Um nichts von dem Inhalt vorweg zu nehmen und die anderen Rezensionen nicht zu wiederholen, nachfolgend die Punkte, die mir gut bzw. nicht so gut gefallen haben:
Pro: Das Buch ist sprachlich ansprechend geschrieben. Durch die Einbindung des Autisten erlangt man durch das Buch die Möglichkeit, einen Einblick in dieses Thema zu erlangen und somit neben dem Lesespaß etwas hinzuzulernen.
Die Handlung ist in sich schlüssig und folgt einem roten Faden.
Contra: Das Buch spielt in einem kleinen Dorf in Deutschland. An einigen Stellen fand ich die Darstellung der Dorfbewohner als 'primitive Menschen' zu sehr klischeehaft und nicht wirklich realistisch. Während des Lesens wurde zwar durchaus Spannung erzeugt, allerdings ist es nicht so, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, um zu wissen, wie es weiter geht.
Für diejenigen, die viele Krimis/Thriller lesen, könnte die Auflösung zumindest in Teilen vorhersehbar sein.
Fazit: Ganz nettes Buch mit mittelmäßiger Spannung. Wer auf angenehme Art nebenbei etwas über Autismus lernen möchte oder hiermit in seinem Umfeld zu tun hat, ist dieses Buch empfehlenswert.
Wer den besten Krimi 2010 erwartet, wie in einer anderen Rezension geschrieben, wird meines Erachtens enttäuscht werden.
-> Kann man, muss man aber nicht gelesen haben.