Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters
  
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters [Gebundene Ausgabe]

Klaus Bergdolt
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert EUR 14,95  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 266 Seiten
  • Verlag: C.H. Beck Verlag (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406380646
  • ISBN-13: 978-3406380648
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.074.112 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Klaus Bergdolt
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Klaus Bergdolt auf Amazon

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Literatur

Das Verständnis der Natur

Im zweiten Band ihrer grossangelegten Studie «Das Verständnis der Natur» beschreibt die Luzerner Philosophin Karen Gloy die Geschichte des ganzheitlichen Denkens, also «die Geschichte des organizistisch-holistischen Naturverständnisses seit seiner Ablösung von der naturwissenschaftlichen Konzeption in der Renaissance bis zur Gegenwart». Die naturmagische Auffassung der Renaissance, die Leibnizsche Monadologie und die Naturphilosophie des deutschen Idealismus und der Romantik analysiert Gloy ebenso wie die vitalistischen Konzepte des frühen und den Ökologismus des späten 20. Jahrhunderts und rekonstruiert die Entwicklung der Naturwissenschaften innerhalb des ganzheitlichen Denkens. Sie zeigt, dass die organizistische Vorstellung von der Natur bis heute neben der technizistischen Auffassung bestanden und dass der zeitgenössische Verdruss mit der Technologie eine Rückkehr zum ganzheitlichen Denken nach sich gezogen hat. Schliesslich geht das heutige ökologische Denken auf das romantische Ideal einer in ihrer Gesamtheit intakten Natur zurück, und in der Debatte um die Gentechnologie scheint die Auseinandersetzung zwischen dem organizistischen und dem technizistischen Denken erneut entbrannt zu sein. Als letzte Konsequenz des Gedankens vom Fliessgleichgewicht läutet die Gentechnologie eine neue Phase der Naturwissenschaften ein, in der die Einsicht in die Gesetze der Natur einhergeht mit technischen Eingriffen, die ihrerseits weitere Einsichten ermöglichen.

Stefana Sabin

Pestzeit

Nie zuvor und nie wieder erlebte die westliche Welt eine Epidemie wie die grosse Pest im 14. Jahrhundert, die etwa ein Drittel der Bevölkerung innerhalb weniger Jahre dahinraffte. Dieses Massensterben und seine Folgen analysiert Klaus Bergdolt in einem Buch, das Geschichte mit Medizin, Sitten- und Kulturwissenschaft zu einem Gesamtbild von Europa am Ende des Mittelalters bietet. Die Beschreibung der politischen Machtverhältnisse, der technischen Entwicklung, der Judenverfolgung, der Geisslerbewegung,des Kirchenbaubooms, der Dichtung Boccaccios und Petrarcas ergänzt diejenige der hygienischen Verhältnisse und der medizinischen Versorgung und vermittelt einen umfassenden Eindruck von der Gesellschaft, die von der Pest dezimiert wurde. Dieses Massensterben hatte eine Kriminalisierung des Alltags zur Folge, die das Ende der mittelalterlichen Solidargemeinschaft bedeutete, und Literatur und Kunst spiegeln eine allgemeine Endzeitstimmung. Die prekäre Lage der Ärzteschaft, die sich einer grossen Gefahr im Bewusstsein ihrer Hilflosigkeit aussetzte, bietet dem Mediziner Bergdolt Gelegenheit, über ärztliche Ethik ebenso zu reflektieren wie über Seuchenprophylaxe. Bergdolt greift auf Zeugenberichte, medizinische und historische Dokumente, auf literarische Texte und Malerei zurück und zeigt, wie die Epidemie ein neues Bewusstsein, das die Vergänglichkeit des Lebens in den Vordergrund stellte, prägte und Europa tiefgreifend veränderte. So ist das ein kulturwissenschaftliches Buch für Medizinhistoriker ebenso wie ein medizinhistorisches Buch für Kulturwissenschafter.

Stefana Sabin

Kurzbeschreibung

Etwa ein Drittel der europäischen Bevölkerung wurde in den Jahren 1346 bis 1350 Opfer der Pest. Die Angst vor der Ansteckung ließ die Menschen verrohen, Verantwortungsgefühl kam ihnen abhanden, und Moralgesetze wurden außer Kraft gesetzt. Anhand zeitgenössischer Beschreibungen stellt Klaus Bergdolt den Seuchenalltag dar. Er schildert die Auswirkungen der Pest auf das gesellschaftliche und wirtschaftliche Sozialgefüge sowie das Verhalten der Geistlichen und Ärzte. Auch auf die Einflußnahme der Seuche auf Kunst und Literatur des Spätmittelalters geht er ein.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(7)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
4 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nina R.
Format:Taschenbuch
Der Autor dürfte ein Kenner des Pestphänomens im europäischen Mittelalter sein, diese Erkenntnis ereilt einen, sobald man ein paar Seiten dieses Buches gelesen hat. Ein gefühltes Drittel aller Literaturverweise bezieht sich nämlich auf seine eigenen Werke. Diese nicht gelesen habend, kann ich nur annehmen, dass er in ihnen wesentlich tiefer in die jeweilige Materie eindringt, im Gegensatz zu dem vorliegenden Buch, das wohl als eine Art erster Einstieg oder allgemeiner Überblick gedacht ist. Das ist denn auch das Problem, das ich bei der Lektüre hatte.

Der Autor schneidet endlos viele historische Details mit ein paar Sätzen an, verweist dann aber sogleich auf eines seiner sonstigen Werke, in welchem er sich ausführlicher mit der angeschnittenen Subthematik befasst habe. Besser wäre es meiner Ansicht nach gewesen, Herr Bergdolt hätte das Thema weniger detailliert, dafür aber überschaubarer ausgearbeitet. Es kann nicht sein, dass ich des Autors Gesamtwerk kennen muss, um dieses eine Buch zu begreifen - was im übrigen dessen Lektüre auch ad absurdum führte. Ein Gesamtüberblick sollte genau das bieten, er sollte ein Thema in groben Zügen erfassbar machen.

Summa summarum: Zu viele angeschnittene, nicht ausgearbeitete und daher wenig aufschlussreiche Details. Das Buch erweckt eher den Eindruck eines bibliographischen Stichwortgebers denn eines eigenständigen Werkes. Möglicherweise empfehlenswert für Leser mit fortgeschrittener Themenkenntnis, die genau diese kurzen Anhaltspunkte zur weiterführenden Lektüre suchen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar