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Schwarzwild Broschiert – September 2007


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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Argument Verlag GmbH; Auflage: 1. (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867541744
  • ISBN-13: 978-3867541749
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2,7 x 18 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 477.044 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ihre Lieblingstatwaffe?

Monika Geier: Gift.

Mord - muss das sein?

Monika Geier: Natürlich nicht, aber meistens kommt es dann doch dazu.

Was interessiert Sie an Kriminalliteratur?

Monika Geier: Die Rätsel und die absurden Anfänge. Dann die düstere Atmosphäre. Und natürlich die Sprache, in der das Absurde und Düstere und Schäbige gesagt wird. Außerdem die Brüche in den Personen sowie die Brüche im Gesamtkonstrukt. Die Auflösung. Und wie das Opfer abgemurkst wird.

Wo würden Sie Ihr "Setting" wählen?

Monika Geier: Ich bin ja Architektin, also schon bodenständig. Ich interessiere mich für Konkretes, für Häuser, für Plätze, für den Aufbau einer Gemeinde. Das spielt auf jeden Fall mit rein ins Schreiben. Für mich ist es spannend, dem genius loci, dem Geist eines echten Ortes nachzuspüren. Jeder Architekt muss ihn erfassen und auf ihn reagieren. Genau das versuche ich im Schreiben. Meistens schildere ich einfach das, was mir vor der Nase vorbeikommt. Das ist authentisch und somit am interessantesten. Nur manchmal vergesse ich meine Architektenehre, dann lasse ich mich hinreißen, einen Abstecher an einen exotischen Platz zu machen, den ich gar nicht kenne. Was rückhaltlos romantisch ist und vielleicht sogar eskapistisch und in jedem Fall architektonisch fragwürdig. Aber zum Krimi gehört es erfreulicherweise unbedingt dazu.

Halten Sie das Schreiben von Kriminalromanen für schwieriger oder weniger schwieriger als das Schreiben in einer anderen Literaturgattung?

Monika Geier: Es ist mathematischer. Mir persönlich liegt das sehr, daher finde ich es leicht. Ich mag es, wenn ein Text hintergründig die Form eines Rechenproblems annimmt und wie eine Gleichung aufgeht. Ich mag Mathematik als die eleganteste aller Sprachen. Und ich mag es noch mehr, wenn diese Analogie bewusst konterkariert wird, wenn der Autor die Regeln bricht und am Ende alles ganz anders ist - so wie im wirklichen Leben.

Halten Sie das Genre Kriminalliteratur für eine wichtige Literaturgattung? - Wenn ja, warum?

Monika Geier: Ja, weil Krimis gelesen werden. Krimis erreichen viele unterschiedliche Menschen. Der Krimi ist wie eine Künstlerparty: Schäbige Bude, billiger Rotwein, neurotische Gastgeber, aber alle gehen hin. Man bringt seinen unpräsentablen Vetter mit und trifft die interessantesten Leute, und am Ende war der Rotwein gar nicht schlecht und der Vetter entpuppte sich als intelligenter Gesprächspartner. Ein Krimi kann alles sein: Bückware, Zugabe zu einer Familienpizza, aber auch richtig gute Literatur. Und das macht ihn wichtig.

Sex im Krimi? - Wenn ja, warum?

Monika Geier: Natürlich, Sex gehört zum Leben dazu. Und zum Verbrechen erst recht.

Plotentwicklung - Ihr erster Gedanke?

Monika Geier: Eine Person, der etwas Merkwürdiges widerfährt. Ein Bruch in der Routine. Eine kleine Widrigkeit, die jedermann passieren könnte - und dann geht's los.

Machen Sie sich Notizen und wo kommen Ihre Ideen her?

Monika Geier: Notizen mache ich mir selten. Ich schreibe gleich los. Die meisten Ideen bringen mir meine Personen, wenn sie sich selbständig machen und die Handlung übernehmen. Denn häufig weigern sie sich zu tun, was ich von ihnen will. Sie sagen bestimmte Dinge nicht, die ich für leicht zu sagen hielt, und sie haben die Tendenz, einfach drauf los zu handeln. Meistens renne ich ihnen hinterher und kehre Scherben weg. Dafür halten sie das Schreiben lebendig.

