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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nettes Abenteuer mit Tücken, 18. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge, Abenteuer, Nr.89, Tal der Finsternis (Broschiert)
Begleiter der kaiserlichen Zwillinge Rohaja und Yppolita zu sein, um sie auf ihrem Weg durch das Mittelreich zu schützen, während sie nach und nach die Königskronen der inneren Provinzen empfangen...welcher aufstrebende Abenteurer hätte davon nicht geträumt? In diesem Abenteuer kann es Wirklichkeit werden, wenn die Helden eine der besten "Einleitungsszenen" seit langer Zeit überstehen. Jedoch: hier fängt die Kritik an. Trotz z.T. sehr netter Ideen sind im Abenteuer immer wieder logische Fehler zu finden, die auch einen erfahrenen Meister vor das ein oder andere Problem stellen werden. Als Beispiel: Die Helden werden eingeladen, die kaiserlichen Zwillinge bei dem Umritt durch das Mittelreich zu begleiten. Doch warum ausgerechnet die Helden diese Arbeit übernehmen müssen und nicht z.B. ein halbes kaiserliches Elitegarde-Regiment, bleibt dem Meister zur Erklärung überlassen. Ebenso gibt es andere "Mißgeschicke", die man kaum erklären kann, und die doch für das Abenteuer wichtig sind (und die natürlich an dieser Stelle nicht verraten werden, um den Spielspaß nicht zu trüben). Ansonsten werden einige Linien weiterverfolgt, die schon in früheren Publikationen auffielen. Zum Einen: die kaiserlichen Zwillinge werden für Helden "erlebbar", ebenso wie ein Reichsbehüter Brin in der "Gezeichneten-Kampagne" oder ein Kaiser Hal in "Die Attentäter". Dies mag für einige Runden interessant sein, wer aber lieber solche hochgestellte Persönlichkeiten als mystische Figuren erst am Endpunkt einer langen Heldenkarriere auftreten lassen möchte, sollte von diesem Abenteuer Abstand nehmen bzw. es nur für die spätere Verwendung kaufen. Zum Anderen: der Humor ist an einigen Stellen etwas merkwürdig. So tritt z.B. die Kelly-Family (mit aventurischem Namen, versteht sich) im Rommilyser Imman-Stadion auf. Wer auf den Humor einer Südlandbox (der Kenner erinnert sich an "Haipa, Haipa" als Schlachtruf der Mohas) abfährt, wird auch bei "Tal der Finsternis" gut bedient. Ansonsten: sicherlich zu empfehlen, wenn auch keines der besseren Abenteuer, die erschienen sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein Abenteuer der alten Schule mit besonderem Humor, 9. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Auge, Abenteuer, Nr.89, Tal der Finsternis (Broschiert)
Bei diesem Abenteuer ist vieles wie früher: Die Helden werden in einer Kneipe angeheuert, sie bewegen sich in den höchsten Kreisen des Mittelreiches und kämpfen gegen allerlei Monsterpack. Die Helden sind als zusätzliche Leibwächter für die kaiserlichen Zwillinge Rohaja und Yppolita engagiert worden, denn die Krönungsreise der beiden führt neben dem ungefährlichen Almada und dem Kosch auch nach Darpatien, und damit an den Rand der Schwarzen Lande. Es kommt natürlich so wie es kommen muß, es passiert etwas und die Helden haben die Aufgabe dieses Mißgeschick zu lösen, da sonst ernsthafte Komplikationen für das Mittelreich wenn nicht gar ganz Aventurien drohen. Dieses Gruppenabenteuer ist nicht einfach zu bewerten, denn einerseits hat es wirklich gute Ideen und Einfälle aber andererseits gibt es auch Bereiche wo man sich fragt was das denn soll. Damit meine ich jetzt ausdrücklich nicht den besonderen Humor der bei diesem Abenteuer hervortritt (denn die in einem Immanstadion auftretende Familie Caeligh, die etwas verlottert ist und auf einem Hausboot wohnt ist doch schon etwas komisch), denn Humor wird ja unterschiedlich aufgefasst. Doch leider sind die im zweiten Teil dieses Abenteuers stattfindenden Ereignisse nicht ausführlich genug beschrieben und so hat der Spielleiter bei diesem Abenteuer noch einiges vorzubereiten - da jedoch dieser Teil des Abenteuers am längsten und am wichtigsten ist, trübt dies den Gesamteindruck natürlich sehr. Dafür entschädigen dann aber andere Elemente des Abenteuers, vor allem die Anwerbung der Helden ist meiner Meinung nach eine der innovativsten in der letzten Zeit gewesen und wirklich schön beschrieben. Nur: Wenn sich die Helden hier nicht so verhalten wie im Abenteuer vorgesehen dann ist das Abenteuer vorbei, und hier sollte es keinerlei weiteren Hilfestellungen durch den Spielleiter geben (vielleicht sollte daher schon ein weiteres Abenteuer vorbereitet werden, damit man das alternativ spielen kann). Anzumerken sind in diesem Abenteuer auch noch die Illustrationen von Frank Freund, der ja allen Shadowrunnern bekannt ist. Diese bilden einen interessanten Kontrast zu den Illustrationen von Caryad und sehen eigentlich fast alle sehr gut aus. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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