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Schwarzkopf: Eine absurde Wiener Krimicomedy über Hollywood und andere Grauslichkeiten
 
 
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Schwarzkopf: Eine absurde Wiener Krimicomedy über Hollywood und andere Grauslichkeiten [Broschiert]

Richard K. Breuer
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Breuer, Richard; Auflage: Neuauflage. (1. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3950249869
  • ISBN-13: 978-3950249866
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 450.776 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Richard K. Breuer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Rezension im FALTER 42/09 Buchbeilage von Martin Lhotzky "Eine Rentnergang von Emigranten wird auch in dem grotesken Wien mit Ambitionen zur Filmstadt, das Richard K. Breuer in Schwarzkopf entwirft, mit Statistenrollen bedacht. An zwei von fünf Tagen retten sie sogar mehr oder minder zufällig dem Titelhelden, einem weltberühmten Regisseur, das Leben. Es geht überhaupt sehr turbulent zu in dieser Kriminalfilmdrehbuchparodie. Unfähige Polizisten, ein unfähiger Bundeskanzler und ein überkandidelter deutscher Kulturattaché sind weitere Komparsen, die im Gedächtnis bleiben. Vage an den Plot von Der dritte Mann angelehnt, wird alles verwurstet, was auch nur irgendwie mit goldenem Wienerherz und kriminellen Machenschaften zu tun hat, Kottan ermittelt eingeschlossen. Die absurde und trotzdem schlüssige Handlung erinnert aber auch an den wenig bekannten Jurek-Becker-Film Der Passagier Welcome to Germany (1988). Der nicht immer geschmackvolle Humor und die Blödeleien zerren manchmal zwar arg an den Nerven, aber eine Satire in Dialogform, in der jeder Tag für die Hauptdarsteller mit der Entlassung aus der Prominentenzelle des Polizeigefangenenhauses beginnt, entbehrt nicht eines gewissen Charmes."

Kurzbeschreibung

Hollywood kommt nach Wien - Rette sich wer kann! Exil-Wiener Harald Schwarzkopf – bekannter Drehbuchautor und Produzent in Hollywood – soll für Steven Spielberg am Remake zum Film "Der dritte Mann" arbeiten. Schwarzkopf reist nach Wien, um das neue Filmprojekt potenziellen Investoren und Politikern vorzustellen. An seiner Seite das zuweilen durchgeknallte "Regie-Wunderkind" Ernesto Ostwaldo. In Wien angekommen, möchte Schwarzkopf seinen alten Freund Otto Sittich treffen, muss aber feststellen, dass dieser vor seinem Haus von einem Sattelschlepper überfahren wurde. Dieser Unfall weist verblüffende Ähnlichkeiten mit jenem aus dem Film "Der dritte Mann" auf. Grund genug, am Unfall seines Freundes zu zweifeln. Schwarzkopf und Ostwaldo beginnen zu recherchieren, stolperen dabei über den Schlitzer von Wien, erfahren, dass Otto Sittich in eine brisante Affäre tief verstrickt war und lösen innerhalb von 5 Tagen und 4 Nächten eine Katastrophe nach der anderen aus. Schlussendlich steht Bundeskanzler Schuhnagel und Innenminister Bitterlich das Wasser bis zum Hals. Im wahrsten Sinne des Wortes ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Broschiert
Kann man sich Bedrohlicheres vorstellen als eine Neuverfilmung des "Dritten Mannes" nach dem Drehbuch von Steven Knight? -- Oh ja; sogar dieses Horrorszenario lässt sich steigern, nämlich zu einer entfesselten Groteske, der nichts heilig ist, und die hat unter anderem diese Drehbuch-Rohfassung im terrorverdächtigen Fluggepäck: "Ein rumänischer Erzbischof, der Leute zum Vergnügen aufschlitzt, und ein drogensüchtiger Polizist geraten im altehrwürdigen Stephansdom in einen Schusswechsel, werden schwerst verletzt, kopulieren sich die Seele aus dem Leib, entzünden zu guter Letzt eine geweihte Kerze ... und sterben". Nein, keine Angst, dazu kommt's nicht. "Schwarzkopf" ist noch viel absurder, komischer -- und vermutlich viel, viel näher dran an der Realität, nicht nur in Wien. Sie werden's sich bereits denken: Ein Kriminalroman für behagliche Abendstunden ist das nicht, sondern eine Art Drehbuch-Rohfassung (auch formal eine Graham-Greene-Hommage der anderen Art), dessen Handlung sich ausschließlich aus Dialogen, Regieanweisungen sowie typographischen und Layout-Zugaben für Genießer ergibt. Eigentlich geht's ja nur um Remake des "Dritten Mannes", mit Vorgaben, die einen schaudern machen. Aber dann fliegen die Pläne der Beteiligten immer rasanter aus der Kurve, derweil sich Vorfälle ereignen, die verdächtig an den Originalfilm erinnern.
Also ruhig Blut, liebe Leser, das mit dem rumänischen Erzbischof zitiert nur die Rohfassung eines unter Zeit- und sonstigem Druck entstandenen Drehbuchs von Harald Schwarzkopf, und nicht die Romanhandlung. Die ist noch viel abgedrehter und liest sich wie Monty Python bei der Papstaudienz auf Speed. Wie dieser bemerkenswerte Plot entstehen konnte, wer aus der Kultur- und Politikprominenz sich im Laufe der aberwitzigen Handlung von seiner unvorteilhaftesten Seite ausgiebig präsentieren konnte, und welche Heiligtümer der Film- und Kulturgeschichte hier gründlich durch den Kakao (mit Schlagobers) gezogen werden, unter Mitnahme sämtlicher Wien-Assoziationen -- nun, das können und sollten Sie, geneigter Leser, in Richard K. Breuers Krimi-Comedy "Schwarzkopf" nachlesen.