Welchen Kriminalroman hätten Sie selber gerne geschrieben?

Monika Geier: "Tödliches Gift" von Dorothy Sayers.

Wer ist unterschätzt?

Monika Geier: Agatha Christie. Ihre Plots sind reine Mathematik. Und am Ende sprengt sie jedesmal das System, noch dazu immer anders, man kommt ihr nie auf die Schliche. Sie ist subversiv, ohne dass ihr je auch nur die Perlenkette verrutscht. Ich verstehe nicht, wieso das außer mir nur ihre Millionen Amateurleser und -leserinnen merken ...

Ihr Lieblingsbuch als Kind?

Monika Geier: "Carlotta und die Liebe" von Giovanni Guareschi

Ihr Lieblingsland?

Monika Geier: Da sage ich mal: Deutschland. Weil wir den Rhein haben und all diese schönen Wälder und die Künstlersozialkasse. Ich wollte ja mal auswandern, nach Mallorca. Dort gibt es das alles nicht. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es das. Da gerät man schon ins Grübeln.

Ihr Traumberuf?

Monika Geier: Krimiautorin.

Dies ist ein Auszug aus der Befragung durch Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka aus dem Januar 2009. Die gesamte Befragung ist nachzulesen auf www.alligatorpapiere.de

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

... Schwarzwild ist ein sprachlich versierter, formal interessanter, exakt dosiert witziger, toll geplotteter, anthropologisch spannender - und mit einem Wort: Ein richtig guter Kriminalroman. Außerdem bietet Schwarzwild ganz nebenbei den Beweis dessen, was man bei dieser Autorin schon seit langem vermuten kann: Monika Geier schreibt nicht einfach nur irgendwelche Provinzgeschichten irgendwie witzig runter sie ist vielmehr eine versierte Stilistin und damit hierzulande eine der besten des Geschäfts. (Ulrich Noller, Deutsche Welle, 10.02.2008)

Mordsmäßig pfälzisch. Monika Geier ist mit allen Wassern gewaschen. Meisterhaft gelingt es ihr, die dunklen Seiten der Provinz aufzudecken. (Frau im Spiegel, 31. Oktober 2007)

Mit Schwarzwild ist der Deutschen Monika Geier eine wunderschöne Überraschung gelungen. Der gekonnt lakonisch erzählte Thriller um das Tal im Pfälzerwald, zeichnet sich durch glaubhafte Figuren, eine sympathische Heldin, eine wunderbare Atmosphäre und eine unterschwellige Bedrohung aus. (Buchkultur, Dezember 2007)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Monika Geier, Jahrgang 1970, wurde in Ludwigshafen am Rhein geboren, ist Diplomingenieurin für Architektur, freie Künstlerin und Schriftstellerin. Für ihr Debüt »Wie könnt ihr schlafen« wurde sie mit dem Marlowe geehrt. »Schwarzwild« ist ihr vierter Fall mit der Ermittlerin Bettina Boll. Pressestimmen zur Serie: »Monika Geier verfügt über die Bösartigkeit aller guten Krimiautorinnen, über Witz und die Raffinesse für wirklich subtile Plots. Ihre Bücher sind mehr als eine Entdeckung, sie sind eine Befreiung von schlecht gewordener Konvention.« Tobias Gohlis, Die Zeit »Ihre Erzählhaltung ist maliziös, aber nicht zynisch, spöttisch, aber nicht speichelnd, scharfsinnig, aber nicht naseweis und insofern sehr klug und weise. Und sie hat ein wunderbares Gespür für ihr Terrain, die Pfalz, ohne in Regionalfolklore zu verfallen. Rundum erfreulich.« Thomas Wörtche, Plärrer / kaliber.38

