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Schwarzfall: Thriller
 
 

Schwarzfall: Thriller [Kindle Edition]

Peter Schwindt
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein kurzes Flackern kündigt die Katastrophe an: Plötzlich geht gar nichts mehr – weder Licht noch Telefon, weder Kühlschränke noch Klimaanlagen. Weder Bankautomaten noch Fahrstühle, weder Benzinpumpen noch Straßenbeleuchtung oder Ampeln. Die ersten Versorgungsengpässe sind eine Frage von Stunden – und in den Vorstädten brechen plötzlich Unruhen aus.

Über den Autor

Peter Schwindt, geboren 1964, lebt mit seiner Familie bei Frankfurt. Er arbeitete unter anderem als Übersetzer und Redakteur und ist Autor zahlreicher Jugendromane und Drehbücher.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Durchschnittsware 10. Juni 2010
Format:Taschenbuch
Katastrophenthriller sind eines meiner Lielingsgenres, wenn es um Unterhaltungsliteratur geht. Der Inhalt klingt interessant, und der Roman spielt in Deutschland, was immer eine erfrischende Abwechslung ist.
Im hochsommerlichen Frankfurt fällt für mehrere Tage der Strom aus ' was würde wohl passieren. Der Leser folgt einer Handvoll Figuren durch diese Extremsituation ' einer aufopfernden Ärztin, einem Kleinkriminellen, einem Besserverdiener ' und erlebt mit, wie sie diese Zeit erleben.
Leider sind die Protagonisten für meinen Geschmack sehr klischeebeladen und handeln dementsprechend vorhersehbar. Darüber hinaus werden mittendrin auf einmal neue Figuren, neue Konflikte eingeführt, nur um 50 Seiten vor dem Schluss einfach wieder zu verschwinden. Lose Fäden in der Erzählung. Auch die (ohnehin sehr gemächlichen) Hauptspannungsbögen werden nicht konsequent zu einem Höhepunkt geführt, sondern bleiben kurz vor dem Gipfel schnaufend stehen. Mich ließ der Schluss eher unbefriedigt zurück, sodass die fehlende Spannung nicht aufgefangen werden konnte.
Eines der größten Mankos ist in meinen Augen, dass nicht einziges Mal 'herausgezoomt' und das große Ganze betrachtet wird. Der Leser wird ausschließlich Zeuge der unmittelbaren Erlebnisse der Protagonisten, es fehlt jeglicher Bezug zu einer landesweiten Situation (von fünf Zeilen Nachrichten aus dem Radio einmal abgesehen).
Zu dem doch sehr einfachen Schreibstil gesellen sich noch fehlende kreative Ideen hinzu. Die auftretenden Motive (Machtergreifung, sich ausbreitende Anarchie etc.) wurden alle schon hundert Mal woanders geschrieben ' nur unterhaltsamer.

Wer selten Thriller liest bekommt mit 'Schwarzfall' sicherlich ein nettes Häppchen für zwischendurch. Aber grandios unterhalten oder gar nachhaltig beschäftigen kann der Roman leider nicht. Durchschnittsware, welche noch am ehesten mit der schicken Aufmachung punkten kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Was geschieht in unserer energieintensiven Zeit, wenn der Strom ausfällt und das für einen deutlich längeren Zeitraum als ein paar Stunden? Welche Entwicklung nimmt das, scheinbar nur vordergründig gezähmte "Raubtier Mensch", wenn der ordnende Rahmen der Staatsmacht nicht mehr in Erscheinung tritt?

In seinem neuesten Roman greift Peter Schwindt, bisher bekannt vor allem als Autor von Jugendbüchern, dieses brisante Thema auf.

Anhand dreier Personengruppen entfaltet er eine sich langsam, aber stetig steigernde Geschichte. Das junge Elternpaar Jessie und Patrick, haltlos und Arbeitslosengeld II Empfänger, in einem Wohnsilo von Seckbach, einer Stadt im Frankfurter Umland. Das gestandene Ehepaar Hellmann samt Familie, eher der klassischen Mittelschicht zu zurechnen und entsprechend in Seckbach im Einfamilienhausvietel lebend und Katharina Debus, Ärztin am Krankenhaus in Seckbach, werden zu Beginn des Romans in ruhiger, ausführlicher und dennoch nicht langatmiger Weise in ihren Persönlichkeiten, Lebensumständen und Prägungen vorgestellt. Die Geschichte der Protagonisten beginnt, sich im Verlauf eines Tage anhaltenden Stromausfalles mehr und mehr zu Verknüpfen. Jede der Figuren des Buches stellt sich den immer katastrophaler werdenden Umständen in ihrer ganz eigenen Weise und sieht sich mit ganz eigenen, sich ebenfalls steigernden, privaten Problemen konfrontiert.

Im zweiten Teil des Buches eskalieren die Ereignisse. Was wird passieren, wenn die Bürgerwehr des bürgerlichen Wohnviertels in Seckstedt sich der Konfrontation mit den unerträglich werdenden Umständen des sozialen Brennpunktes in der Nachbarschaft gegenüber sieht?

