Ein relativ gutes Buch. Ich habe mir das Buch durchgelesen und muss sagen, dass ich meinen Vorrednern recht geben muss. Alpers schmückt in der Reihe >die Piraten der Südmeere< seine Romane mit vielen vulgären Beschreibungen und Sätzen aus. Das kann man handhaben wie man will. Dazu sag ich nur, dass DSA nicht immer romantisch ist. Wer bei DAS auf Friede, Freude, Eierkuchen wartet ist meines Erachtens falsch. Den die Welt von Aventurien ist teilweise genauso.
Die vulgäre Sprache mag für den einen oder anderen Pornografisch und obszön vorkommen, doch sollte man dabei auch beachten, dass es hier zusätzlich um Piraten geht. Habt ihr schon mal einen romantischen Piraten gesehen? Leider wurde da dann doch die Welt durch Filme wie Fluch der Karibik geblendet.
Ein Manko liegt jedoch bei der Nähe von Aventurien. Es gibt zwar vereinzelt Verbindungen, aber diese versickern dann doch ziemlich schnell.
Die Geschichte um Thalon finde ich schon spannend und witzig geschrieben. Nur fand ich dann die Gegenseite mit dem Praefos eher langweilig. Am liebsten hätte ich diese übersprungen.
Sterne: Abzüge musste ich auf jeden Fall machen. Die Geschichte des Praefos ist etwas langweilig und man wünscht sich es überspringen zu können. Ein weiter Punkt fehlt durch die mangelde Verbindung zu Aventurien und DSA. Als eigener Roman (ohne DSA) währe es eventuell ein Sternchen mehr. Aus diesen Gründen also nur 3 Sterne!
Fazit: Sicherlich gibt es bessere DSA-Romane, doch wer was über wahre Piraten lesen will, kann sich dieses Buch gern antuehen. Das Buch beschreibt die Tugenden der Piratenlegende und richtet sich an die vulgäre Sprache der Piraten.
Wer einen richtig guten DSA-Roman lesen möchte, dem lege ich 2 Bücher nahe:
Das Jahr des Greifen von Bernhard Hennen und Wolfgang Hohlbein
Die Boroninseln (sowie den 2ten Teil davon >Kinder der Nacht<) von Lena Falkenhagen.