...Zünd den Knaller!
Wir schreiben März 2011 lang lang ist es her, dass Deutschpunk mal mehr ist, als Parolengedresche/Bieranbetung und Aldi-Hocken.
Fahnenflucht melden sich nun nach "Wer Wind sät..." mit "Schwarzmaler" aus der Abwesenheit des Album aufsetzen zurück.
Der erste Song beginnt und dieser geht mit stetig ansteigenden Lautstärkepegel nach oben durch die Boxen,
dabei fliegt einen eine fatale Wahrheit in das Gesicht,die sich durch das gesammt Album zieht,der man selber nicht verschlossen sein sollte.
Sicherlich wird Punkrock nicht durch Fahnenflucht neu definiert aber bei den Jungs aus Duisburg merkt man sehr schnell das Punk nicht stagniert und sich immerwieder weiter individuell weiterentwickelt und auf die Ereignisse der heutigen Zeit reagiert.Worauf die Fahnenflucht-Jungs besonders stolz sein sollten!
Die Songs an sich sind sehr Impulsiv und reißen einen mit,sei es duch das hohe Tempo,die geballte Röhre von Frontmann Reiner oder durch die gewieften Texte
die einen zum Nachdenken über die Weltsituation, der eigenen und derer die unser Geld verspielen, anregen
Ich persönlich sehe "Schwarzmaler" als Abrechnung des ganzen an Politik,Geld,Macht und Religion und mehrerer Vorschriften.
Klang-qualitativ hat sich das "blechenere" aus den vorherigen Alben verabschiedet.
Alles in allem sollte man diese CD NICHT im Regal liegen haben sondern im CD-Spieler der dieses Album durchdrehen lässt!