In sprachlich ausgewogener Form, mit einem geschärften Blick für das Detail und in unaufgeregtem Erzählstil gelingt es Peter Schwindt, aus den zunächst vorgestellten Stereotypen seiner Protagonisten eine lebendige und nachvollziehbare Entwicklung der Personen intensiv zu vermitteln. Spannend, wie sich Patrick von einem ständig auf "Respekt" pochenden Mann der Unterschicht, der Gewalt als grundlegende Strategie nach vorne rückt, zu einem verantwortlichen Vater entwickelt. Ebenso eindringlich der Blick hinter die Kulissen der "heilen Welt" des Ehepaares Hellmann und seiner beiden Söhne, bei dem die mühsam beherrschten "inneren Gewalten" die Fassade im Verlauf der Geschichte tiefen Rissen zuführt. Diese Entwicklungsgeschichten sind das eigentliche Thema des Buches, das damit wie ein Spiegel der Prägungen und Fassaden eines vermeintlich zivilisierten Lebens fungiert. Eine Fassade anerzogener sozialer Verträglichkeit, die nicht lange Bestand hat, wenn das gewohnte Leben intensivem Druck ausgesetzt ist. Ebenso lässt das überraschende Ende und die entscheidende Rolle, die die, bis dahin blasse, Ehefrau Hellmann dabei spielt nicht Gutes für die Zukunft erahnen und bleibt dennoch im Blick auf andere Figuren der Geschichte nicht ohne Hoffnung auf die Entwicklungsfähigkeit des Menschen selbst in Grenzsituationen.

Wie sehr unsere vermeintlich lange Zeit austarierte Gesellschaft unter der Oberfläche bereits in brodelnde Spannung geraten ist, wie sehr wir, selbst was einfache Lebensmittel angeht, vom energiehungrigen Strom der Waren abhängen und wie schwierig ein wirkliches soziales Miteinander ist, davon zeugt dieses Buch. Immer mit einer latenten Spannung und auch in den Nebenfiguren in der Tiefe beschrieben gestaltet. Gerade die vermeintlichen "Eckpfeiler" der Gesellschaft werden hier in ihrer meist meisterhaft versteckten, hässlichen Seite entlarvt.

Fazit: Ein in seinem Sprachrhythmus gut zu lesendes Buch, dass uns die Gefährdungen, aber auch Möglichkeiten unseres Lebens im sozialen Rahmen eindringlich vor Augen führt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch war ein echter Reinfall.
Flache Story - blasse Charaktere - Lindenstrasse in Buchform mit ein wenig Endzeit-Beigabe.

Als Groschenroman ok - aber sonst....
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Die neuesten Kundenrezensionen
Was wäre, wenn...
Ich fand diesen deutschen Katastrophenhtriller sehr fesselnd, wenn auch etwas zu populär geschrieben, ich war ein wenig an ein Drehbuch erinnert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von h'mph veröffentlicht
Jeder ist sich selbst der nächste....
Nach dem Lesen von Peter Schwindt's spannendem Buch "Lebenslang" Lebenslang: Thriller hatte ich Lust auf ein weiteres Werk des Autors. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von buchfix.ch veröffentlicht
Katastrophenszenario in Deutschland das leider nicht überzeugen...
Erdrückende Hitze und monatelange Dürre hat Deutschland fest im Griff. Auf einmal fällt der Strom aus. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von coala veröffentlicht
Papierverschwendung
Eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe. Die Charaktere wirken künstlich und haben nicht einmal den Ansatz einer tiefer gehenden Persönlichkeit. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von 528GURE6558 veröffentlicht
da knistert nix, da zieht mich nix in seinen Bann
Die Idee ist unglaublich gut. Was hätte man daraus machen können - Black out!
In ganz Deutschland fällt der Strom aus, weil die wieder einmal als sicher... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Modicio veröffentlicht
"Heimatliche Gefühle"...
..sind beim Lesen dieses Romans bei mir geweckt worden, spielt er doch in Frankfurt/Main, der Stadt, in der ich große Teile meines Lebens verbracht habe. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Dr. Rene Zimmermann veröffentlicht
Blackout - Made In Germany
Eine Hitzewelle sorgt dafür, dass den Kraftwerken das nötige Kühlwasser ausgeht - die Lichter flacken, die öffentliche Ordnung löst sich langsam auf, aus... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2010 von Stephan Seither
Ein spannender Katastrophenroman
Peter Schwindt geht in seinem Roman Schwarzfall vom worst case aus. Was passiert, wenn mit einem Mal über längere Zeit die komplette Stromversorgung versagt? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2010 von Silke Schröder, hallo-buch.de
Grenzwertig...
Ein Buch, das ein Szenarium durchspielt, was sich so zutragen könnte,
wenn Behörden, Armee und Katastrophenschutz in Deutschland nicht existieren würden und ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2010 von C. Krauße
Gelungener Endzeit-Thriller
Den Namen Peter Schwindt kennen viele Leser sicherlich von tollen Jugendbüchern wie Justin Time oder auch den Libri Mortis. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2010 von Daniela Möhrke
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