallen. Für mich ist es ein Buch, das ich öfters lesen kann.

Ein sehr sehr gutes Buch!!!

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Maier
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Vielleserin am 4. April 2011
Format: Taschenbuch
Ein schlichtes Buch über die Liebe. Gefühlvoll geschrieben.Siegfried Lenz ist ein begnadeter Autor und guter Beobachter. Ich wünschte, ich hätte was, von seinem Schreibstil.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Chaostante TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. August 2010
Format: Taschenbuch
Länge: 1:29 Minuten
Stella, ohne Zweifel die beliebteste Lehrerin des Lessing Gymnasiums. Anerkennung und Respekt bekommt sie gleichermaßen von Kollegen, wie auch von ihren Schülern.

Wir setzen und mit Tränen nieder, so beginnt Siegfried Lenz sein 119 Seiten starkes Werk. Er zeichnet die Liebe eines Sommers. Eine verbotene Liebe, die Liebe zwischen Schüler und Lehrerin.
Lenz erzählt durch den 18 jährigen Christian, in Ich - Form diese Novelle eines viel zu kurzen Sommers. An dessen Ende der Tod der Lehrerin steht. Christian reflektiert auf der Gedenkfeier für Stella - ihre Liebe. Völlig naiv hatte er sich schon ihre gemeinsame Zukunft ausgemalt, als Stella sich schon längst von ihm zurück zog und auf Distanz ging. Ein letzter Brief von Stella den sie kurz vor dem Unfall geschrieben hatte - enthielt nur einen Satz: Love, Christian, is a warm bearing wave."

Über das gesamte Werk legt sich eine düstere Stimmung, sie zieht sich wie ein roter Faden durch alle Seiten des Buches. Weiß man doch von Beginn an um den Verlust, das tragische Ende. Er wechselt oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart und so ist und wird man ständig hin und her gerissen. Siegfried Lenz erzählt stimmig und voller Tragik einen authentischen Sommer.

Ein still anmutendes Buch, darüber muss man sich im klaren sein. Wer Aktion will und eine heiße Liebesgeschichte zwischen Schüler und Lehrerin, der ist falsch bei diesem Buch. Querverweise zu den im Buch aufgelisteten Büchern müssen wiederum auch verstanden werden.
Ich mag diesen Stil, er ist wunderbar.

Eine unmögliche Liebe, die nur einen Sommer dauerte.
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