Wer das Wienerische in möglichst vielen seiner Varianten im Ohr hat, sollte sich besonders viel Zeit lassen beim Lesen, auch wenn's gerade noch so komisch sein sollte. Genauso stellt man sie sich nämlich vor, diese herzigen Adabeis vom Frühstücksfernsehen und diese parlierenden Politik-Kapazunder. Haargenau so. Man liest die Dialoge und hat die Figuren in allen Details vor Augen. Ganz zu schweigen von rezeptpflichtigen Slapstick-Szenen nach Stummfilmzeit-Manier, die Breuer aus unschuldigem Anlass heraus entwickelt, mit exakt ausbaldowertem Timing, die ihre Eigendynamik entwickeln und nur noch durch energisches Eingreifen dauergrantelnder Wiener Polizeibeamter zu bremsen sind (naja, energisch... wir befinden uns schließlich in Wien...). Jedenfalls stellen Szenarien wie z.B. das Chaos, in das der Wiener Flughafen unter Mitnahme sämtlicher Beteiligten taumelt, oder die Folgen der gedopten Kinderbowle beim Pitch Meeting (um nur zwei unter einigen gleich großartigen herauszuheben) so einiges in den Schatten, das derzeit vom Feuilleton übern Schellenkönig gelobhudelt wird.
Und wie man aus den nur scheinbar einfachen Zutaten Dialog und Regieanweisung parallele Handlungsverläufe und Perspektivwechsel konstruieren kann, die auch ausgebuffte Leser verblüffen, das kann der aufmerksame Leser hier am lebenden Objekt studieren.

Bei alledem sind allein schon die Figuren a leinwande Sache, allen voran die authentisch inkompetenten Bundeskanzler, Innenminister und Großkopfeten der Wiener Polizei. Allerliebst sind der deutsche Kulturminister samt Piefke-Gemahlin oder Schwarzkopfs chronisch bis zum nicht vorhandenen Stehkragen zugekokster Kompagnon Ernesto. Die Wien-Exilianten mit deplazierten Heimatgefühlen und ebensolchen Erinnerungen an das Jahr 1938 sind ihr politisch unkorrektes Eintrittsgeld ebenfalls wert, und nicht zu vergessen zahlreiche Nebenfiguren vom Schwechater Bodenpersonal bis zum exaltierten Dirigenten, die in ihrer unbeirrbaren Verkennung der Situation direkt aus dem echten Leben entsprungen sein müssen. Ja -- und die herzigen Reporter Bernhard und Bianca vom AustriaLIVE-Frühstücksfernseh sind dermaßen dämlich -- die m ü s s e n echte Vorbilder haben; sowas kann man nicht erfinden.
Die Figuren stolpern fünf Tage lang mit Turbo von einem Fettnäpfchen ins nächste, die Handlung stolpert mit ihnen, und der eh schon vor Lachen nach Luft ringende Leser hechelt ihnen hinterher. Trotz des ungewöhnlichen Aufbaus ist "Schwarzkopf" nicht unübersichtlich, dafür sorgen schon gliedernde Momente, die einem bald vertraut werden -- jedes Moment ein Bündel von running gags: Die allmorgendliche Fernsehsendung, die improvisierte Sitzung beim Bundeskanzler, Heinzi und sein bemerkenswerter Bratwürstl-Stand, die chronisch pikierte Gattin des Piefke-Ministers, das Familienleben des ambitionierten Medienfuzzis Grünlich, natürlich die allmorgendliche Variation über das Thema "Entlassung aus der Arrestzelle" -- und noch so einiges mehr.

