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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein - ziemlich - esoterischer Krimi,
Von Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Schwarztee. Ein Salzkammergut-Krimi (Broschiert)
Berenike Roither hat sich - nach einer Karriere in der Wirtschaft - nach Altaussee in das steirische Salzkammergut (Österreich) zurückgezogen. Hier will sie zu sich selbst finden und sich von ihren Wiener Eskapaden "reinigen". Ein neueröffneter Teesalon soll dabei behilflich sein.Nur: Es kommt anders. Bei einer Autorenlesung in ihrem Lokal wird ein Journalist, Robert Rabenstein, vergiftet - und das Gift war im Tee. Klar, dass Berenike unter den Verdächtigen ist. Als dann noch ein 2. Mord aus dem Umfeld Berenikes passiert, nimmt die Sache für sie immer dramatischere Ausmaße an. Berenike beginnt nun auf eigene Faust zu ermitteln... "Schwarztee" ist kein übles Debüt, auch wenn der Esoterik - für meinen Geschmack wenigstens - zuviel Raum gegeben wird. Daneben hätte eine Reduktion des Umfangs um zB 50 Seiten dem Roman nur gutgetan. Ganz nett und eine gute Idee sind die "Teeüberschriften"! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
weniger wäre mehr gewesen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwarztee. Ein Salzkammergut-Krimi (Broschiert)
Schwarztee ist ein bemühter und bemüht konstruierter kriminalroman, der eine junge naive wienerin, b. roither, nach bad aussee verschlägt. die hauptfigur ist offen für jede form von esoterischen versuchungen, ein thema, dass sich genauso wie die verschiedenen teesorten durch das gesamte buch zieht. kaum ein (aktuelles) thema, das nicht angeschnitten würde: sexuelle belästigung, fremdenfeindlichkeit, österreichs nazi-vergangenheit, diskriminierung. darin liegt eine grosse schwäche des buches: alles ansprechen und alles in kontext stellen zu wollen. und: dem einen oder anderen handlungsstrang hätte es gutgetan, ein bisschen realistischer gezeichnet zu werden. Der Totenkopf, der sich in den Finger der frau roither verbeisst ist ja dann schon ein starkes stück. da sind die unzähligen badetage im mai, die es offensichtlich in bad aussee gibt, schon vernachlässigbar unwahrscheinlich.Stärke des Buches: Einige Figuren sind stark gezeichnet, etwa der Vater Roithers bzw. die Vater-Tochter-Beziehung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Bemüht aber entbehrlich.,
Von Andreas Anhalt (Mürzzuschlag) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schwarztee. Ein Salzkammergut-Krimi (Broschiert)
Nachdem die Autorin einem hier und da im Internet begegnet und ich interessiert daran bin, neue österreichischen Autoren kennenzulernen, habe ich mir diesen Krimi besorgt, der allerdings eine herbe Enttäuschung war. Das Schwächste daran war der Plot, und das ist bei einem Krimi einfach tödlich. Man merkt, dass die Autorin sich sehr bemüht hat, in der Wahl der Locations, ihrer Protagonistin und dem mit Teerezepten ausgeschmückten Rahmen originell zu sein. Stellenweise ist das auch durchaus das, was positiv auffällt. Zumindest nicht der dreihunderttausendste "Normalkrimi", sagt man sich. Allerdings wird diese Sache ausgereizt, der allgegenwärtige Tee geht einem früher oder später ähnlich auf die Nerven wie Berenike Roithner, diese seltsam esoterische Tee- und Literatursalonbesitzerin, die sich (man weiß nicht recht warum!) zur Ermittlerin berufen fühlt, als auf einer von ihr veranstalteten Lesung ein Gast ausgerechnet vergiftet wird. Die folgende Krimihandlung ist zwar - das muss man ihr zugute halten - nicht unbedingt vorhersehbar, dafür seltsam inkonsequent, relativ spannungsfrei und von Meister Zufall beherrscht. Möglichst viele hochtrabend problematische Themen wie Gewalt an Frauen oder Nationalsozialismus werden zu einem kaum existenten Plot verbunden, den nur Berenike zusammen hält. Und Berenike ist zwar, wie gesagt, nicht unoriginell, aber grauenhaft nervig. Die knappen Sätze, die permanente Selbsthinterfragung, die schmerzenden Anglizismen, all das macht ein Lese"vergnügen" unmöglich. Selbst die Hintergründe, die man über Berenikes eigene Vergangenheit erfährt, tragen nur dazu bei, dass man sich am Ende die Frage stellt: Und wofür war das jetzt gut? Ich weiß es wirklich nicht, beim besten Willen. Nur zwei Sterne, für das Bemühen um Originalität.
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