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Schwarzbuch Freimaurerei: Geheimpolitik, Staatsterror, Politskandale. Von der Französischen Revolution bis Uwe Barschel
 
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Schwarzbuch Freimaurerei: Geheimpolitik, Staatsterror, Politskandale. Von der Französischen Revolution bis Uwe Barschel [Gebundene Ausgabe]

Guido Grandt
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Kopp, Rottenburg; Auflage: Erstausgabe (25. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938516550
  • ISBN-13: 978-3938516553
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 331.650 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Guido Grandt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Freimaurer haben seit ihrer historischen Gründung 1717 weltweit viel Gutes getan, sich für Völkerverständigung, Frieden und Gerechtigkeit eingesetzt. Weniger oder gar nicht bekannt ist die Schattenseite der Freimaurerei, die vor allem Geheimpolitik betrieben und damit die Welt entscheidend beeinflußt und verändert hat. Doch das bestreitet die »Diskrete Gesellschaft« bis heute. Ebenso werden von ihr Skandale, Verschwörungen, Politaffären und kriminelle Logenbrüder verschwiegen. Damit ist nun Schluß! Guido Grandt belegt mit seriösen und zumeist Insider-Quellen die Kehrseite der Freimaurerei, die so noch nie veröffentlicht wurde. Das Schwarzbuch enthüllt und klärt auf über die Freimaurerei und:

* Magie und Okkultismus

* den Geheimbund der Illuminaten

* die Zusammenarbeit mit der Mafia

* die weltweite aktive Politik

* Verschwörungen, Politaffären, Staatsterror und Skandale

* das wahre Geheimnis, das die parlamentarische Demokratie anzweifeln läßt

* politische Ritualmorde

* unehrenhafte Logenbrüder

Er beantwortet brisante Fragen. Dabei stützt er sich überwiegend auf freimaurerische Quellen:

* Wurde der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Uwe Barschel von Freimaurern ermordet?

* Wie mächtig war und ist die kriminelle Freimaurerloge »Propaganda Due (P2)«, die Italien in einen Sumpf aus Korruption, Staatsterror und Mord versinken ließ und deren Verbindungen bis nach Deutschland reichten?

* Betreiben Freimaurer hinter den Kulissen Geheimpolitik und wie hat diese die Welt verändert?

* Was sagen deutsche, österreichische und schweizer Parteien zur Freimaurerei und wie kritisch sind sie ihr gegenüber?

* Welche Politiker sind heute Mitglied in der »Diskreten Gesellschaft«?

Erstmals hat der Autor alle großen Volksparteien in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie die Freimaurer-Großlogen dieser drei Länder aktuell zu der brisanten Thematik befragt. Mit skandalösem Ergebnis!

Über den Autor

Guido Grandt, Jahrgang 1963, ist freier Journalist und Autor mehrerer Bücher und vieler TV-Reportagen.

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46 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein freier Journalist mit Presseausweis (Selbstdarstellung des Autors) benutzt den Namen Uwe Barschel zur Absatzförderung im Buchtitel, um dann u. a. so zu formulieren (S.341):

"Meine Mord-Theorie sieht folgendermaßen aus: Der vermeintliche Logenbruder Uwe Barschel, vielleicht in die Freimaurerei eingeführt durch den vermeintlichen Logenbruder Gerhard Stoltenberg, zollte in der politischen Affäre vor der Landtagswahl seinem vermeintlichen Logenbruder Björn Engholm keinen Respekt und verfiel in eine 'eitle Selbstbespiegelung'."

Dann folgt u. a. die Konstruktion einer freimaurerischen "Wasser-Symbolik", derentwegen der tote Barschel in eine Badewanne gelegt worden sein könnte. Voran gingen bereits 60 Seiten "denkbarer" Zusammenhang mit der wiedergekauten italienischen P2-Affäre von 1980. Am Schluß des Buches folgen dann noch Kapitel über "Zwielichtige" Freimaurer, wie unser "Pädophiler" Kaiser Wilhelm II, ohne ersichtlichen Zusammenhang mit dem Buchthema. Welch ein zumeist konjunktivisch geschriebenes, als "gigantisch" bezeichnetes und "jahrelange Recherchen" benötigt habendes Machwerk!

Hinzukommt die Vortäuschung einer Wissenschaftlichkeit durch 592 Querverweise auf nur 358 Textseiten, die dann stolze 45 Seiten Quellenverzeichnis erfordern. Darunter verweist der Autor 60 mal auf sich selbst und 45 mal auf ein und das selbe Lexikon. Der Rest sind unzählige Zitate aus vereinzelten deutschen Quellen, obwohl die Freimaurerei in England und Schottland entstand und ausführlich beschrieben wurde.

