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Das Schwarzbuch des Kommunismus. Unterdrückung, Verbrechen und Terror
 
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Das Schwarzbuch des Kommunismus. Unterdrückung, Verbrechen und Terror [Gebundene Ausgabe]

Stéphane Courtois , Nicolas Werth , Jean-Louis Panne
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1001 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: Erw. Studienausg. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492042686
  • ISBN-13: 978-3492042680
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.375.569 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Manche guten Bücher hinterlassen Spuren, wenige außergewöhnliche Werke reißen tiefe Krater in die Gefühls- und Erkenntnislandschaft der Leser und Meinungsmacher. Das Schwarzbuch des Kommunismus der Autorengruppe um Stéphane Courtois provozierte binnen Jahresfrist Kontroversen, wie wir sie in Deutschland seit dem Ende des Historikerstreits der achtziger Jahre nicht mehr sahen. Dies umschließt sowohl die wissenschaftliche, wie auch die publizistische Arena, wie die Auswahl der Stellungnahmen zeigt, die der Historiker Horst Möller als Buch unter dem bezeichnenden Titel Der rote Holocaust und die Deutschen vor kurzem herausgab.

Es sind in der Tat weniger die Fakten, die provozieren, vielmehr sind es die alten Fragen in neuem Gewande, die Courtois im Vorwort stellt: Wieso war es so lange nicht möglich, ein derartiges Buch zu schreiben? Und was spricht dagegen, die Mechanismen der Machtausübung zweier totalitärer Systeme, namentlich des Nationalsozialismus ("Rassen-Totalitarismus") und des Kommunismus ("Klassen-Totalitarismus") als zumindest 'ähnlich' zu klassifizieren?

Völlig nachvollziehbar steht die 250 Seiten starke Analyse der leninistischen und stalinistischen Verbrechen ("Ein Staat gegen sein Volk") von Nicolas Werth im Zentrum der Betrachtungen, handelte es sich dabei doch um das Gravitations- und Expansionszentrum kommunistischer Herrschaftstechnik schlechthin. Eine Technik, die darin bestand, die "Feinde der Arbeiterklasse" wahlweise 'umzuerziehen' oder gleich zu eliminieren. Hier führte die teilweise Öffnung der Archive zu neuen Erkenntnissen. Die übrigen Beiträge, die neben den osteuropäischen, sozialistischen Systemen auch die asiatischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Metastasen des Kommunismus ins Blickfeld rücken, mußten mit einer sehr viel schmaleren Datenbasis auskommen.

Der Sprengstoff dieses Buches liegt in der Enttabuisierung: Massenmord wird hier als das bezeichnet, was er war: als Herrschaftstechnik. Damit ist der erste Schritt getan, um eine große Forschungslücke zu schließen. Auf jeden Fall entlarvt diese Topographie des Verbrechens Eines: 80 - 100 Millionen Tote sind nicht das Resultat einer Entartung der kommunistischen Idee, alle Menschen wären gleich, sondern die Idee selbst ist entartet. --Manfred Schwarzmeier -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Das Schwarzbuch ist auch eine Unglücksgeschichte jener - willigen - Helfer im Westen, die sich 90 Jahre lang blind und taub machten." (FAZ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

57 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen 100 Millionen Tote sind genug, 22. Juni 2008
Von 
ludwigwitzani (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Fast einhundert Jahre hat es gedauert bis dem kommunistischen Totalitarismus endlich seine Maske vom Gesicht gerissen werden konnte. Nachdem er große Teile der Welt barbarisierte und verwüstete und unzählige Völker in ihrer Substanz verkrüppelt zurückgelassen hat, befreiten sich die Menschen in der friedlichen Revolution von 1989/1990 von diesem schrecklichsten Spuk der Weltgeschichte. Und was es nun zu sehen gab, als die Gefängnisse und Archive geöffnet, die Leichen ausgegraben und die Akten studiert wurden, war niederschmetternd: über die ganze Welt und das ganze Jahrhundert verteilt sind mehr als einhundert Millionen Menschen dieser Höllenlehre zum Opfer gefallen - davon am meisten in Russland und China, jenen Ländern, die ein gnadenloses Geschick zu Trägern der kommunistischen Weltbefreiungslehre ausersehen hatte.

