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Schwarze Nebel [Taschenbuch]

Michael Crichton
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 1996 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 255 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: 1. (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342660289X
  • ISBN-13: 978-3426602898
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 310.383 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin. Alle seine Romane "Andromeda", "Der große Eisenbahnraub", "Jurassic Park", "Enthüllung", "Die Wiege der Sonne" und viele mehr wurden auch als Filme weltweite Erfolge. Crichton ist Autor der weltweit erfolgreichen Fernsehserie "ER Emergency Room".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
M. Crichton ist es gelungen, aus dem Reisebericht eines arabischen Gesandten des 10. Jahrhunderts und dem "Beowulf"-Mythos eine spannende Geschichte zu spinnen. Die Geschichte wird aus der Perspektive des Arabers Ibn Fadlan geschildert, der tatsächlich im frühen 10. Jahrhundert auf einige Nordleute stieß und ihre seltsam-fremden Sitten und Gebräuche schilderte. Chrichton schildert, was sich hätte ereignen können, hätte sich Ibn Fadlan den Wikingern aufgrund einer Prophezeihung angeschlossen, um mit ihnen im Norden das Reich des Königs Rothgar düsteren Gestalten entgegenzutreten, die nachts im Schutze des Nebels Rothgars Heimstatt verwüsten. Wie angelsächsischen Lesern vielleicht leichter bewußt wird, spielt Crichton hier mit den Elementen des Beowulf-Epos, was auch schon durch die Wahl der Namen angedeutet wird: So heißt der Anführer der Wikinger Belowyf (im Original: Beowulf), einer seiner Gefolgsleute Herger (statt Hengist), und die Unwesen, die aus dem Nebel kommen, heißen Wendol (statt Grendel). Die knappe Sprache, die vielen historischen Feinheiten und Crichtons "Anmerkungen" zu fraglichen Passagen seiner angeblichen Vorlage - einem Manuskript Ibn Fadlans - sowie die umfangreiche Literaturliste schaffen eine derart gute Illusion, daß augenscheinlich viele Leser dem Autoren auf den Leim gehen - trotz Vorbemerkung des Verlages und solcher Klopse wie die Aufnahme des fiktiven "Necronomicons" H. P. Lovecrafts in die Literaturliste. Diese Perfektion spricht allerdings nur für den Autoren, der hier sein sicherlich ungewöhnlichstes Werk vorgelegt hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mythos oder authentischer Reisebericht? 17. November 2007
Format:Taschenbuch
So kompliziert kann ein Titel sein: Ehemals unter "'Die Ihre Toten essen'" publiziert, dann in '"Schwarze Nebel"' unbenannt und schließlich verfilmt als '"Der 13. Krieger'".
So einfach die Geschichte: Michael Crichton machte sich die Mühe zig Handschriften und Aufzeichnungen und Querverweisen über die Reiseberichte des Ibn Fadlan aus dem Jahre 922 n.Zt. zu sichten, sondieren und entsprechend zu kommentieren. Ibn Fadlan war als Abgesandter des Kalifen u.a. auch beim Wikingerstamm der Rus - nahe dem heutigen Kiew mit von der Partie. Abgeleitet von dieser Siedlung - was übrigens auch erklären könnte warum viele Russen heute blond und blauäugig sind - entwickelte sich mitunter der spätere Begriff Russe. Die Handlung läuft analog zur Verfilmung wenngleich besondere Ereignisse wie z.B. eine traditionell nordisch - heidnische Schiffsbestattung wesentlich intensiver behandelt werden. Überhaupt erzählt der Autor so geschickt und flüssig, dass das Buch mehr an einen fiktiven Roman als an einen Reisebericht erinnert. Zum Inhalt: Die Rus werden von einem befreundeten Stamm gerufen um sie Kampf gegen die 'Schwarzen Nebel' beizustehen - Kreaturen die scheinbar unmenschliche Kräfte aufweisen und mehr Tier als Mensch zu sein scheinen. Heute fällt einem spontan dazu das Stichwort 'Berserker' ein. Die Begriffe bzw. Zusammenhänge die heute nur noch schwer verständlich sind werden vom Autor in separaten Fußnoten untergebracht was sowohl der Lesbarkeit als auch der Wissensvermittlung zu Gute kommt.

Fazit: Es ist kaum zu glauben - aber auf den wenigen Seiten lernt man mehr über Weltanschauung, Ethik, Ritus und Kampfesweise der Rus als über noch so dicke und zähflüssige Geschichtswälzer.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannender reisebericht 30. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
ich hatte zuerst den film "der 13.krieger" gesehen und war dermassen gefesselt, dass ich mir umgehend das buch kaufte, obwohl ich bedenken hatte, dass buch- und filmhandlung vielleicht sehr unterschiedlich sind. das gegenteil ist der fall: bis auf die tatsache, dass ibn fadlan im buch nie richtig die sprache der wikinger erlernt, hält sich der film sehr genau an die literarische vorlage.

