Kurzbeschreibung
London im Jahre 1787: Eine junge russische Abenteurerin lebt ihr eigenes Leben. Mit ihrer extravaganten Erscheinung und ihren freien Ansichten gilt die Malerin Natalja Serbinskaja als ein bunter Vogel. Sie denkt nicht einmal daran zu heiraten, sehr zum Leidwesen ihrer Amme und stetigen Begleiterin Jelena. Doch dann verliebt sich Natalja - in eine Frau. In eine Schwarze und Leibeigene: Sadie.
Klappentext
Lebenskünstlerin Natalja, Tochter eines russischen Grafen und einer deutschen Freidenkerin, ist fassungslos, als sie einer Einladung ins Haus ihrer verheirateten Jugendfreundin nach Bristol folgt. Die Familie, in der sie landet, erweist sich als erzkonservativ. Marie Luises Gatte ist nicht nur dominant, er besitzt zudem eine Plantage auf Jamaica, die er mit Sklaven betreibt. Seine Ehefrau scheint zwar nicht glücklich, genießt aber doch auch ihre Privilegien: In ihrem Haus hält sie selbst Leibeigene.
Eine davon ist die junge Schwarze Sadie. Natalja ist fasziniert von Sadies Stolz und beschließt, ein Porträt von ihr zu malen. Für Marie Luises Familie ist das eine offene Provokation. Während der Sitzungen überwinden die stolze Leibeigene und die revolutionäre Adelige allmählich die Schranken ihrer Vorurteile. Doch mehr als eine vorsichtige Begegnung scheint kaum denkbar in der zutiefst rassistischen Gesellschaft, die eine Beziehung zwischen Standesungleichen unter allen Umständen verurteilt - von der Liebe zwischen Frauen ganz zu schweigen - Als der brutale Plantagenverwalter Malraux auftaucht, um die »aufmüpfige« Sadie zu »bändigen« und nach Jamaica zurückzubringen, kommt es zum Eklat.
Tereza Vanek erzählt eindrucksvoll die Geschichte einer Frauenliebe in den dunklen Zeiten der Leibeigenschaft.
Über den Autor
Teresa Vanek, 1966 in Prag geboren, kam als Kind gemeinsam mit ihren Eltern nach Deutschland. Nach einem philologischen Studium kehrte sie nach Prag zurück, wo sie als Fremdsprachen-Dozentin tätig war. Tereza Vanek lebt und arbeitet heute in München.
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Lebenskünstlerin Natalja, Tochter eines russischen Grafen und einer deutschen Freidenkerin, ist fassungslos, als sie einer Einladung ins Haus ihrer verheirateten Jugendfreundin nach Bristol folgt. Die Familie, in der sie landet, erweist sich als erzkonservativ. Marie Luises Gatte ist nicht nur dominant, er besitzt zudem eine Plantage auf Jamaica, die er mit Sklaven betreibt. Seine Ehefrau scheint zwar nicht glücklich, genießt aber doch auch ihre Privilegien. Eine ihrer Leibeigenen ist die junge Schwarze Sadie. Natalja ist fasziniert von Sadies Stolz und beschließt, ein Porträt von ihr zu malen. Für Marie Luises Familie ist das eine offene Provokation. Während der Sitzungen überwinden die stolze Leibeigene und die revolutionäre Adelige allmählich die Schranken ihrer Vorurteile. Dann kommt es zum Eklat ...