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Schwarzer Mond über Soho: Roman [Taschenbuch]

Ben Aaronovitch , Christine Blum
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Juli 2012

Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.

Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...


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Schwarzer Mond über Soho: Roman + Ein Wispern unter Baker Street: Roman + Die Flüsse von London: Roman
Preis für alle drei: EUR 29,85

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423213809
  • ISBN-13: 978-3423213806
  • Originaltitel: Moon over Soho
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 780 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Unorthodoxe Ermittlungsmethoden mit frechem Mundwerk und magische Intrigen - das ist die Welt, in der sich Peter Grant völlig selbstverständlich bewegt. Je länger man ihm bei seinen Ermittlungen folgt, umso witziger, logischer und faszinierender wird diese Mischung aus realen und magischen Faktoren.«
Wiener Zeitung 17.08.2012

»[...] Aaronovitch begnügt sich nicht damit, die Parallelwelt der Magie ins Erwachsenenstadium zu übertragen. Sein London schildert er mit kritischem Realismus, er blickt auf bürokratische Strukturen der Polizei, auf Rassismus, auf den Londoner Verkehr und andere Dinge. Und so ist man nicht schlecht unterhalten mit diesem Buch über eine Mordserie an Jazzmusikern, an deren Leichen Grant das magische Echo des Standards ‚Body And Soul‛ vernimmt.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger 08.08.2012

»So richtig schön grauen- und zauberhaft.«
Hellweger Anzeiger 20.08.2012

»Ben Aaronovitch ist der neue Star der Urban Fantasy und sein Roman ›Schwarzer Mond über Soho‹ ein absoluter Kracher, der witzig-spritzige Unterhaltung am laufenden Band schenkt. Dieses amüsante Vergnügen bietet die perfekte Mischung aus Herz, Nervenkitzel und Originalität und ist hitverdächtige Fantasy, die wahrlich Grenzen sprengt. Der englische Autor schafft hier Lesespaß vom Feinsten und lässt J.K. Rowling ziemlich alt aussehen. Constable Peter Grant ist der Harry Potter für die Erwachsenengeneration und ein brillanter Ermittler, der - jedenfalls über kurz oder lang - garantiert zum Kult wird. Bei der Lektüre wird gelacht, dass sich die Balken biegen, und man bekommt zugleich Gänsehaut vor lauter Spannung. Eben ein Genuss der allerersten Güte!«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 16.07.2012

»Und London-Fans kommen wieder voll auf ihre Kosten!«
A. Falkenberg, buchnews.com 21.06.2012

»Aaronovitch mixt gekonnt Krimi- mit Harry-Potter-Elementen. Er schreibt mit lakonischem Witz und sehr unterhaltsam.«
Uwe Badouin, Oberhessische Presse 24.07.2012

»Spannende Story, schräger Humor.«
neue woche 13.07.2012

»Schrullig, spannend, schräg und very British.«
Neue Presse 28.07.2012

»Der Autor reaktiviert spielerisch und mit viel Witz das Motiv des paranormalen Detektivs [...].«
Thomas Ballhausen, Falter 01.08.2012

»Peter Grant ist der perfekte Zauberlehrling für Erwachsene.«
Hoerzu.de 17.08.2012

»›Schwarzer Mond über Soho‹ steckt voller Situationskomik, Sprachwitz und ungewöhnlicher Figuren, die einen in den Bann ziehen.«
Neue Rundschau 15.08.2012

»Spannnend, ansprechend geschrieben und höchst unterhaltsam!«
Tim Schmidt, buchhexe.com 20.08.2012

Über den Autor

Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reiche um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die englischen Bestsellerlisten im Sturm.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. Keller TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Vorbemerkung

Man sollte den ersten Teil Die Flüsse von London: Roman gelesen haben, um die Lektüre von "Schwarzer Mond über Soho" ohne größere Irritationen auch wirklich genießen zu können.

Zum Inhalt

Peter Grant ist Polizist und Zauberlehrling. Sein Vorgesetzter und Lehrer in Magie, Nightingale, kämpft noch mit den Folgen einer schweren Schussverletzung, so dass sein Schützling in den zwei aktuellen Mordserien weitestgehend allein ermitteln muss.

Es sterben in Soho verschiedene Jazzmusiker an scheinbar natürlichen Ursachen. Doch es ist Magie im Spiel. Deshalb ermittelt Peter Grant. Von der Mordkommission wird Peter gleichzeitig herangezogen, um nach einer mysteriösen Frau zu suchen, die ihre Opfer tötet, indem sie ihnen auf unerklärliche Weise die Geschlechtsteile abbeißt.

