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Schwarzbuch Waldorf
 
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Schwarzbuch Waldorf [Broschiert]

Michael Grandt
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus (September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579069950
  • ISBN-13: 978-3579069951
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.542 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Grandt
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit „Schwarzbüchern“ ist das ja immer so eine Sache: Ein besonders ausgewogenes Urteil wird man darin selten finden. Das ist auch bei Michael Grandts Schwarzbuch Waldorf nicht anders. Und etwas anderes hätte von dem Autor wohl auch dann niemand erwartet, wenn er einen weniger deutlichen Titel für seine Abrechnung mit der Waldorf-Pädagogik gewählt hätte.

Das Verhältnis zwischen dem Autor und den Jüngern Rudolf Steiners darf seit jeher als zerrüttet gelten. Und so ist es denn auch kein Wunder, dass die Waldorf-Gemeinde nicht nur vom Titel, sondern vor allem auch vom Namen des Autors aufgerüttelt wurde: Kaum war das Buch im Handel setzte man Autor und Verlag juristisch zu. Bestimmte Behauptungen durften seitdem durch einen „Beipackzettel“ zum Buch zumindest vorläufig nur noch mit einem Kommentar unter die Leute gebracht werden. Ein Pyrrhus-Sieg des klagenden Bundes der Freien Waldorfschulen, denn bekanntlich steigern derlei Scharmützel eher noch die Aufmerksamkeit der (potentiellen) Leserschaft. Und tatsächlich hat Grandts Buch wegen der juristischen Auseinandersetzungen mehr Aufmerksamkeit erfahren als dies ansonsten der Fall gewesen wäre. Und das ist gut so!

Selbst wenn der Autor seine ätzende Kritik über weite Strecken gegen die Schimäre einer Steiner-Pädagogik richtet, die in der heutigen Waldorf-Welt nur noch in einer sehr abgeschliffener Form anzutreffen sein mag: Eine kritische Würdigung hat des Meisters Lehre der Menschenführung schon verdient. Und auch danach, was Steiners Epigonen heute auf welcher pädagogischen Basis eigentlich so treiben, darf man ruhig einmal kritisch fragen. Grund genug sich mit Grandts Klageschrift doch einmal näher zu befassen. Schön, dass uns die Berichterstattung über die juristischen Einlassungen des Bundes der Freien Waldorfschulen darauf aufmerksam gemacht hat! -- Hasso Greb, Literaturanzeiger.de

Kurzbeschreibung

Entspricht die Anthroposophie als Grundlage der Waldorfpädagogik der Werteordnung unseres Grundgesetzes? Sind die Waldorfschulen esoterisch-okkulte Weltanschauungsinstitute? Vertrat Rudolf Steiner rassistisches Gedankengut? Michael Grandt fasst ein »heißes Eisen« an. In seinem neuen Buch beleuchtet er umfassend Mythos und Wirklichkeit von Waldorf. Und er stellt unbequeme Fragen: Kann eine Pädagogik, die fast 90 Jahre alt ist, heute noch zeitgemäß sein? Darf eine Pädagogik mit zweifelhaften Grundlagen staatlich gefördert werden? Dieses Buch, in dem auch Vertreter der Waldorfpädagogik zu Wort kommen, liefert vielfältige Ansatzpunkte für Grundsatzdiskussionen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Selten so entäuscht worden.. 23. November 2011
Format:Broschiert
...auf der Suche nach Arbeitsmaterialien, für einen vergleichenden Bericht der Waldofpädagogik und der gängigen Staatsschulpädagogik bin ich auf dieses, in meinen Augen äußerst populärwissenschaftliche Werk gestoßen.