bei "schwarze nebel" handelt es sich um den reisebericht des ibn fadlan aus dem 9.jhd. das orginalmanuskript existiert nicht mehr und so ist der text eine zusammenfassung späterer abschriften. ahamed ibn fadlan wird von seinem kalifen als botschfter in die welt hinausgeschickt, da er die frau eines reichen kaufmannes begehrte. auf seiner reise trifft er auf die wikinger und wird durch einen orakelspruch dazugezwungen mit ihnen in ihre heimat zu reisen, um dort gegen die wendolen zu kämpfen. spannend und zum teil auch erheiternd ist der bericht von ibn fadlan über die ihm völlig fremde kultur und deren sitten und gebräuche. er selbst stammte aus einer sehr zivilisierten welt und musste sich nun in einer welt einleben, in der hygiene nicht sehr beliebt war und in der das wetter (insbesondere der nebel) viel einfluss auf das verhalten und den glauben der menschen hatte.

das buch hebt sich durch seine erzählweise (zum teil sehr altertümlich) sehr von der modernen belletristik ab, aber ist dennoch flüssig und spannend zu lesen (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Reisebericht 18. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
ich hatte zuerst den film "der 13.krieger" gesehen und war dermassen gefesselt, dass ich mir umgehend das buch kaufte, obwohl ich bedenken hatte, dass buch- und filmhandlung vielleicht sehr unterschiedlich sind. das gegenteil ist der fall: bis auf die tatsache, dass ibn fadlan im buch nie richtig die sprache der wikinger erlernt, hält sich der film sehr genau an die literarische vorlage.

bei "schwarze nebel" handelt es sich um den reisebericht des ibn fadlan aus dem 9.jhd. das orginalmanuskript existiert nicht mehr und so ist der text eine zusammenfassung späterer abschriften. ahamed ibn fadlan wird von seinem kalifen als botschfter in die welt hinausgeschickt, da er die frau eines reichen kaufmannes begehrte. auf seiner reise trifft er auf die wikinger und wird durch einen orakelspruch dazugezwungen mit ihnen in ihre heimat zu reisen, um dort gegen die wendolen zu kämpfen. spannend und zum teil auch erheiternd ist der bericht von ibn fadlan über die ihm völlig fremde kultur und deren sitten und gebräuche. er selbst stammte aus einer sehr zivilisierten welt und musste sich nun in einer welt einleben, in der hygiene nicht sehr beliebt war und in der das wetter (insbesondere der nebel) viel einfluss auf das verhalten und den glauben der menschen hatte.

das buch hebt sich durch seine erzählweise (zum teil sehr altertümlich) sehr von der modernen belletristik ab, aber ist dennoch flüssig und spannend zu lesen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen so lala
na abgesehen davon , dass ich dieses Buch nie erhalten habe -
sondern das Buch : Die Ihre Toten essen ! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Jürgen-Hartmu WEHMER veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gute Buchqualität
Alles in Ordnung, Buch muß erst noch gelesen werden. Aber wenn das Buch so gut ist wie der Film, dann gibt es wenig Kritik.
Vor 5 Monaten von Olaf Lang veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut recherchierter Reisebericht
921 a.d. entsandte der Kalif von Bagdad Ahmad Ibn Fadlan, ein Mitglied seines Hofstaates als Botschafter zum König der Bulgaren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2011 von Kucher Wolfgang
4.0 von 5 Sternen Schwarze Nebel, ein Reisebericht
Ein sehr spannendes und interessantes Buch. Leider ist nur ein Teil des Buches des wirklichen Reiseberichts entnommen, so das die eigentliche Geschichte über die Wendol ins... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2008 von ines_tabu
4.0 von 5 Sternen Ein Iraker im Land der Wikinger
Der Titel des Buches lautet "Die ihre Toten essen" - und ist damit dem von Michael Crichton zugrunde gelegten Buchtitel der amerikanischen Originalausgabe "Eaters of the Dead" doch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2007 von Helmut Schmid
5.0 von 5 Sternen 2 Titel, ein Roman und ein Film, wieviel Verwirrung enstehen kann.
Wer den Film allein gesehen hatte, mag vielleicht damit klar kommen aber für alle die zuerst den Roman ("Eaters of Death" im Original)"Die Ihre toten Essen" zuerst in Deutsch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2006 von Mistral
4.0 von 5 Sternen Spannender Schwindel
Crichton garantiert Spannung, das ist unstrittig. Dabei verlegt er sich aber häufig darauf, seine Geschichte in einem pseudowissenschaftlichen Gewand als Tatsachenbericht zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2006 von Frankypistor
5.0 von 5 Sternen Besser als der Film!
Sehr empfehlenswert, habe erst das Buch gelesen und dann den Film gesehen.

Das Buch war besser, der Film ist zwar auch unterhaltend, weicht aber teilweise von dem Buch erheblich... Lesen Sie weiter...

Am 3. März 2003 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das Andenken Buliwyfs
Anscheinend ist es nach wie vor üblich, immer wieder Buch und Film zu vergleichen. Meiner Meinung nach ist das aber gar nicht nötig. Lesen Sie weiter...
Am 10. Dezember 1999 veröffentlicht
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