Wendet sich nun die Welt mit Grausen von dieser gerade mühsam überstandenen Apokalypse ab? fragt Stephane Courtois in der Einleitung zu dem vorliegenden Buch. Leider nicht, ist die Antwort, die Apologeten des Kommunismus sind noch immer aktiv, sie stricken am "Märchen von der guten Lehre, die nur falsch verwirklichst wurde" und die nun bald wieder eine neue Chance brauchte. So ist das vorliegende Buch gleich in doppeltem Sinne hochaktuell:

(1) Zunächst trägt es in zahlreichen exzellent recherchierten Artikeln das ganze unfassbare Elend zusammen, das der Kommunismus in seinen verschiedenen Erscheinungsformen in Russland, China, in allen Ländern Osteuropas, in Asien, Afrika und Lateinamerika angerichtet hat. Hier geht es nicht nur um die Millionen Opfer der Stalinistischen Säuberungen, der chinesischen Kulturrevolution oder der kambodschanischen Roten Khmer (obwohl auch das schon schier die Fassungskraft des normalen Menschen sprengt), hier werden auch die scheinbaren "Kleinigkeiten" erwähnt, etwa die 50.000 aufrechten polnischen Demokraten, die als Mitglieder der polnischen Armia Krajowa nach 1945 auf Nimmerwiedersehen im Gulag verschwanden, oder die Zehntausende ostdeutscher Sozialdemokraten, die in Internierungslagern zu Opfer des kommunistischen Terrors wurden, weil sie sich der rot-roten Zusammenarbeit widersetzten- und vieles, andere mehr.

(2) Ebenso wichtig aber ist eine glasklar Wesensbestimmung des Kommunismus, die das Buch leistet und die in jedes Schulbuch gehört, eine Wesensbestimmung, die im Kern eine Erklärung seiner schier unausrottbaren Attraktivität selbst noch im Schatten unüberschaubarer Leichenberge ist. Was Erhard Neubert in seinem abschließenden Beitrag "Flucht aus der Geschichte" herausarbeitet ist an Prägnanz kaum zu überbieten und soll deswegen in einem längeren Zitat wiedergegeben werden. Neubert vergleicht Nationalsozialismus und Kommunismus, die beiden Exzessvarianten der politischen Moderne und kommt zu dem Schluss, dass der Nationalsozialismus, so schrecklich effektiv er in seinem Morden auch gewesen ist, intellektuell immer ein Gebilde von erschreckender Dürftigkeit geblieben ist, das keinerlei Faszination auf Gebildete ausüben konnte. "Anders der Kommunismus. Er setzte tiefer an, mobilisierte die unauslöschliche Sehnsucht nach dem Guten, die allen Europäern in die zivilisatorische Wiege gelegt ist. Seine Verführungskraft wurzelte in den Schattenseiten der bürgerlichen Welt, die aufzuhellen schon an sich eine Berechtigung hat. Damit konnte er über die halbe Welt die Macht ergreifen, die Gesellschaften tief greifend verändern. Im Zeichen des antiimperialistischen Kampfes wurde er zum wirklichen europäischen Kulturimperialismus. Seine Flucht aus der Geschichte im Namen des Guten geriet zur Schande Europas und seiner Zivilisation. Kein anderer europäischer Kolonialismus hat derartige Zerstörungen angerichtet und so viele Opfer gekostet. Wohlmeinend könnte zugestanden werden, dass der Weltkommunismus nicht auf seinen Terror und nicht auf seine Millionen Todesopfer reduzierbar ist. Doch wo, muss dann gefragt werden, ist seine Kulturleistung? Was ist sein Beitrag zur Kulturgeschichte der Menschheit, die Bestand haben wird? Hier ist nichts, gar nichts, worauf die Menschheit stolz sein kann." (S. 834f. )
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76 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die lethalste Ideologie aller Zeiten :.., 8. Oktober 2005
Von Ein Kunde
...war der Marxismus/Leninismus. Das ist die einfache, erschütternde Lehre dieses Pflichtbuches. Erschüttert haben mich neben der Quantität der Opfer die Qualitäten, die das Quälen, Zerstören und Töten an den verschiedenen Schauplätzen angenommen haben, erschüttert hat mich, das wir davon in der Schule nichts gelernt haben und erschütternd ist natürlich auch, wie sehr postkommunistische Abwehr-Neurosen die Aufarbeitung dieses Jahrtausendverbrechens heute noch zu torpedieren versuchen.
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64 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schluß mit Lügen der Linken, 10. Februar 2006
Von Ein Kunde
Die große Lüge der Linken, daß durch Information über die Verbrechen des Kommunismus doch nur die Verbrechen des Nationalsozialismus "relativiert" werden sollen, die ja angeblich "singulär" wären, wird durch dieses Buch enttarnt : denn mit solchem "Relativierungs"- Gewäsch sollen in Wahrheit nur die alten Idole der verbrecherischen marxistisch-leninistischen Ideologie vor Demaskierung geschützt werden. Es sollte nicht herauskommen, daß der Kommunismus eine Ideologie von Massenmördern war, auf deren Konto Verbrechen gegen die Menschlichkeit in millionenfacher Höhe gehen. Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, schwerkriminelle kommunistische Beglücker der Menschheit! Das Buch "relativiert" nicht NS-Verbrechen, sondern nennt endlich auch die ungeheuren Greueltaten kommunistischer Regime beim Namen und gehört in alle Schulen und Bibliotheken.
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