Die Behauptung des Autors nach seinem journalistischen Ethos, beiden Seiten "Gehör zu verschaffen" bzw. das Thema kritisch und objektiv zu beleuchten, kommt er schon auf den ersten Seiten nichtmehr nach.
Schade, denn ein tatsächlich objektives Buch in dem nicht schon die Überschriften deutlich machen würden, dass es sich hier eindeutig um einen Waldorfgegner handelt, der zynisch alles, aber auch alles kommentiert, was nicht contra-Waldorf gesagt wurde, wäre in der Tat schön gewesen.
Ein Autor, der offensichtlich bei all seiner Überheblichkeit all seinen Mitbürgern, die ja so ungebildet sind Waldorf nicht richtig zu verstehen und nur deshalb gutheißen zu können, selbst nicht in der Lage ist den geschichtlichen Kontext zu greifen in dem einige von Steiners Aussagen stehen.
Der offensichtlich auch nicht weiß, dass die Waldorfschulen sich von einigen, aus heutiger Sicht vollkommen unangebrachter Zitate, ausdrücklich distanzieren.

Ich kann niemandem, der ernsthaft an Informationen über die heutige Waldorfschule interessiert ist, dieses Buch empfehlen.
Wer in seinem Waldorfhass einige weitere unangebrachte und falsche Argumente sucht mag hier vielleicht richtig sein, für meine Arbeit hat es mir nur gebracht,das ich weiß welches Buch ich NICHT zur Rate ziehen werde.
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hicfuit
Format:Broschiert
Die Rezensionen hier beziehen sich häufig u.a. auf einen Artikel in der "Zeit", der von Dorion Weickmann stammt. Vielleicht kennt diese Historikerin und Journalistin sich ja besonders gut aus ... denn sie ist nach eigenen Aussagen selbst ehemalige Waldorfschülerin. Mindestens eines ihrer Kinder besucht ebenfalls eine Waldorfschule. Allerdings fragt man sich andererseits, ob das ihre Objektivität eventuell in Frage stellt. Auf jeden Fall sollte jede/r, der/die sich überlegt, ein Kind in einen Waldorf-Kindergarten oder eine Waldorf-Schule zu stecken, sich mit den Hintergründen vertraut machen. Und ein Blick in das Schwarzbuch lohnt sich da schon.
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48 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine fundierte Meinung 1. Oktober 2008
Format:Broschiert
... zu diesem Buch. Nicht irgendeine, sondern aus einem Artikel von Dorion Weickmann in der "Zeit" (vom 11.09.2008): Das Schwarzbuch Waldorf von Michael Grandt will allen Eltern, die mit der alternativen Waldorfschule liebäugeln, die Augen öffnen. Dafür hat der Verfasser, selbsternannter Experte in Sachen Nationalsozialismus, Scientology, Satanismus, selbst die Augen zugekniffen und alles, was nicht ins Raster seiner Verschwörungstheorie passt, ausgeblendet. Und das ist ziemlich viel. Vor zehn Jahren hat Grandt den Schulgründer Rudolf Steiner (1861-1925) schon einmal ins Visier genommen, und zwar mit niederschmetterndem Ergebnis. Sein Schwarzbuch Anthroposophie, das die weltanschaulichen Hintergründe der Schulen zu erhellen vorgab, strotzte vor Fehlern und verschwand schließlich im Orkus. Gelernt hat der Autor daraus offenbar nichts. Das Schwarzbuch Waldorf zeugt davon, dass der Autor das Internet abzugrasen weiß (die Literaturrecherche hat er sich grosso modo erspart) und Ahnung davon hat, wie man Skandal macht. "Muss ein Autor, der über Nationalsozialismus publiziert, etwa ein Nationalsozialist sein?" fragt er. Er meint damit, ob nur Anthroposophen über Anthroposophie dozieren dürfen. Diese Vergleichsebene ist schändlich. Dass die Waldorfschulen im Nationalsozialismus verboten waren und Anthroposophen in den Konzentrationslagern starben, erfährt der Leser nicht. Und zwar mit gu6tem Grund: Für Grandt ist die Anthroposophie eine okkult-esoterische Veranstaltung mit rassistischen Untertönen und ihr Begründer ein Rassist. Wahr ist, dass Rudolf Steiner