"Ich muß dich gleich darauf hinweisen, Genosse Kalogun, daß deine Mission sehr heikel ist. Es ist gut möglich, daß deine Untersuchung zu spät kommt, aber wir müssen unseren Freund unbedingt finden. Sein Leben ist von der Schnelligkeit deines Handelns abhängig ...".
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Zum Inhalt: "Château-Rouge nennen die schwarzen Immigranten das labyrinthische Viertel im Norden von Paris, rund um den Dejean-Markt.
Detektiv Kalogun wurde von einer dubiosen Immigrantenorganisation angeheuert, Djeli Diawara, einen Arbeiter und Exilanten aus Mali, der in eine düstere Affäre um falsche Papiere verwickelt und plötzlich wie vom Erdboden verschwunden ist, zu finden. Die Spur führt Kalogun in die Gegend um die Metrostation Château-Rouge. Aber schnell verliert der Ermittler in dem unübersichtlichen Viertel mit seinen Zuhältern, Dealern und Straßenhändlern die Übersicht und schon bald fordern die Ermittlungen ein erstes Opfer.
Kalogun merkt, daß er es mit einem mächtigen Gegenspieler zu tun hat, denn hinter den Kulissen ziehen alte Kriegskameraden die Fäden und politische Seilschaften tragen ihre Fehden aus - aber bis der Detektiv dieses realisiert hat, findet er sich bereits selbst in der Rolle des Gejagten wieder...".
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Fazit: Der 1944 im ehemaligen Zaire geborene und seit 1982 in Paris lebende Autor und Journalist hat einen brillanten Roman geschrieben, dessen Spannung sich von der ersten Seite an durch die Dramaturgie kontinuierlich steigert.
Dichte Atmosphäre, psychologisch subtile, unaufdringliche Charakterstudien und unübertroffenes Lokalkolorit in Verbindung mit den Beschreibungen politischer und sozialer Verhältnisse zeichnen diesen Autor und seinen Roman aus -
Von daher kann die Empfehlung nur lauten: Kaufen & Lesen.