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4.0 von 5 Sternen
Zeitloser Roman der Reihe und einer der besten aus der Frühzeit, 11. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge. Die Zeit der Gräber. Dritter Roman aus der aventurischen Spielewelt. (Broschiert)
Ein erstaunlicher Roman aus der Frühphase der Romanreihe um die Rollenspielwelt DSA. Regen, Nacht und Nebel, blutige Zeremonien und die Allgegenwart namenloser Bedrohung werden von Autor Björn Jagnow gekonnt eingesetzt, um Spannung und Schauder zu erzeugen. Jagnow spielt raffiniert mit dem Bestreben eines jeden Lesers, eine Verbindung zwischen Handlungssträngen zu erkennen, was letztlich zu einer interessanten Überraschung führt. Dabei gelingt es ihm mit einfachen klaren Worten, Aktionen, Gefühle und Atmosphäre wirkungsvoll zu beschreiben. Was ihm bei den Beschreibungen von Räumlichkeiten leider nicht immer glückt. Da müssen manche Passagen zweimal gelesen werden, bevor man sich ein gewisses Bild von den Schauplätzen machen kann. Mit "Die Zeit der Gräber" liegt ein erstaunlich guter Roman der DSA-Reihe vor - im Vergleich mit vielen anderen der frühen Werke. Keine unnötige Gefühlsduselei, keine blumigen Umschreibungen grausamer Szenen, ein guter geduldiger Spannungsaufbau und eine raffinierte Erzählweise, dazu nachvollziehbare Figuren und eine gewisse Pointe. Nichts für zart besaitete Gemüter, aber lohnenswert für alle, die die ungewöhnlichen und die zeitlosen Romane bevorzugen - dieser hier kann genauso zur Zeit Kaiser Hals wie während der Rückkehr Borbarads oder im "Jahr des Feuers" spielen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Intelligent erzählt, verstolpert leider das Ende, 2. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge. Die Zeit der Gräber. Dritter Roman aus der aventurischen Spielewelt. (Broschiert)
Wie der Klappentext schon verrät, dreht es sich in diesem Roman ausschließlich um die Namenlosen Tage (so etwas wie einem fünftägigem Freitag dem 13. Am Ende des Jahres), in denen so manches Unheil geschieht. So vergeht auch dieses Jahr nicht ohne Folgen. Die Rahmenhandlung spielt eine Zeit davor und beschreibt die Zeugung und Geburt eines Jungen jeweils zu diesem Tagen, ein wahres Kind des Namenlosen. In der Binnenhandlung reist eben dieser Mann, Wulfen mit Name, durch das Bornland zur Stadt der Toten. Was dort geschieht, verändert sein Leben für immer. So spannend der Roman zeitweilig ist, so sehr hat er doch unter diesem Ende, meines Erachtens zu bombastischen Ende, zu leiden. Er liest sich über weite Strecken sehr gut und man ist versucht immer noch ein paar Seiten hinten dran zu hängen, auch wenn man eigentlich schon gar keine Zeit mehr hat, weiterzulesen. Nur leider geht es ihm, wie fast allen spannenden Romanen: Auf den letzten Metern stolpern sie. So auch hier - ein Sturz bleibt ihm jedoch erspart und so bleibt es bei einer soliden Geschichte die ganz im Gegensatz zu den meisten Geschichten dieser Reihe nicht chronologisch - und ich will meinen intelligenter - erzählt wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fantasy-Horror à la bonheur, 8. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge. Die Zeit der Gräber. Dritter Roman aus der aventurischen Spielewelt. (Broschiert)
Dieser Roman, der aus der Welt des Rollenspielsystems „Das Schwarze Auge" stammt, beschreibt einen Aspekt des Spielsystems, der in den offiziellen Regelwerken immer vernachlässigt wurde. In dieser Geschichte wird der Kult des Namenlosen Gottes, des Gegenspielers der Zwölfgötter, ausgestaltet und seine Diener näher beleuchtet. Es geht dabei um ein wichtiges Ritual, daß dazu dient, die Macht des Gottes auf Dere, der Weltenscheibe, zu etablieren. In einer Parallelgeschichte, deren zeitliche Einordnung zunächst unklar bleibt, wird die Geschichte zweier Personen erzählt, die vor dem Einbruch der Namenlosen Tage, jener fünf Tage im Jahr also, die keinem der zwölf göttlichen Geschwister geweiht sind, eine sichere Unterkunft suchen und schließlich Unterschlupf finden in einer großen Friedhofanlage... . Bei diesem hervorragend erzählten Buch ist Spannung schon deswegen garantiert, weil der/die Leser/in lange Zeit im Unklaren darüber gelassen wird, wo die Verbindung zwischen den beiden parallel erzählten Geschichten liegt. Es fällt mir wirklich leicht, dieses hervorragende Buch jedem/r interessierten Leser/in wärmstens zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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