Einmal im Jahr werden in Bielefeld die Big Brother Awards verliehen. Diese Auszeichnung soll Firmen, Behörden und Institutionen brandmarken, die in besonderer Weise negativ in Belangen des Datenschutzes, der Privatsphäre oder der Menschenrechte aufgefallen sind.
Dieses Buch sammelt eine Auswahl an besonders interessanten Laudatien auf Firmen wie die Deutsche Bahn AG, die Metro Group, das Bundesinnenministerium, Schulbehörden oder Einzelpersonen wie beispielsweise Bundesinnenminister Otto Schily oder Brigitte Zypries.
Obwohl denjenigen, die sich etwas mit der Materie beschäftigen, die meisten Fälle bekannt sein dürften, ist es einerseits amüsant, die Details in ihrer ganzen Absurdität nochmals nachzulesen, andrerseits sich all jene Verstöße nochmals vor Augen zu halten, die jeden Menschen täglich nachhaltig in seiner Privatsphäre verletzen, und persönlichste Daten zum Schleuderpreis in die Welt verstreuen.
Sehr empfehlenswert.