Seriöse Schwarzbücher werden in der Regel von mehreren renommierten Sachverständigen unterschiedlicher Fachgebiete und Erfahrungen geschrieben, um der Arbeit wissenschaftliche Objektivität zu verleihen. Der Journalist Guido Grandt beschritt raffiniert methodisch einen anderen Weg:

Er stellte lange Listen mit Fragen über die Freimaurerei auf, die er mangels eigener Sachkenntnisse so abfaßte, daß ihre zweifelsfreie Beantwortung zumeist ganze Kapitel benötigen und somit erheblich mehr Arbeit und Zeit erfordern würden, als ihre anschließende Auswertung. Diese Fragebögen sandte der Autor an Freimaurer (Großmeister), Politiker und Parteien im ganzen deutschen Sprachraum, mit der Bitte um terminierte Antwort oder ggf. Begründung einer Nicht-Beantwortung!

Dann stellt er sich schockiert, daß von den vielen Adressaten nur einer ausführlicher geantwortet hat und schließt daraus messerscharf, daß hier ein Geheimnis, vielleicht eine Verschwörung, oder zumindest ein Unbehagen über die Präzision seiner Fragen vorliegen muß. Das veranlaßte ihn wohl auch im Vorwort darauf hin zu weisen, daß er schon gewarnt wurde, dieses Buch zu schreiben und fügt hinzu " ... daß ich während meiner Recherchen (vermutlich) zeitweise abgehört wurde."

Von den weltweit rund 200 gegenwärtigen Großmeistern der Freimaurerei lag ihm nur eine Antwort vor, die dann aus dem Zusammenhang gerissen zitiert wurde. Er erhielt aber nach eigenen Angaben Hinweise auf Bücher, in denen er die Antworten auf seine Fragen hätte nachlesen können. Das wiederum lehnte er strikt ab. Warum eigentlich? Sie hätten sein Quellenverzeichnis beträchtlich bereichern können, wohl aber nicht seinen hintergründigen Absichten entsprechend.

Wenn trotz allem dieses Buch noch einen Stern bekommt, dann nur weil es sich gut als negatives Schulbeispiel für die journalistische Ausbildung oder die neuro-psychologische Manipulationsforschung eignet. Der viele Gebrauch von "vermeintlich", "vielleicht", "möglicherweise" usw., sowie die verwirrenden Zitate, machen zwar den Inhalt juristisch unangreifbar, aber keinewegs seriös.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Byrd
Format:Gebundene Ausgabe
Liebe Leserin! Lieber Leser!

Der deutsche Buchautor und TV-Produzent Guido Grandt (* 1963) versucht auf rund 370 Seiten auf die 'Schattenseiten der Freimaurerei' (Grandt, 2007, S. 14) hinzuweisen.

Zunächst weist Grandt darauf hin seriöse Literatur zu zitieren und weist die mögliche Kritik ein Verschwörungstheoretiker zu sein von sich. Mit dem Nachsatz, dass er herausgefunden hätte, dass 'Verschwörungstheoretiker (leider) nicht immer im Unrecht waren und sind.' (S. 13). Der Autor deutet in einem Absatz an, dass die Freimaurerei (FM) viel Gutes getan hätte und noch heute tut, aber über diese Sicht nicht geschrieben werden müsse (S. 14). Das Ziel Grandts war es ein seriös recherchiertes Buch über die 'Schattenseiten der Freimaurerei' (S. 14) zu verfassen ohne in den Kreis von Verschwörungstheorien zu geraten.

Das etwa 20x13cm große Buch mit schwarzem Umschlag teilt sich in fünf Kapitel:

1. Freimaurerei allgemein (67 Seiten; Grundlegendes zur Freimaurerei, Kritik bezüglich FM/Frauen, FM/Juden, FM/Behinderte, Überblick über weltliche und geistliche Verschwörungstheorien bezüglich FM)

2. Prominente Freimaurer (3 Seiten; Aufzählung von bekannten, verstorbenen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kultur)

3. Die Suche nach der Wahrheit ' FM und Politik (56 Seiten; mögliche Verbindung von FM und Politik wird dargestellt)

4. 'Licht ins Dunkel' ' Freimaurer, Revolutionen und Skandale (195 Seiten; der größte Teil des Buches bezieht sich auf Politaffären bezüglich der von der FM ausgeschlossenen kriminellen Loge Propaganda Due, angebliche Verbindungen zu mächtigen Personen und der 'Politaffäre Uwe Barschel')

5. 'Zwielichtige' Freimaurer (14 Seiten; Kurzbiografie über acht umstrittene Freimaurer-Persönlichkeiten wie Henry Ford)

Zwar verwendet der Autor Guido Grandt häufig Zitate und beachtet die Zitierregeln, doch werden diese manchmal aus dem Zusammenhang gerissen oder erhalten durch die Kommentare Grandts eine andere Bedeutung.