Bei seinen Ermittlungen dringt Peter tiefer in die Geschichte der Magie ein, erfährt einiges mehr über seinen Chef und die (noch immer viel zu) geheimnisvolle Molly, muss nebenbei Ash, dem Sohn von Vater Themse das Leben retten, begegnet Chimären und kümmert sich um seine entstellte Kollegin Lesley, die sich nur langsam von den schweren Gesichtsverletzungen erholt, die ihr während der Ereignisse um Covent Garden ein Magier zugefügt hat.

Peter Grant muss schließlich eine Entscheidung treffen und erkennen, dass es einige Dinge gibt, die er nicht beeinflussen kann und dass es andere Dinge gibt, die eintreten, wenn man fest an sie glaubt.

Meine Einschätzung zum Buch

Ben Aaronovitch lässt uns schon ein Bisschen mehr hinter die Kulissen schauen. Dennoch bleiben viele Fragen, die ich beim ersten Teil hatte auch im zweiten Teil unbeantwortet: Wer und was ist Molly? Welche Rolle kann der Hund Toby wirklich spielen? Wieso altert Nightingale nicht? Braucht es eine besondere Begabung für das Erlernen von Magie? usw. usf.

Die Täter der Jazzmusiker-Morde kann Peter ermitteln. In den anderen Fällen aber bleibt die Identität der Mörder vorerst ungeklärt. Im Gegensatz zu "Die Flüsse von London" weist Aaronovitch dieses Mal deutlicher auf eine Fortsetzung hin, indem er unseren Protagonisten mit einem mächtigen Gegenspieler konfrontiert, dessen Identität, Rolle und vor allem Absichten im Dunkeln bleiben aber für die nahe Zukunft viel Arbeit für den Polizisten und Zauberlehrling Peter Grant verheißen.

Schreibe und Wortwitz des Autoren sind auch in "Schwarzer Mond über Soho" super. Die vielen kleinen versteckten Anspielungen auf die Realitäten im aktuellen London finde ich super. Allerdings hatte ich an manchen Stellen den Eindruck, dass der Held Peter Grant in Gedanken gerne faselt und etwas zu viel plappert. Mein Lesefluss ist dadurch zum Stocken gekommen.

Bevor man sich versieht, ist die Geschichte auch schon durch. Ein richtiges Finale mit entsprechender Dramatik und Steigerung bleibt der Autor dieses Mal schuldig; vielleicht, weil ein Teil der Story im dritten Band weitererzählt werden soll. Eine Menge anderer Andeutungen in Nebenhandlungen muss auch weiter entwickelt werden, denke ich: Wie geht es weiter mit Lesley? Welche Konsequenzen hat ein Versprechen, das Peter einem Mädchen aus seiner Verwandtschaft gibt? Welche Rolle spielen noch die Flussgötter? Wird das Folly doch zu einem Anlaufpunkt für übersinnliche Wesen?

Fazit

Natürlich lesenswert. Etwas schwächer als der erste Band. Vermutlich vor allem als Übergang zum dritten Band vorgesehen. Habe trotzdem eine Menge Spaß beim Lesen gehabt.

Kaufempfehlung? Ja, doch man sollte den ersten Band gelesen haben und ein offenes Ende mit reichlich offenen Fragen hinnehmen können.

Vier Sterne sind verdient.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schrill, witzig abgefahren! 22. August 2012
Von Edith Nebel TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
VORNEWEG: Es ist unbedingt zu empfehlen, Band 1, DIE FLÜSSE VON LONDON; gelesen zu haben, ehe man sich an den SCHWARZEN MOND ÜBER SOHO wagt, weil einen sonst die schiere Fülle merkwürdiger Fakten und das gewaltige „Personalaufkommen“ erschlägt. Rund 50 (!) mehr oder weniger menschliche Gestalten wuseln durch diesen Roman. Sie haben auf verschiedenste Weise miteinander zu tun werden demzufolge auch immer wieder erwähnt. Man sollte schon wissen, wer wer ist, um der Story folgen zu können. Leicht ist das nicht!

WAS MAN WISSEN MUSS: Die Geschichte spielt im London der Gegenwart. Constable Peter Grant, Sohn eines weißen, drogensüchtigen Jazzmusikers und einer aus Afrika stammenden Putzfrau, arbeitet bei einer geheimen Spezialeinheit der London Metropolitan Police, die sich mit übernatürlichen Ereignissen beschäftigt. Diese Einheit, genannt „Folly“, besteht aus zwei Personen: Der Chef ist DCI Thomas Nightingale, der nur so aussieht wie ein Mann um die 40, in Wahrheit aber Jahrgang 1900 ist. Für einen Magier nichts Ungewöhnliches. Der zweite Mann ist Zauberlehrling Peter Grant, der junge Polizist aus einfachen Verhältnissen, der bis vor kurzem noch gar nichts von seinem magischen Potenzial ahnte.

