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am 3. Juli 2009
"Schwarzbuch VW" von Hans-Joachim Selenz beschreibt die Machenschaften, Schiebereien, unsauberen Methoden und Betrügereien bei VW.
Wer jedoch glaubt, keinen VW mehr kaufen und den eigenen Golf gleich verkaufen zu wollen, weil die geschilderten Fälle einfach zu frech und unglaublich sind, könnte in seiner Entscheidung recht bekommen, da sich der Käufer nichts anderes als abgezockt vorkommen muss, wenn man liest wie Millionen und Milliarden verschleudert, verschoben, Geschäftsberichte gefälscht und Politiker und Vorstandsmitglieder geschmiert und bestochen werden.

Allerdings sollte jeder, der in einem mittelständischen bis großen Unternehmen arbeitet, einfach mal Augen und Ohren offen halten, denn in den allermeisten Fällen sieht es dort ähnlich, wenn nicht sogar ganz genauso aus. Dies reißt Selenz im Abschnitt "Wirtschaftsprüfer" nur ganz kurz an. Doch jeder klar Denkende dürfte sich bewusst sein, dass in Konzernen so gut wie nichts mehr ohne eine kleine "Spende" läuft.

Und daher dürfte der eigene Golf nicht das Einzige sein was abgeschafft werden müsste. Es träfe auch den Telefonanschluss, den Mobilfunkvertrag, Elektrogeräte namhafter Hersteller, den Stromanschluss, die Kleidung, ...

"Schwarzbuch VW" ist ein, wie ich finde, erschütterndes aber leider nur allzu realistisches Abbild unserer Wirtschaft und definitiv lesenswert, um Dinge mit anderen Augen zu sehen.
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am 16. Februar 2007
Das Buch ist durch die aktuelle Verurteilung von Peter Hartz und den laufenden Ermittlungsverfahren in Sachen VW hochaktuell. Der Author zeigt etliche Machenschaften auf, die im VW Konzern ablaufen. Allerdings verliert er sich dabei teilweise in Banalitäten. So ist die Tatsache, dass ein Vorstand die Kosten für das Hotel-Pay-TV unrechtmäßigerweise auf Firmenkosten schreibt noch lange kein Indiz dafür, dass überall Korruption und Selbstbedienung herrscht. Ausgehend von diesen Banalitäten strickt Hans-Joachim Selenz die Geschichte weiter und zeigt auf, wie die Vorstände, der Betriebsrat, die Stadt Wolfsburg, das Land Niedersachsen und die Wirtschaftsprüfer alle ihren Teil zum "VW-System" beitragen.

Stellenweise erinnert das Buch an eine typische Verschwöhrungstheorie. Gegen Ende des Buches befasst sich der Author mehr und mehr mit den Management-Fehlentscheidungen (Stichwort Phaeton).

Bleibt abzuwarten, was der Einstieg von Porsche bei VW und der Führungswechsel (Winterkorn für Pischetsrieder) bei VW bewirkt.

Insgesamt ein interessantes und gut zu lesendes Buch.
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