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gloria Viktoria am 8. Oktober 2009
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Sprachlich gelungen, setzt der Krimi auf einer Wanderung zweier Ehepaare bei schlechtem Wetter ein. Die Frauen gehen, wie man's kennt, ein Stück hinter den beiden Männern her. Die eine, hochschwanger, beschließt irgendwann zurückzugehen und wundert sich dabei über einen verdächtigen Knochen im Wildschweingehege. Sie wartet in einem verkommenen Ausflugslokal, bis irgendwann die Männer zurückkommen und es sich herausstellt, dass die zweite Frau niemals zu ihnen aufgeschlossen hat; sie ist und bleibt verschwunden. Und nein, es geht nicht um einen Serienmörder.
Viel mehr vom Inhalt will ich nicht verraten. Nur zum Ambiente noch so viel, dass wir uns in einem winzigen Provinzkaff bewegen. Wenn mich an diesem schönen Krimi etwas gestört hat, dann am ehesten, dass die Komissarin single ist und ein Alkoholproblem hat. Ich finde dergleichen inzwischen sehr klischeehaft und bezweifle zudem, dass dem Klischee eine Realität gegenübersteht: Polizeibeamte sind nach meiner Erfahrung meist sehr stabile, gutbürgerliche Leute mit stinknormalem Familienleben. Noch ein kleiner Kritikpunkt: Von den hausbesitzenden Provinzdamen gibt es wohl eine zuviel, ich jedenfalls habe irgendwann zum Verwechseln geneigt. Am Plot ist nichts auszusetzen. Das war mein erster, aber sicher nicht mein letzter Monika-Geier-Krimi.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Crolina am 17. Juni 2009
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Schwarzwild war mein erster Krimi von Monika Geier und sie hat mich in ihren Bann gezogen. Da ich die Pfalz selbst ganz gut kenne - jedenfalls einige Ecken - konnte ich mir viele Szenen super vorstellen. Am meisten fasziniert mich die Beschreibung der Charakteren aus dem Pfälzer Raum. Es entsteht der Eindruck, selbst bei den Ermittlungen dabei zu sein. Wunderbarer schwarzer Humor fehlt ebenfalls nicht. In diesem Krimi lernt man auch einiges über das Verhalten von Wildschweinen, wenn man einen toten Menschen ins Gehege legt. Hatte ein wenig was von "Die Chemie des Todes" wenn die Wanderung der Maden erklärt wird....
Mir hat das Buch und die Art des Schreibens so gefallen, dass ich mir gleich noch alle anderen Krimibücher von Monika Geier besorgt habe. Schön ist auch, dass es immer die gleiche Kommissarin und ihr Assistent sind. Alte Bekannte zu treffen macht einfach Spaß. Nicht ohne Grund dürfte dies auch mit ein Erfolgsrezept von Donna Leon sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S.Allesleser am 8. März 2009
Format: Broschiert
dieser regionale Krimi ist sehr gut geschrieben.Spannung bis zum Schluss.Das Buch hat mich sofort gefesselt und ich wollte wissen "Wer war der Täter?".Es war erst auf den letzten Seiten eine Vermutung, die sich aber dann doch wieder wendete.Aber über den Inhalt wurde bereits genug geschrieben.Ist bestimmt nicht mein letzter Krimi dieser Schriftstellerin.Ein schöner krimi für einen regnerischen Sonntag.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Zwei Pärchen gehen im Pfälzer Wald wandern, die jungen Frauen verlieren den Anschluss und entdecken in einem Wildschweingehege menschliche Knochen. Kurz darauf verläuft sich eine der Beiden im Wald oder besteht ein Zusammenhang mit dem Knochenfund und sie ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Bettina Boll, die etwas andere Kommissarin aus Ludwigshafen nimmt die Ermittlungen auf. Monika Geiers Romane stechen aus den derzeit so inflationär erscheinenden "Regionalkrimis" heraus. Den Menschenschlag der Pfalz genau treffend, erzählt sie in Schwarzwild humorvoll, aber eben auch spannend einen gut durchdachten Plot. Bisher der beste Band der Serie.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Melrose am 31. Oktober 2007
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Wie immer ein großartiger Roman von Monika Geier. Ich krieg richtig Lust, mal wieder in der Dürkheimer Gegend zu wandern, es ist einfach zu schön, wenn so aus der Kindheit bekannte Forsthäuser zB wie das Kehrdichannichts in einem Roman vorkommen. Ein irgendwie irreales Gefühl. Der Krimi selbst ist einfach spannend, die Beschreibungen der Gegend, die ganze Szenerie und Handlung sind sehr stimmungsvoll.

Nur die Autoreninfo, dass das der 3. Roman mit der Kommissarin Bettina Boll ist, trifft nicht zu. Es ist der vierte, und ich habe sie alle verschlungen!
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