Äußerungen von sich gegeben hat, die nach Auschwitz unerträglich klingen; wahr ist aber auch, dass die Waldorfschulen, die mit den einschlägigen Passagen aus Steiners Werk nie gearbeitet haben, hier längst und überdeutlich auf Distanz zu ihrem Gründervater gegangen sind. Und wahr ist schließlich, dass Steiner sich in den Denkfiguren seiner Zeit bewegt hat und dezidiert "kein Rassist sein wollte", wie der waldorfkritische Publizist Helmut Zander 2007 in seinem Opus magnum "Anthroposophie in Deutschland" festgestellt hat. Michael Grandt schert das nicht. Er will brutalstmögliche Aufklärung betreiben, auch wenn die Fakten dabei auf der Strecke bleiben und der Satzbau regelmäßig entgleist. Dass es keinen Lehrplan auf den Waldorfschulen gebe, ist ebenso großer Unfug wie die Behauptung, dass der Hausbesuch des Klassenlehrers der elterlichen Kontrolle diene. Gegenläufige Argumente knetet der schwäbische Zielfahnder so lange zurecht, bis sie in sein Munitionsdepot passen: Aus einer insgesamt positiven Studie werden ein paar abschätzige Wortmeldungen ehemaliger Schüler e´xtrapoliert, die Beschneidung des Fernsehkonsums für Sechsjährige, inzwischen State of the Art in der Hirnforschung, wir als irrationale Manipulation verteufelt. Den Geboten wissenschaftlicher Objektivität, die Grandt hochhält, spricht sein Prozedere Hohn. (Gekürzt)
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Die neuesten Kundenrezensionen
Das schlechtest recherchierte Buch, das ich je gesehen habe ...
Es erstaunt, dass der Verlag sich für so ein Werk zur Verfügung gestellt hat. Das Buch ist durch und durch schlecht recherchiert und lohnt sich überhaupt nicht zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2009 von 8barer2fuessler
Einfach Schade
Als Vater von 6 Kindern,die alle entweder die Waldorfschule,bzw.den Waldorfkindergarten besuchen,finde ich es einfach sehr schade,wie hier auf Kosten vieler Lehrer/innen und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 von Meine Meinung
Lest doch halt einfach mal!
Michael Grandt hat großen Mut, denn einer ganzen Menge Kritiker fällt zu diesem Buch nur eine Reihe wüster Beschimpfungen ein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2008 von QueenDivara
Schwarzbuch Walddorf..... Unverzichtbar !
Ich finde dieses Buch von Michael Grandt ein "muss" für alle Eltern die mit den Gedanken spielen ihre Kinder auf eine Walddorf-Schule anzumelden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2008 von Book-Hunter
Hervorragend recherchiert
Jeses Buch, das sich kritisch mit dem rechten Gedankengut der Waldorf-Pädagogik auseinandersetzt, ist zu begrüßen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2008 von Henny Weber
Mal wieder ein Versuch
... , denn in beinahe halbjährlicher Regelmäßigkeit wird in den Leitmedien die Schublade aufgemacht, dass die Anthroposophie rassistisch und die Waldorfschule an... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2008 von Die Dudin
Lug und Trug
In diesem Buch stecken 120, teilweise extreme Fehler, so dass der Verkauf durch eine einstweilige Verfügung gestoppt wurde.
Wie schrieb es die Zeit am 11.9. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. September 2008 von A. Froehlich
Muß das wirklich sein ?
Das Buch besteht größtenteils aus einer Aneinanderreihung von Zitaten, die danach vom Autor einseitig und durchweg negativ beurteilt werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2008 von T. Reintgen
Aufklärung esoterischer Bildungsprinzipien.
Dem Autor ist die Bewältigung einer längst überfälligen Arbeit zu danken! Es verwundert, dass Tausende Eltern - insbesondere jene aus dem modernen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2008 von Heino Bosselmann
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