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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein gelungenes Abenteuer, das Spielern das Fürchten lehrt, 13. Oktober 1999
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge, Abenteuer, Nr.92, Winternacht (Broschiert)
Beim ersten Durchblättern des Abenteuers "Winternacht" fällt auf, daß an vielen Stellen einfach auf ein gradliniges Konzept wie es aus den meisten bereits erschienen DSA-Abenteuern bekannt war, fehlt. Die Autoren verwenden ein Baukastensystem, welches es dem Spielleiter ungemein leicht macht, das Abenteuer auf seine Spielgruppe abzustimmen. Auf der anderen Seite könnte dieses System allzu unerfahrene Spielleiter ein wenig in Schwierigkeiten bringen, da die im Baukasten vorgestellten Szenen meist nur angerissen sind. Am besten gefällt mir an "Winternacht" jedoch der zweite Teil der Handlung. Hier geht es nämlich nicht mehr um Kämpfe und Zufallsbegegnungen (wie im ersten Teil), sondern um ein gruseliges Verwirrspiel, durch das die Spieler erst am Schluß durchblicken werden. Wenn hier der richtige Spielleiter am Werk ist, dürfte es selbst am Spieltisch ordentlich schaurig hergehen und für Spielspaß der anderen Art sorgen. Ein wenig störend habe ich die teilweise klischeehaften Beschreibungen im ersten Teil des Abenteuers empfunden, die dem Leser spüren lassen, daß dies noch nicht der eigentliche Teil des Abenteuers ist. Aber auch hier ist es dem Spielleiter freigelassen, ob er diesen Teil der Handlung ausführlich ausspielt oder mit wenigen Zwischenhandlungen abtut. Die (leider sehr spärlichen) Innenillustrationen der Zeichnerin Caryad sind einmal mehr brilliant und übermitteln sehr gut die Stimmung der einzelnen Szenen. Als Fazit ist zu sagen: Ein Abenteuer, was an Ideenreichtum besonders im zweiten Teil glänzt und mit dem man, so man den richtigen Spielleiter findet, sehr viel Spaß haben kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
An sich nicht schlecht, nur etwas zu spät..., 1. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge, Abenteuer, Nr.92, Winternacht (Broschiert)
Dieses Gruppenabenteuer von Momo Evers und Sven Wasner spielt im nördlichen Bornland bzw. im Nivesenland. Nach einer etwas ungewöhnlichen „Heldenrekrutierung" (wann bekommt man seine Aufträge schon durch Wölfe?) erklärt der weise Nivesenschamane Kailäkkinen den Helden von den Prophezeiungen, daß die Winter nunmehr zwei Winter lang wären und hart und entbehrungsreich sind, und die Karenherden die altbekannten Wege gehen obwohl nun dort große Gefahren lauern. Da die Nivesenstämme immer mit den Karenherden ziehen bittet er die Heldengruppe einen Stamm in Richtung Osten zu begleiten um sicherzustellen, daß alles ohne Probleme von statten geht, aber wie man es sich denken kann, wäre dies der Fall würde es kein Abenteuer geben... An diesem Abenteuer gibt es viele schöne Dinge, wie z.B. die guten Hinweise für den Spielleiter (wie z.B. „problematische" Heldentypen zu behandeln sind) oder die schönen Illustrationen von Caryad - aber aus zwei Gründen gefällt mir dieses Abenteuer nicht zu 100 Prozent. Einerseits (wobei dies der kleinere Grund ist) hätte das Datum der Veröffentlichung besser koordiniert sein können (in der WunderWelten gab es vor einigen Ausgaben einen guten Artikel der zum Thema passt, das Schicksal im hohen Norden wurde auch schon im Aventurischen Boten angeschnitten usw.), wobei man dies schlecht den beiden Autoren anlasten kann. Andererseits fehlt mir bei der Geschichte des Abenteuers irgendwie der besondere Pep, aber eventuell bin ich durch die furiose Kampagne der Sieben Gezeichneten etwas zu sehr an bombastische Abenteuer gewöhnt... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Willkommen in den Schwarzen Landen!, 12. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge, Abenteuer, Nr.92, Winternacht (Broschiert)
Winternacht konfrontiert die Helden mit der Entstehung des Eisreichs Glorania. Zusammen mit einem Nivesenstamm werden die Helden ins kalte Wasser geworfen und sind plötzlich in einer Alptraumwelt eines Dämons gefangen. Das mag jetzt abstrus klingen - ist es aber nicht. Ohne überflüssige Dungeonszenerien und hinter jedem vierten Eiszapfen verborgene Ungeheuer gelingt es der Autorin, den Schrecken Gloranias einzufangen - manche Szenen (etwa die Erstbegegnung mit dem Grolm) erscheinen zunächst nicht weiter immens wichtig, dass sie es aber sind, stellt sich später heraus. Auch im Finale gewinnt eine Szene vom Abenteuerbeginn plötzlich eine enorme Wichtigkeit, nachdem sie dazwischen völig unwichtig erschien. Bei der Ausarbeitung des Nivesenstammes beschränkt das Abenteuer sich auf ein paar Personen, diese sind jedoch liebevoll ausgearbeitet. Hilfreich für den Meister (auf den in Winternacht einiges an Komplexität zukommt) sind die zahlreichen langen Meisterinfotexte, insbesondere zum Spiel in der Alptrasumwelt. Alles in allem ist Winternacht eines der schönsten DSA-Abenteuer und DAS ideale Einstieg-in.-die-Schwarzen-Lande-Werk.
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