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Schwarze Diamanten: Der dritte Fall für Bruno, Chef de police [Gebundene Ausgabe]

Martin Walker , Michael Windgassen
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

19. April 2011
Das organisierte Verbrechen hält Einzug in St.Denis und Bruno bekommt es nicht nur mit Mord, Prostitution Minderjähriger und illegalen Einwanderern zu tun, nein, der Schatz der französischen Küche, die Trüffel aus dem Perigord, wird von billigen chinesischen Trüffeln verdrängt. Da kann nur die Chinesische Mafia hinter stecken.

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Schwarze Diamanten: Der dritte Fall für Bruno, Chef de police + Delikatessen: Der vierte Fall für Bruno, Chef de police + Grand Cru: Der zweite Fall für Bruno, Chef de police
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 351 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (19. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257067828
  • ISBN-13: 978-3257067828
  • Originaltitel: Black Diamond
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.646 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Betulich scheint es zuzugehen bei Bruno Chef de police im Perigord. Die Trüffelsaison hat gerade begonnen und Bruno hofft, mit Hilfe seines treuen Hundes und den Tipps seines alten Freundes Hercule ein paar schöne Exemplare zu finden. Doch die Ruhe ist nur vorgetäuscht, denn bald entwickeln sich gleich mehrere Handlungsstränge: Neben lokalpolitischen Streitigkeiten in St. Denis ist plötzlich die Reputation des Trüffelmarkts durch Fälschungen in Gefahr. Hercule wird ermordet. Und Bruno muss feststellen, dass sein Freund nicht der war, für den er ihn gehalten hat. Immer fiesere Wendungen baut Walker in seinen plötzlich gar nicht mehr so beschaulichen Frankreichkrimi. Ferienstimmung versprüht der mit kulinarischen Raffinessen und viel Lokalkolorit gewürzte Roman aber trotzdem. (kab) -- kulturnews.de

Über den Autor

Martin Walker, geboren 1947, ist gebürtiger Schotte und nicht nur Schriftsteller, sondern auch Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und studierte Geschichte in Oxford sowie internationale Beziehungen und Wirtschaft in Harvard. Danach war er 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Heute ist er Vorsitzender eines privaten Think Tanks für Topmanager mit Sitz in Washington. Martin Walker verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. über Gorbatschow und Clinton sowie das neue Amerika. Seine Bruno-Romane erscheinen gleichzeitig in zehn Sprachen und neu auch auf Französisch. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sinnliches Leseerlebnis 23. April 2011
Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist Spätherbst in Saint-Denis im französischen Périgord, die Zeit, in der Polizeichef Bruno und seine Jagdgenossen auf die Trüffeljagd gehen. Genauer gesagt: meistens finden die Hunde die Trüffel. Mit der Schließung des Sägewerks im Ort, nachdem der Besitzer gegen Umweltauflagen verstoßen hat (mal wieder sind die EU-Vorschriften Schuld), erhält die dörfliche Idylle einen deutlichen Dämpfer. Kurz vor Jahresende verlieren viele Männer im Dorf ihre Arbeit - ausgerechnet kurz vor der Bürgermeisterwahl. Brunos Gelegenheits-Liebhaberin Pamela ist noch rechtzeitig vor der Wahl Mitglied bei den écolos, den Grünen geworden. Ein weiterer écolo ist Guillaume, Sohn des Sägereibesitzers Pons, nach jahrelanger Weltenbummelei gerade in die Heimat zurückgekehrt. Vom Ausgang der Wahl wird Brunos Stelle als lokaler Polizeichef abhängen - und Bruno wäre mit Sicherheit zutiefst geknickt, wenn er für den Beruf Haus, Garten und sein Saint-Denis verlassen müsste.

Als es auf dem Markt von Alvère zu Schiebereien mit Trüffeln schlechter Qualität kommt, schlagen die Wogen im Ort hoch. Der Ruf der Region ist leicht zu schädigen, die großen Pariser Hotels sind als Kunden nur mit ausgesuchter Qualität zu halten. Da die beträchtlichen Gebühren aus dem Trüffelhandel in die Gemeindekasse fließen, brennt die Trüffelfrage den Bewohnern stärker auf den Nägeln als die hohe Politik. Bruno wird als neutraler Trüffelexperte herangezogen; ein Gefallen, den er seinem alten Freund Hercule schuldig ist. Als Hercule tot aufgefunden wird, sieht sich Bruno bei seinen Ermittlungen einem Gewirr an möglichen Motiven gegenüber. Waren persönliche Rache, Ereignisse aus Hercules militärischer Vergangenheit, Erbstreitigkeiten oder gar der Trüffelskandal Auslöser der Tat?

