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Schwarzenberg: Roman Taschenbuch – 1. November 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: N.- A. (1. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442733618
  • ISBN-13: 978-3442733613
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,5 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 305.888 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit seiner rhetorischen Energie fesselt ‚Schwarzenberg' bis zum Schluß." (F.A.Z.)

"Stefan Heyms schöne literarische Utopie aus der verfehlten deutschen Geschichte macht höchst nachdenklich, wie alle visionär geschauten Realitäten, hinter denen die politische Wirklichkeit zurückbleibt." (Stuttgarter Zeitung)

Klappentext

"Stefan Heyms schöne literarische Utopie aus der verfehlten deutschen Geschichte macht höchst nachdenklich, wie alle visionär geschauten Realitäten, hinter denen die politische Wirklichkeit zurückbleibt."
Stuttgarter Zeitung

"Mit seiner rhetorischen Energie fesselt 'Schwarzenberg' bis zum Schluß."
F.A.Z.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Heller am 16. Juni 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Stefan Heym verwirklicht mit dem 1984 nur in der BRD veröffentlichten Roman seine eigenen Vorstellungen von einem demokratischen Deutschland. Er siedelt die Geschichte in den Tagen nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus im ehemaligen Landkreis Schwarzenberg an, der für 42 Tage unbesetzt blieb. Die Alliierten hatten beschlossen, daß sich die sowjetischen und amerikanischen Truppen westlich von Chemnitz treffen sollten. Die Amerikaner rückten aber nur bis Auerbach vor bzw. zogen bis nach Aue vorgestoßene Truppenteile zurück; verantwortlich für das Mißverständnis war - so die künstlerische Freiheit - eine ungenaue Order von oben, in der es hieß, es solle nur das Gebiet bis zur Landkreisgrenze besetzt werden, aber unklar blieb ob man die westliche oder die östliche Grenze meinte. Im Buch wird die Entscheidung darüber - die Verantwortung immer schön nach unten weitergebend - mittels eines Vierteldollars von einem amerikanischen Sergeant gefällt - Kopf oder Zahl - "In God We Trust" eben.
In diesem Machtvakuum ergreift ein beherzter Aktionsausschuß die Gelegenheit, eine Selbstverwaltung aufzubauen. Die Probleme bei der Gründung eines Staates - der »Freien Republik Schwarzenberg« - aus dem Erbe des Nationalsozialismus heraus sind aber nicht nur vordergründiger Natur, an erster Stelle steht natürlich die Minderung der Hungersnot, sondern auch viel tiefgründiger. Die Protagonisten müssen sich fragen, wie denn eine Verfassung aussehen sollte, die allen Bürgern gerecht wird. Kann es einen dritten Weg gegenüber den beiden bestehenden Gesellschaftsordnungen geben?
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. September 1999
Format: Broschiert
Schwarzenberg, ein kleiner Kreis südlich von Zwickau an der deutsch-tschechischen Grenze, ist Ort der Handlung des gleichnamigen Romans von Stefan Heym. Er beruht auf historischen Gegebenheiten: Bei der Besetzung Deutschlands durch alliierte Truppen im Frühjahr 1945 übersahen die Siegermächte zunächst einen kleinen Kreis. Im Niemandsland zwischen dem amerikanischen Gebiet in Thüringen und dem russischen in Sachsen blieb die Gegend um Schwarzenberg unbesetzt. Den historischen Zufall nimmt Heym als Ort für ein Experiment: Auf dem "freien" Boden entsteht die erste deutsche sozialisistische Modellrepublik, jedoch nicht nach stalinistischem Vorbild, sondern nach Vorbild der Rätebewegung von 1917/18. Es ist ein Wagnis, erstmals wird die Ideologie ausgelebt, doch sie hat bald ihre Feinde. Bürger vor Ort haben Vorbehalte, die lokalen Eliten sträuben sich teilweise und die Russen haben bereits ein Auge auf den Landkreis geworfen. Das Experiment scheitert letztlich an der Intervention Rußlands. Doch - hätte es funktionieren können? Heym meint ja, und unterstreicht mit diesem Buch sein politisches Programm. Heute wäre auch er - angesichts der Erfahrungen von 1989/90 - sicherlich skeptischer. Das Gedankenspiel ist jedoch auf jeden Fall sehr faszinierend. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 18. März 2001
Format: Taschenbuch
In dem Dorf Schwarzenberg, welches aufgrund von Missverständnissen bei den Armeeführungen der SU und der USA nicht besetzt worden war, versuchen kleine Leute und Gegner der Nazis im Augenblick des Zusammenbruchs und des totalen Chaos eine kleine Republik mit basisdemokratischer Verfassung zu gründen. Die Konflikte und Schwierigkeiten, welche sich jenen Menschen bei ihrem großartigen Vorhaben stellen, hat Heym packend und bewegend dargestellt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 16. August 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses Werk taucht in einigen Listen zum Thema "Utopie" auf, weshalb auch ich es kaufte und in wenigen Tagen zügig las. Der Ausgangspunkt der Erzählung ist eine kuriose historische Begebenheit: Als im Frühjahr 1945 amerikanische und sowjetische Verbände nach Mitteldeutschland vorrückten, um dort aufeinanderzutreffen, blieb ein kleiner Landstrich, der Kreis Schwarzenberg unbesetzt, einfach weil man sich aufgrund der doppeldeutigen Vereinbarungen, welche die beiden Allierten getroffen hatten, nicht sicher war, von wem das Gebiet denn zu besetzen sei. Von dieser Exposition ausgehend, entwirft Heym die Fiktion(!) einer Art "freien Räterepublik", die versucht, das alltägliche Leben im Chaos des niedergegangenen "tausendjährigen Reiches" wieder zu ordnen, um so ein beispielhaftes Versuchslabor für das ganze Nachkriegsdeutschland zu werden.
Das ist aber eigentlich schon alles, was an diesem Roman eine "Utopie" zu nennen wäre; Denn in Wirklichkeit stellt es die utopischen Pläne der Schwarzenberger nur vor, um vor diesem Hintergrund ideeller Bestrebungen das aussichtslose Lavieren eines kleinen Gebietes der Freiheit zwischen den übermächtigen Interessen der Großmächte zu schildern. Wir sind dabei, wenn sich die Schraubzwinge der "politischen Vernunft", der Staatsräson, um die kleine Republik legt und die Freiheit nach und nach, mit mechanischer Notwendigkeit, zermalmt wird. Heyms Roman ist also kein utopischer Roman sondern eine politische Fiktion, die aber in ihrer immer glaubhaften und klarsichtigen Erzählweise mithalten kann mit demn Besten, was wir auf diesem Gebiet von anderen Autoren kennen, z.B. von den Dramen Sartres, an die ich mich gelegentlich erinnert fühlte. Kurzum: Das Lesen lohnt sich!
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