sondern für alle Krimileser, die klassische Kriminalgeschichten und dazu sympathische und gelegentlich auch witzige Figuren mögen.
Das Buch ist - zum Glück - keiner der modernen Verschwörungsthriller, aber trotzdem spannend und flüssig zu lesen. Genauso wie übrigens auch die andere Reihe des Autors mit dem Ermittler Joshua Trempe, die in Krefeld spielt. Beide Reihen kann man auch ohne Ortskenntnisse gut lesen und die Fälle haben keinen regionalen Bezug, der sie für Nichtortsansässige uninteressant machen würde.
Das Buch hat mir viel Spass gemacht und mich gut unterhalten, deshalb die volle Punktzahl.
Als Weselanerin wünsche ich mir für das nächste Buch aus der Reihe allerdings noch, dass der Autor seine gastronomischen Präferenzen in Wesel einmal "überarbeitet". Wenn er schon die Staatsanwältin und ihren Kommissar a.D. durchaus mal ins Restaurant ART schickt, sei dem Autor statt des doch recht trutschigen Cafe F., das er zigmal nennt, einmal ein Besuch des Cafe's "Müllers" am Kornmarkt ans Herz gelegt.
Dies sei mit einem Augenzwinkern gesagt, weil es natürlich dem Lesespass überhaupt keinen Abbruch tut, wo die Personen im Buch ihren Kaffee trinken und sich treffen, und deshalb eigentlich nicht in eine Rezension gehört.