Manchmal gehen Breuer die Gäule ein wenig durch, nämlich dann, wenn die Freude an der aberwitzigen Situation überhand nimmt, sodass die Handlung selber darunter ein wenig leidet. Viel macht das aber nicht aus. Einem Leser, den das inkommodiert, ist der Humor garantiert im Flughafen Wien-Schwechat abhanden gekommen, will sagen: Sein Humor wurde vom Sicherheitsdienst versehentlich gesprengt, oder er wurde gen Havanna verfrachtet, zusammen mit einem gewissen Kosmetikkoffer.

Kultivierte Cineasten müssen sich -- aber das werden Sie sich bereits denken -- auf allerhand gefasst machen. Freilich gibt's auch außerhalb der Generallinie "Dritter Mann" zuhauf "Dritter Mann"-Zitate, -Anspielungen und -Parodien, und zwar nicht nur die üblichen Verdächtigen. Allein schon die alte Bissgurn Rahmhappel als verschärfte Reinkarnation von Anna Schmidts Vermieterin... hmpffff. Auch Paul Hörbigers berühmter Filmschnitzer in Sachen vertikale Desorientiertheit (nur im englischen O-Ton des Films zu hören) wird in turkifizierter Form so gewürdigt, wie Hörbiger das redlich verdient hat. Und freilich wirft der eigenartige (vorsichtig formuliert) Hollywood-Zampano Ernesto Ostwaldo mit Filmtiteln als Passepartout-Zitaten nur so um sich, ob er nun die Filme kennt oder nicht. Aber es gibt auch jede Menge Filmanspielungen für Fortgeschrittene, so als Zuckerln, von "Pulp Fiction" über den "Paten" bis zu "Ein Fisch namens Wanda". Wenn einem die entgangen sind, macht das aber nix. Is eh Blunzn.
In diesem Sinne: Gehma! Und lesen's unbedingt das Büchl. Und lachen's bittschön nicht allzu laut, wenn Sie's in der Bahn lesen, damit die Herrschaften ringsum trotz Ihrem Gekicher und Gegacker die Durchsagen verstehen können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Schwarzkopf ist die Geschichte von dem Hollywood-Autor Harald Schwarzkopf und seinem Freund dem Regisseur Ernesto Oswaldo, die gemeinsam auf Investorenfang nach Wien reisen. Geplant ist ein Remake des 1949 gedrehten Films "Der dritte Mann". In der Hauptstadt Österreichs angekommen verläuft natürlich nicht alles so wie ursprünglich geplant. Beginnend wie der Originalfilm stapeln sich die schrägen Ereignisse direkt am Anfang des Buches und spitzen sich weiter zu. Die ungewöhnliche, 5-tägige Reise beginnt am Wiener Flughafen, wo auch gleich die meisten Charaktere vorgestellt werden und man einen guten Einblick in ihre humorvollen Persönlichkeiten erhält. Diese behalten sie während der gesamten 288 Seiten bei. Nach dem Tod von Freund Otto Sittich beginnen Schwarzkopf und Oswaldo mit eigenen Ermittlungen, weil sie an die offizielle Version eines Unfalls nicht recht glauben wollen. Es beginnt eine verrückte Reise durch die einstige Kaiserstadt. Ob durch Klingeltöne wahnsinnig werdende Dirigenten, vergessliche Kanzler, verko(r)kste Partner oder nach liebevoller Gesellschaft suchende Frauen, man findet schnell einen Lieblingscharakter.

Diese sind auch das Kernelement des Buches, die Charaktere. Die Geschichte ist ähnlich einem Drehbuch geschrieben, somit müssen die Personen also die Dialoge für die entsprechende Atmosphäre sorgen, was dem Autor Richard K. Breuer gut gelungen ist. Die Personen sind makellos ausgearbeitet. Die Charaktere kann man eher als Karikaturen sehen, die ein sehr zugespitztes Bild einer bestimmten Persönlichkeit darstellen. Bestes Beispiel hierfür ist Oswaldo, der sein übertriebenes Auftreten durch massiven Drogenkonsum und leichtsinniges Verhalten ohne jegliche gesellschaftliche Etikette festigt. Diese überzogenen Karikaturen bringen der Handlung jedoch den Witz. Einen tollen schwarzen Humor bedingt durch die nebenher laufen Tragödien. An manchen Stellen will die Stimmung aber nicht wie erwartet aufkommen, da der Humor doch allgegenwärtig ist und sich einem regelrecht aufdrängt.