Die beiden Männer leben und arbeiten in einer alten Londoner Villa, zusammen mit Hund Toby, der spüren kann, wenn Magie im Spiel ist, und mit Haushälterin Molly, die nicht wirklich der menschlichen Rasse angehört. Sie spricht nicht, altert kaum, hat mehr Zähne als normal wäre und eine Vorliebe für rohes Fleisch. In diesem Band erfahren wir, wie Molly ins Folly kam.

Nach einer Schussverletzung, die er sich in Band 1 zugezogen hat, ist DCI Nightingale noch sehr geschwächt, und so bleibt der Löwenanteil der Arbeit an Azubi Peter hängen. In nichtmagischen Angelegenheiten hilft ihm gelegentlich seine Kollegin Constable Lesley May, die derzeit wegen einer schweren Gesichtsverletzung, die sie sich im letzten Fall zugezogen hat, im Krankenstand ist.

DIE AKTUELLEN FÄLLE: Derzeit beschäftigt sich das Folly mit einer ungewöhnlichen Häufung plötzlicher Todesfälle unter Londons Jazzmusikern. Der Kryptopathologe Dr. Abdul Haqq Walid, bekennender Schotte, hat Nightingale und Grant hinzugezogen. Auch Walid ist imstande das Vestigio, die Spuren, die magisches Treiben auf Gegenständen hinterlässt, wahrzunehmen. In diesem Fall erklang jedes Mal die Melodie eines Jazzklassikers aus den 30-er Jahren, BODY AND SOUL, wenn man sich über eine der Leichen beugte. Das ist ja auch nicht gerade normal.

Die polizeilichen Ermittlungen führen tief hinein ins Gangstermilieu. Dort geht es nicht nur um Drogen und Korruption, dort treiben Gestalten ihr Unwesen, die sich mit wesentlich fieseren Angelegenheiten beschäftigen. Da graust es sogar Peter Grant, und der ist einiges gewöhnt.

Auf einmal gibt es eine Querverbindung zu einem anderen Fall, den das Folly schon länger an der Backe hat: In den Clubs von London ist eine exotische Schöne unterwegs, die ihren Begleitern mit ihrer Vagina dentata das beste Stück abbeißt.

Kein Zweifel: Es ist schwarze Magie im Spiel. Aber wer übt sie aus? Schwer zu sagen. Niemand hat je das Gesicht des Schwarzmagiers gesehen. Auf einem Dachgarten in der Berwick Street kommt es schließlich zum hochdramatischen Showdown zwischen dem Folly und dem gefährlichen Unbekannten …

WAS ES SONST NOCH ZU SAGEN GIBT: Nicht alle Fälle, an der Peter Grant und Thomas Nightingale derzeit arbeiten, werden in diesem Band geklärt. Ein Fall löst sich auf tragische Weise, ein anderer wird uns schätzungsweise in den Band 3 begleiten. Genau wie die Fragen, die noch immer nicht beantwortet oder in diesem Band erst aufgeworfen wurden. Wer offene Fragen nicht scheut und sich mit einer komplexen, skurrilen Geschichte voll schrägen Humors anfreunden kann, bei der man am Schluss tatsächlich Mitleid mit Monstern und Massenmördern bekommt, dem seien die Abenteuer von Constable Peter Grant und seinen Kollegen ans Herz gelegt.

Die trockenen, teilweise schwarzhumorigen Dialoge sind überaus unterhaltsam. Ich-Erzähler Peter Grant, der sich für alles und jedes interessiert und nur seine Zauberübungen langweilig findet, kommt von Hölzchen auf Stöckchen und lässt keine Gelegenheit aus, über die Zustände in London oder Großbritannien im allgemeinen abzulästern. Irgendwie ist man hier permanent am Grinsen.

