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Schwarzkopf: Eine absurde Wiener Krimicomedy über Hollywood und andere Grauslichkeiten
 
 

Schwarzkopf: Eine absurde Wiener Krimicomedy über Hollywood und andere Grauslichkeiten (Taschenbuch)

von Richard K. Breuer (Autor)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 314 Seiten
  • Verlag: Breuer, Richard K. (16. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3950249850
  • ISBN-13: 978-3950249859
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.675.146 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Schwarzkopf war ganz großes Kino! Ich habe viel gelacht, mir ist zwischenzeitlich die Kinnlade heruntergeklappt vor Schreck und ich hab vor Spannung an den Nägeln gekaut. Schwarzkopf ist erfrischend. Eine geniale Mischung aus Heimattheater, Slapstick und ja, fast schon Monty Python." --1668cc.wordpress.com, Marijke Duits - Moderatorin bei Radio Aachen, 29.Mai 2009

Schwarzkopf war ganz großes Kino! Ich habe viel gelacht, mir ist zwischenzeitlich die Kinnlade heruntergeklappt vor Schreck und ich hab vor Spannung an den Nägeln gekaut. Schwarzkopf ist erfrischend. Eine geniale Mischung aus Heimattheater, Slapstick und ja, fast schon Monty Python. --Marijke Duits - Moderatorin bei Radio Aachen, 29.Mai 2009

Eine Rentnergang von Emigranten wird auch in dem grotesken Wien mit Ambitionen zur Filmstadt, das Richard K. Breuer in „Schwarzkopf“ entwirft, mit Statistenrollen bedacht. An zwei von fünf Tagen retten sie sogar – mehr oder minder zufällig – dem Titelhelden, einem weltberühmten Regisseur, das Leben. Es geht überhaupt sehr turbulent zu in dieser Kriminalfilmdrehbuchparodie. Unfähige Polizisten, ein unfähiger Bundeskanzler und ein überkandidelter deutscher Kulturattaché sind weitere Komparsen, die im Gedächtnis bleiben. Vage an den Plot von „Der dritte Mann“ angelehnt, wird alles verwurstet, was auch nur irgendwie mit goldenem Wienerherz und kriminellen Machenschaften zu tun hat, „Kottan ermittelt“ eingeschlossen. Die absurde und trotzdem schlüssige Handlung erinnert aber auch an den wenig bekannten Jurek-Becker-Film „Der Passagier – Welcome to Germany“ (1988). Der nicht immer geschmackvolle Humor und die Blödeleien zerren manchmal zwar arg an den Nerven, aber eine Satire in Dialogform, in der ­jeder Tag für die Hauptdarsteller mit der Entlassung aus der Prominentenzelle des Polizeigefangenenhauses beginnt, entbehrt nicht eines gewissen Charmes. --Falter Buchbeilage 42/2009 von Martin Lhotzky, 14.10.2009

Kurzbeschreibung

Hollywood kommt nach Wien - Rette sich wer kann! Exil-Wiener Harald Schwarzkopf – bekannter Drehbuchautor und Produzent in Hollywood – soll für Steven Spielberg am Remake zum Film "Der dritte Mann" arbeiten. Schwarzkopf reist nach Wien, um das neue Filmprojekt potenziellen Investoren und Politikern vorzustellen. An seiner Seite das zuweilen durchgeknallte "Regie-Wunderkind" Ernesto Ostwaldo. In Wien angekommen, möchte Schwarzkopf seinen alten Freund Otto Sittich treffen, muss aber feststellen, dass dieser vor seinem Haus von einem Sattelschlepper überfahren wurde. Dieser Unfall weist verblüffende Ähnlichkeiten mit jenem aus dem Film "Der dritte Mann" auf. Grund genug, am Unfall seines Freundes zu zweifeln. Schwarzkopf und Ostwaldo beginnen zu recherchieren, stolperen dabei über den Schlitzer von Wien, erfahren, dass Otto Sittich in eine brisante Affäre tief verstrickt war und lösen innerhalb von 5 Tagen und 4 Nächten eine Katastrophe nach der anderen aus. Schlussendlich steht Bundeskanzler Schuhnagel und Innenminister Bitterlich das Wasser bis zum Hals. Im wahrsten Sinne des Wortes ...

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geniales Stück, 5. Dezember 2009
Selten, dass ich ein Buch in einem Stück verschlungen hab.
Ich hatte es innerhalb von 13 Stunden durch. Wobei ich nicht sagen kann ob das Buch Hilfe oder Ursache dieser schlaflosen Nacht war...
Der Wechsel aus Spannung und Comedy ist genial, die plötzlichen Wandlungen in der Geschichte bannen bis zur letzten Seite.
Lesenswert, auch mehrmals!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Drehbuch im absurden Wien, 8. Oktober 2009
Schwarzkopf ist die Geschichte von dem Hollywood-Autor Harald Schwarzkopf und seinem Freund dem Regisseur Ernesto Oswaldo, die gemeinsam auf Investorenfang nach Wien reisen. Geplant ist ein Remake des 1949 gedrehten Films "Der dritte Mann". In der Hauptstadt Österreichs angekommen verläuft natürlich nicht alles so wie ursprünglich geplant. Beginnend wie der Originalfilm stapeln sich die schrägen Ereignisse direkt am Anfang des Buches und spitzen sich weiter zu. Die ungewöhnliche, 5-tägige Reise beginnt am Wiener Flughafen, wo auch gleich die meisten Charaktere vorgestellt werden und man einen guten Einblick in ihre humorvollen Persönlichkeiten erhält. Diese behalten sie während der gesamten 288 Seiten bei. Nach dem Tod von Freund Otto Sittich beginnen Schwarzkopf und Oswaldo mit eigenen Ermittlungen, weil sie an die offizielle Version eines Unfalls nicht recht glauben wollen. Es beginnt eine verrückte Reise durch die einstige Kaiserstadt. Ob durch Klingeltöne wahnsinnig werdende Dirigenten, vergessliche Kanzler, verko(r)kste Partner oder nach liebevoller Gesellschaft suchende Frauen, man findet schnell einen Lieblingscharakter.