Die ausführliche Schilderung des Trüffel-Geschäfts mit seinen ungeschriebenen Gesetzen hat mich in Schwarze Diamanten ausgezeichnet unterhalten. Auch Walkers dritter Bruno-Krimi wartet mit ausufernden historischen Bezügen auf. Der Autor lässt wie gewohnt die Sticheleien und die Renitenz im Dorf gegenüber der Zentralregierung und der EU aus jeder Zeile hervorblitzen. Die Figuren wirken sympathisch, wenn auch deutlich überzeichnet. Böse Buben sind hier im südlichen Frankreich außerordentlich böse. Bruno, Genießer und Stütze des Dorflebens, wirkt dagegen verdächtig fehlerfrei. Auch seine leichtfertig am Tatort hinterlassene Zigarette, die die Spurensuche behindert, kann an Brunos Ansehen kaum kratzen. Die detailverliebten, sinnlichen Schilderungen von Brunos Kochorgien (2 Dutzend Eier, 3l Sahne für eine Nachspeise) sind wie immer hinreißend, die Schilderung der Landschaft wirkt wie das Bild eines naiven Malers. Dass wieder einmal eine nicht gebundene Frau im besten Alter in die Handlung eingeführt wird, lässt hoffen, Bruno möge in einem der nächsten Bände endlich sein persönliches Glück finden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur für Kenner der französischen Geschichte 30. Juni 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist zum Heulen: Man will doch nur einen netten Krimi mit provencalischem Coleur im Urlaub lesen und was erhält man: Eine weit gefächerte Abhandlung der französischen Kolonialzeit in Algerien und Vietnam. Auch das könnte für den geneigten Leser durchaus interessant erscheinen, aber dann wird er von Autor Martin Walker (selbstverständlich kein Franzose sondern Engländer und keineswegs historisch in irgendeiner Weise geschult) mit zig fremdländischen Namen bombardiert. Am besten legt man sich gleich einen Zettel mit Stift neben das Buch und beginnt von Anfang an fleissig mitzuschreiben. Sonst nämlich hat man spätestens ab Seite 50 völlig den Überblick verloren, wer hier gegen wen mal war und warum.

Der eigentliche Krimihintergrund ist ziemlich flach. Von Anfang an steht eigentlich fest, dass der Vater eines der Protagonisten den meisten Dreck am Stecken hat. Und was hatten noch gleich die Chinesen und Vietnamesen mit dem Fall zu tun? Man weiß es nicht.

Nochmal: Der erste Band 'Chef de Police' aus der Martin-Walker-Reihe ist und war bisher der beste. Die folgenden Bände der Reihe kann man sich eigentlich sparen.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die "Lindenstrasse" in Sichtweite des Atlantiks 8. Juni 2011
Format:Gebundene Ausgabe
"Schwarze Diamanten" ist die dritte Episode in einer Reihe niedlicher Provinz-Romane, die uns der englische Journalist und Frankreich-Fanatiker Martin Walker jeweils pünktlich zur Sommerszeit unterjubelt. Damit zielt der Autor genau auf die richtige Saison, in denen seine Bruno-Romane zu lesen sind: die warme Jahreszeit macht uns empfänglich für anständige, beschwingte und leichtverdauliche Geschichten die in Gegenden spielen, die in uns Erinnerungen an unbeschwerte Ferien wachrufen.

Daran ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Ich habe die ersten beiden Bruno-Romane mit Vergnügen gelesen und den dritten Band mit Vorfreude gekauft. Leider muss ich nach der Lektüre feststellen, dass dem belesenen und kultursinnigen Bildungsbürger Walker bereits jetzt langsam aber sicher die Ideen auszugehen scheinen. Dabei ist ihm mit dem pittoresken Provinzkaff Saint-Denis im Périgord im tiefsten Frankreich eine beschaulich-schöne Kulisse gelungen, die er bedachtsam mit lustigen, skurrilen und doch lebensechten Menschen ausstaffiert hat; Menschen, denen man in den Bruno-Romanen immer wieder gerne begegnet, an deren Geschicken man Anteil nimmt und mit denen man ganz gerne ein bisschen leidet und ihnen noch lieber bei ihnen alltäglichen Verrichtungen über die Schulter schaut - eine Art "Lindenstrasse" in Sichtweite des Atlantiks.