Viele der Argumente Grandts sind bei näherer Betrachtung unsinnig. Ein Beispiel für ein von Grandt gerne verwendetes Argument: Manche Freimaurer sind Berufspolitiker und Mandatare unterschiedlicher Parteien. Die Freimaurerei ließe die Parlamente bloß zu 'Volkstheater' werden, da Freimaurer in unterschiedlichen Parteien tätig sind (Grandt, S. 101). Diesem Argument nach würden Religionsgemeinschaften oder Vereine die Parlamente auch zu 'Volkstheatern' machen, da deren Mitglieder auch in unterschiedlichen Parteien tätig sind.

Fazit
Ein Buch, das seriös sein möchte, aber sich durch teils unlogische Argumente, teils durch sehr eigenwillige Interpretation von Zitaten selbst in Frage stellt. Jemandem, der möglichst neutrale Literatur zu diesem Thema sucht, kann ich dieses Buch NICHT empfehlen, da der Autor ausschließlich auf Negatives über die Freimaurerei eingeht, obwohl ihm 'viel Gutes' (S. 14) bekannt sei. Zum Einstieg in das Thema ist das Buch ebenfalls ungeeignet, da viele wichtige Fakten zur Freimaurerei fehlen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit dieser Rezension helfen.
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44 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
als Journalist hat Grandt seine Hausaufgaben nicht gemacht. Zur Recherche gehört es nämlich auch, die Qualität der Quellen kritisch zu prüfen. Stattdessen hat sich recht wahllos bei der traditionellen Anti-Freimaurerei bedient. So zitiert er z. B. viel von Karl-Heinz Zunneck, der wiederum über weite Strecken wörtlich aus Nazi-Hetzliteratur abgeschrieben hat. Aber das Zunneck-Buch ist im selben Verlag wie Grandts neuestes Machwerk erschienen. Wär ich Grandt, würde ich daraus jetzt Schlüsse ziehen. Er schafft es sogar, über Verleihung des Kulturpreises der Freimaurer an den Theologen Hans Küng mit verschwörerischem Unterton zu schreiben.
Andere Quellen sind fragwürdig und bleiben im Dunkeln - aus Sicherheitsgründen, natürlich....Ich habe aber den Verdacht, dass Grandt keinen echten Freimaurer jemals gesprochen hat, keinen Gästeabend oder sonstige öffentliche Veranstaltung einer Loge besucht hat. Ein "Mitglied der Vereinigten Großloge" gibt es nicht, das können nur Logen, nicht Personen sein. Aus der Richterin und UN-Botschafterin Hadassa Ben-Itto wird ein Mann, das musivische Pflaster im Tempel wird "mosaisches" Pflaster genannt und derlei Schludrigkeiten mehr lassen an Grandts Sorgfalt zweifeln. Er zitiert die aus der Barockzeit stammenden alten Gelöbnisformeln, ohne zu sagen, dass die heute nur noch historische Bedeutung haben.
Über Politiker, die Freimaurer waren, kann man sachlich und korrekt im Freimaurer-Politikerlexikon nachlesen. Dass Freimaurer an der amerikanischen Unabhängigkeit und der Verfassung wesentlich mitgestaltet haben, dass es Revolutionäre und Freiheitskämpfer gab, die Freimaurer waren, ist nichts neues. Die Querverbindung zu Geheimpolitik uned Staatsterror ist äußerst oberflächlich und wird der Sache nicht gerecht.
Dann lässt sich Grandt in erster Linie über die angebliche FM-Loge "P2" (Propaganda Due) aus. Geradezu haarsträubend wird es, wenn er zu Uwe Barschels Tod kommt. Kurz gesagt spekuliert er, dass Barschel über seinen Förderer Stoltenberg in die Freimaurerei gekommen ist und sogar mit Engholm zur selben Loge gehört habe. Beweise? In der Nähe von Barschels Wohnort gibt es mehrere Logen. Mangels einer deutschen "P2" fantasiert sich Grandt den Verein Atlantik-Brücke zu einer Geheimloge zurecht.
Ein Beispiel für Grandts Methode, Schlüsse zu ziehen: In einem Interview mit dem Schwarzwälder Boten erzählt er, sein Telefon sei vermutlich abgehört worden, weil er seltsame Geräusche, Echos etc. gehört habe. Weil man heute aber ganz unbemerkt abhören kann, haben die Dunkelmänner das mit Absicht gemacht, damit er merkt, dass er beobachtet wird. Außerdem habe er noch brisanteres Material bei Anwälten hinterlegt - falls ihm was passiere... Ich halte das für eine maßlose Selbstüberschätzung.
Das Buch hat bestenfalls Heizwert.
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