So schrill und abgefahren macht Urban Fantasy selbst solchen Lesern Spaß, die das Genre sonst nicht mit der Feuerzange anfassen würden. Nur, wie gesagt, das hohe Personenaufkommen ist ein bisschen anstrengend. Da kann man schon mal die Orientierung verlieren und den einen oder anderen Hinweis verpassen, weil man auf die Schnelle nicht weiß, wer dieser oder jener Kerl nun wieder ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Fortsetzung! 20. März 2013
Format:Taschenbuch
INHALT Innerhalb kürzester Zeit sterben zwei Jazzmusiker eines merkwürdigen Todes. Beide haben die gleiche magische Aura um sich. Peter Grant findet heraus, dass beide Musiker im gleichen Club gespielt haben. Besteht da ein Zusammenhang? Zeitgleich sterben aber auch noch andere Männer eines sehr grausamen und brutalen Mordes – auf der Toilette. So begibt sich der junge magische Constable auf Spurensuche quer durch Soho…

MEINE ERWARTUNGEN Ich habe den ersten Band aus dieser Reihe, Die Flüsse von London, derzeit an meinen Chef verliehen. Er war genauso fasziniert wie ich von diesem Roman. Das machte mir wieder Lust auf Peter Grant und Co. und so las ich los. Ich wollte wieder einen spannenden Krimi, mit einer Portion Magie, Witz und Kuriosität. Einfach gute Unterhaltung auf ganzer Bandbreite.

MEINE EINDRÜCKE Normalerweise sage ich ja nichts zur Aufmachung eines Buches. Aber seht euch dieses Cover an! Es ist bunt, poppig und passt wunderbar zum Inhalt des Buches. Denn dieser ist ebenso bunt und poppig, ein klein wenig skurril und schräg. Fast ein durchgeknallter Comic.

Die Handlung beginnt eigentlich erst recht harmlos. Sie knüpft an das Ende des ersten Bandes an, führt den Leser somit behutsam zurück nach London. Auch der erste Tote scheint noch nichts Ungewöhnliches zu sein, vielmehr dient auch er dazu, den Leser wieder in die magische Welt Peter Grants zurückzuführen. All die Begriffe und Besonderheiten werden wieder aufgegriffen und so taucht man langsam und genüsslich in die Handlung ein. Nach und nach nimmt die Geschichte dann an Fahrt auf, sie wird immer verzwickter und skurriler. Damit steigt aber auch die Spannung. Gleichzeitig präsentiert uns Ben Aaronovitch immer wieder tolle Häppchen seines schrägen Humors.
Neben alten bekannten Figuren wie Peter Grant, seinem Vorgesetzten Nightingale und seiner Kollegin Lesley fügen sich auch immer mehr neue Charaktere in die Geschichte ein. Ähnlich einem "normalen", skandinavischem Krimi bedarf es hier etwas mehr an Konzentration, um die Toten, Zeugen und Ermittler den zwei Fällen gut zuordnen zu können. Daher ist es auch nicht ratsam, längere Pausen zwischen den Lesestunden einzulegen, da man sonst leicht die Übersicht verlieren könnte. Alle Figuren sind aber liebevoll ausgestaltet, haben ihre ganz eigenen Macken und sind so unverwechselbar einmalig.

Der Schreibstil ist ähnlich dem in Die Flüsse von London. Manch ein Leser kommt damit nicht zurecht. Denn er ist manchmal etwas sprunghaft: so referiert Peter Grant zum Beispiel zwei Absätze lang über einen magischen Terminus und springt dann plötzlich zurück zum Fall. Aber daran kann man sich gewöhnen, vor allem wenn man ganz in die Geschichte eingetaucht ist. Das Besondere am Schreibstil ist mit Sicherheit der Humor. Ich empfinde ihn als sehr britisch, schräg und sarkastisch. Dabei überschreitet er aber nicht die Grenzen des Geschmackvollen, sondern ist immer an passenden Stellen eingesetzt.

Insgesamt habe ich wirklich nichts an Schwarzer Mond über Soho auszusetzen. Wem schon Die Flüsse von London gefallen hat, der wird auch die Fortsetzung mögen. Ben Aaronovitch ist für mich ein absolut moderner Schriftsteller, dem es wunderbar gelungen ist, genreübergreifend einen unterhaltsamen und fesselnden Roman zu schreiben. Ach, nicht nur einen…es sind ja jetzt schon zwei…

FAZIT Schwarzer Mond über Soho zeichnet sich durch eine gekonnte Mischung aus spannendem Kriminalfall, wunderbarem Humor und einer Prise Magie aus. Alles zusammen ergibt einen tollen Roman, der Lust auf die Fortsetzung macht!
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3.0 von 5 Sternen Nur eine Fortsetzung
Ich hatte mich gefreut endlich die Fortsetzung von "Die Flüsse von London" lesen zu können. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Jürgen Schillbach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einmal angefangen....
...kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen...

Ich möchte nicht viel über die Story verraten, denn das kann man aus der allgemeinen Beschreibung heraus... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von AndreaH veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Zauberlehrling geht in die zweite Runde
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Vor 26 Tagen von Kunde veröffentlicht
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