Breuer bietet uns mit seinem Drehbuch-Stil eine Betrachtungsweise der Handlung durch unterschiedliche Szenen, ob Fremdschämen mit den Hauptfiguren, eine "fachliche" Debatte im Büro des Bundeskanzlers oder eine Fernsehsendung, das uns die Zusammenfassung des Vortages aufbereitet. Ergänzt wird dies durch weitere Mittel wie Zeitungsartikel und unterschiedliche Schriftausrichtungen bzw. -arten. Unverkennbar ist zugleich auch die kleine Kritik an unseren Massenmedien. Jedes Kapitel (ein Tag) ist unterteilt in mehrere Abschnitte, welche nach bekannten Filmen benannt wurden. Generell gibt es viele kleine Anspielungen auf andere Filmstreifen, die einem Cineasten zusätzlich eine kleine Entlohnung versprechen. Hier möchte ich noch kurz die Sprache erwähnen. Natürlich ist das Buch in deutsch verfasst worden, allesdings spielt die Handlung ja in Wien, weswegen einige Figuren sich des Wienerischen bemächtigen. Das lässt die Dialoge sogar noch lebhafter erscheinen, wenn man sich erst dran gewöhnt hat (wie ich es musste ^^). Dazu gibt es aber auch ein kleines Wörterbuch zu Anfang des Romans, damit man beim Lesen erst gar nicht ins Stocken gerät.

Im Ganzen hat Breuer einen sehr frohsinnigen Roman abgeliefert, bei dem es einem schon nahezu leid tut, dass er so schnell vorbei ist. Ein wenig Satire über Produzenten, Politiker und Wohlhabende, mit viel Witz und ein wenig Kritik. Das Buch liest sich sehr einfach, man kann wirklich verdammt viel lachen und vor allem lässt es auf eine Fortsetzung hoffen. =)

PS. Zudem liegt dem Buch als kleine Überraschung eine Postkarte bei, die den Titel als Filmplakat darstellt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Breuer
Format:Broschiert
Wer das Absurde und Schräge mag, der ist bei Richard K. Breuer und seinem "Schwarzi" absolut richtig. Ich empfehle vor dem Lesen ausgiebig Pipi zu machen, ich hab mir beinahe die Unterhose nassgelacht ... Ein paar Worte zur Form: Der drehbuchartige Stil ist gewöhnungsbedürftig und mindert je nach Geschmack an manchen Stellen etwas die Lesefreude. Ich zumindest hätte noch mehr Freude gehabt, wenn sich der Wortwitz der Dialoge in einer klassischen romanhaften Beschreibung der Geschehnisse fortgesetzt hätte. Deshalb ziehe ich meinem persönlichen Geschmack folgend einen Punkt von der Bestnote ab. Andererseits unterstreicht die gewählte Form das Anarchische, und das Kopfkino funktioniert tadellos - mal abgesehen davon dass die Form zum Inhalt passt, es geht halt u.a. um Filmemacher und ein Script. Oder geht es eigentlich um Tölpelhaftigkeit, unterdrückte Sexualität, verlorene oder nie dagewesene Hirntätigkeit? Der chaotische Ausbruch sexueller Begierden, der die Wiener High Society nach dem unfreiwilligen Genuss von ein paar in die Bowle gefallenen Pillen heimsucht, dummdreiste Politiker, deren Tagesplan maßgeblich vom Essen bestimmt wird (wie bei den kleinen Leuten auch), dämliche Polizisten, die trotzdem einen Fall lösen können, und überall dieser wunderbare Wiener Schmäh, der sicherlich verantwortlich dafür ist, dass man sich den Wiener an sich schon nur als schräg vorstellen kann. Oder hat sich der dortige Slang vielleicht nur entwickeln können, weil dem Wiener der schräge Humor schon in die Wiege gelegt wird? Sei es, wie es sei - wer sich bei kauzigen Charakteren und witzigen Dialogen schlapplachen will, dem sei der Schwarzkopf wärmstens empfohlen. Eine Deutschstunde der besonderen Art.
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