oder vielleicht doch eher Lucky Starr von Isaac Asimov? Beides kommt dem Stil des vorliegenden Romans sehr nahe. Wobei ich eher zu den Lucky Starr Romanen als Vergleich tendiere, denn die Action Anteile dieser Romane ähneln denen des Vorliegenden etwas mehr. Wer also diese Romane mochte, wird auch mit "Schwarz wie der Tag" glücklich.
Wie neuerdings bei Bastei Romanen anscheinend üblich, sagt der Umschlagtext leider nichts über den Buchinhalt selbst aus; fast nichts, denn das geschilderte kommt diesmal irgendwo im Roman tatsächlich vor.
Ebenso wie "Kalt wie Eis" vom gleichen Autor wird dieser Roman für viele kein eigentlicher Science Fiction Roman sein, auch wenn er in der Zukunft spielt.
Der zitierte Große Krieg ist nur insofern interessant, als klar wird, das ein Krieg nicht dann zuende ist, wenn die letzte Kampfhandlung eingestellt wird.
Wieder einmal geht es primär vielmehr lediglich darum, ein Rätsel um eine verschollene Waffe aus den Tagen des Krieges zu lösen. Bei Versagen droht der Untergang der Menschheit. Neben dieser Haupthandlung gibt es noch zwei weitere Handlungsstränge, wobei einer dieser Handlungsstränge wieder ein Rätsel ist.
Nicht ganz so eingleisig wie in "Kalt wie Eis" spielt der Roman also diesmal auf mehreren Ebenen. Die intelligente und vielschichtige Handlung und gut beschriebene Protagonisten machen es zu einem Vergnügen, sich am Rätselraten zu beteiligen.
Leider ist nur allzu schnell klar, wie das Rätsel wohl zu lösen sein wird, nur das "wie" der Zerstörung der Menschheit lässt den Leser dann noch weiterlesen. Und natürlich die Nebenhandlungen, die intelligent in die Story eingeflochten sind, um den vielleicht nicht so trainierten oder aufmerksamen Leser nicht nur zu unterhalten, sondern auch in die Irre zu führen.
Und wie immer bei dieser Art Romanen, darf auch der Showdown nicht fehlen, natürlich mit der erwarteten "unerwarteten Wendung".
Ein Punkt Abzug (es wären fast noch zwei geworden), weil die technische Umsetzung mal wieder (verlagstypisch?) unter aller Kanone ist. Ich bin sicher nicht der Guru der Rechtschreibung, aber ständiges auslassen von Satzteilen, Wiederholungen von Worten, Sinnentstellungen, Rechtschreib- und Grammatikfehler lassen vermuten, das der Korrektor wohl mal wieder Urlaub hatte, beim Korrekturlesen eingeschlafen sein muss oder einfach keine Lust zu arbeiten hatte. Setzen 5, liebe Verantwortlichen...