Diese sind auch das Kernelement des Buches, die Charaktere. Die Geschichte ist ähnlich einem Drehbuch geschrieben, somit müssen die Personen also die Dialoge für die entsprechende Atmosphäre sorgen, was dem Autor Richard K. Breuer gut gelungen ist. Die Personen sind makellos ausgearbeitet. Die Charaktere kann man eher als Karikaturen sehen, die ein sehr zugespitztes Bild einer bestimmten Persönlichkeit darstellen. Bestes Beispiel hierfür ist Oswaldo, der sein übertriebenes Auftreten durch massiven Drogenkonsum und leichtsinniges Verhalten ohne jegliche gesellschaftliche Etikette festigt. Diese überzogenen Karikaturen bringen der Handlung jedoch den Witz. Einen tollen schwarzen Humor bedingt durch die nebenher laufen Tragödien. An manchen Stellen will die Stimmung aber nicht wie erwartet aufkommen, da der Humor doch allgegenwärtig ist und sich einem regelrecht aufdrängt.

Breuer bietet uns mit seinem Drehbuch-Stil eine Betrachtungsweise der Handlung durch unterschiedliche Szenen, ob Fremdschämen mit den Hauptfiguren, eine "fachliche" Debatte im Büro des Bundeskanzlers oder eine Fernsehsendung, das uns die Zusammenfassung des Vortages aufbereitet. Ergänzt wird dies durch weitere Mittel wie Zeitungsartikel und unterschiedliche Schriftausrichtungen bzw. -arten. Unverkennbar ist zugleich auch die kleine Kritik an unseren Massenmedien. Jedes Kapitel (ein Tag) ist unterteilt in mehrere Abschnitte, welche nach bekannten Filmen benannt wurden. Generell gibt es viele kleine Anspielungen auf andere Filmstreifen, die einem Cineasten zusätzlich eine kleine Entlohnung versprechen. Hier möchte ich noch kurz die Sprache erwähnen. Natürlich ist das Buch in deutsch verfasst worden, allesdings spielt die Handlung ja in Wien, weswegen einige Figuren sich des Wienerischen bemächtigen. Das lässt die Dialoge sogar noch lebhafter erscheinen, wenn man sich erst dran gewöhnt hat (wie ich es musste ^^). Dazu gibt es aber auch ein kleines Wörterbuch zu Anfang des Romans, damit man beim Lesen erst gar nicht ins Stocken gerät.

Im Ganzen hat Breuer einen sehr frohsinnigen Roman abgeliefert, bei dem es einem schon nahezu leid tut, dass er so schnell vorbei ist. Ein wenig Satire über Produzenten, Politiker und Wohlhabende, mit viel Witz und ein wenig Kritik. Das Buch liest sich sehr einfach, man kann wirklich verdammt viel lachen und vor allem lässt es auf eine Fortsetzung hoffen. =)

PS. Zudem liegt dem Buch als kleine Überraschung eine Postkarte bei, die den Titel als Filmplakat darstellt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hinreißendes Kopfkino, 23. Juli 2009
Die beiden Hauptdarsteller Schwarzkopf und Ernesto haben mich an mehreren Stellen an einen berühmten Journalisten und seinen Anwalt auf ihrer Reise nach Las Vegas erinnert. Wenn Pillenjunkie Ernesto tatenfreudig aufbricht, um während einer Theatervorführung die Hauptdarstellerin zu retten, dann lächelt der Leser wissend in Erwartung dessen, was passieren wird. Schließlich kennt man seinen Tom Sharpe, weiß, was Peter Sellers in dieser Situation getan hätte, und ist durch Mr. Bean geschult. Auch erinnert die Atmosphäre des Buches sehr an Kottan ermittelt, nicht nur wegen des Akzents der Figuren, sondern auch wegen der Anhäufung von Absurditäten. Überall herrscht Verwicklung, Verwechslung und Verwirrung. Am Ende kommt es sogar noch zu einem spannenden Showdown mit einem mysteriösen Serienkiller, der jedem Psychothriller zur Ehre gereichen würde.
Schwarzkopf ähnelt den Werken von Wolf Haas bzw. deren Verfilmungen, denn der Roman besteht hauptsächlich aus Dialogen und macht mehr den Eindruck eines Drehbuchs. Wenn Bücher Kopfkino sind, dann haben wir es hier mit einem talentierten Regisseur zu tun. Und wie man dem Nachwort entnehmen kann, steht auch eine Verfilmung in Aussicht. Wenn diese kommt, dann bitte bitte mit Josef Hader als Kripo-Major Kohlweg.
Das Buch liest sich zügig und unterhält glänzend, es gibt herrliche Slapstick-Szenen und viele Running Gags durch wiederholt auftretende Nebenfiguren und Gegenstände, einige im Kalauerbereich, aber die meisten wirklich komisch. Schwarzkopf ist turbulent wie eine Boulevardtheaterstück und erinnert in seiner nervösen Hektik an Billy Wilders Eins, Zwei, Drei.
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Mir geht es wie den meisten der Figuren des Romans: ich habe "Der dritte Mann" auch nicht gesehen (bzw. Lesen Sie weiter...
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"SCHWARZKOPF - Hollywood kommt nach Wien, rette sich, wer kann!"

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