Nun bringt es das Genre, das Walker eigentlich als Tummelplatz seiner literarischen Versuche gewählt hat, nämlich der Kriminalroman, halt so mit sich, dass hie und da ein wüster Mord zu geschehen hat und dass die vielen guten und treuen Freunde mit vereinten Kräften ein paar wenige hinterhältige Bösewichter zu jagen haben, die die Idylle in niedrigster Weise stören - zumindest so lange der Autor sie dies tun lässt, bevor er dann irgendwann genug hat vom Schreiben und seinen Helden den Fall unter dem Applaus des Fussvolks lösen lässt.

Eigentlich möchte Walker ganz offensichtlich nicht Krimis schreiben, sondern vielmehr Werte vermitteln, das kulturelle Erbe Europas schützen, die guten Menschen über die Widrigkeiten des Lebens obsiegen lassen, Landschafen feiern und der zarten Liebe seiner Protagonisten soviel Raum geben als sie braucht um in den unendlichen Weiten des Menschengeschlechts zu flackern und zu wärmen.

Leider aber hat sich Walker darin verbissen, Krimis zu schreiben, wohl mehr aus marketingtechnischen Aspekten denn aus echter Berufung. Und so streut der englische Geniesser, der seit langem in Frankreich lebt und das den Franzosen bis an sein Lebensende danken wird, viele Ingredienzen in seine Geschichte ein, damit sie sich zum vielschichtigen Kriminalroman entwickle in welchem sich die Geschichte Frankreichs mit moderner Politik, Ökologie, illegaler Einwanderung, diebischen Betrügereien auf dem Trüffelmarkt und niedrigen sexuellen Instinkten verwebt. Zum Schluss weiss man gar nicht mehr, welches eigentlich der Haupterzählstrang Walkers sein soll. Man erlebt ein Wechselbad zwischen den Untiefen pseudoromantischer Stimmungsromane und den Höhen realistischer und präziser Menschenbeobachtung: Schund und glänzende Erzählung, Schaumschlägerei und berührende Schilderung liegen stets nahe beieinander.

Ein eigenartiger Roman - er unterhält, ist aber nie spannend, er ergreift manchmal sogar und ist dennoch schnell vergessen. Trotz allem sind mir die Figuren Walkers ans Herz gewachsen und ich gebe es gerne zu: ich werde den nächsten Roman wieder kaufen und das nur, um wieder der versammelten Truppe dieser eigentümlich sympathischen Franzosen zu begegnen, die das Herz am rechten Fleck haben und ihren Dorfpolizisten Bruno von Erfolg zu Erfolg tragen.
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Vor 11 Tagen von Lexi veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Fadesse total
Ich bekam das Buch geschenkt und freute mich auf spannende Lektüre in meinem Kurzurlaub. Leider wurde ich total enttäuscht. Die franz. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Murmele veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen fesselnd, liebevoll altmodisch
Ich liebe diese etwas bedächtigen aber trotzdem spannenden Bücher um den sympathischen Chef de Police Bruno. Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Heike Sand veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schwarze Diamanten: der dritte fall für Bruno, Chef de Police -...
das genannte Produkt entprach genau der Beschreibung ( deshalb auch die Bewertung "sehr gut" )- würde jederzeit wieder bei diesem Anbieter kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von dolores veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schwarze. Diamanten
Die ersten beiden Bände waren besser. Hier ist zu viel asiatische Problematik eingebaut. Ich bin auf den vierten Band dennoch gespannt.
Vor 3 Monaten von OPA Öfter veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zuviwl des Guten
Für mich das erste Walker-Buch (ein Geburtstagsgeschenk). Ich kenne und liebe den Périgord - sicher einer der schönsten Landschaften Europas. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von J. Peters veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bruno - sehr gut
richtig guter/sehr guter Krimi mit viel Lokalem. Trotz Mord erfährt man sehr viel aus der Ecke und es ist auch viel zum Schmunzeln dabei. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Wie immer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles buch
Ich liebe es jedesmal auf neues in die welt von bruno einzutauchen, die faelle sind interessant geschrieben, man moechte am liebsten gleich nach frankfuh fahren um die umgebung zu... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ulrike Boegle veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Band 3 von "Bruno" wieder mit besserer Story
Das Buch ist schön zu lesen. Es ist entspannend dennoch spannend und gerade recht für den Feierabend. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von F. Dippoldsmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schöne Geschichte
Ist echt super, spanend und sehr schön zu lesen.gefällt mir sehr,für jeder der krimis mag,Der sollte sich mal Chef de police kaufen!!!
Vor 5 Monaten von Thor veröffentlicht
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