Kurzbeschreibung
Sylvia Bohl gleicht einem Engel, wie sie da mit ihrem langen blonden Haar auf dem tiefblauen Laken. Doch Sylvia Bohl ist tot, und sie ist schon das zweite Opfer eines Tters, der eine Vorliebe für junge blonde Frauen zu haben scheint ...
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Umschlagtext
Sylvia Bohl gleicht einem Engel, wie sie da mit ihrem langen blonden Haar auf dem tiefblauen Laken liegt. Doch Sylvia Bohl ist tot, und sie ist schon das zweite Opfer eines Täters, der eine Vorliebe für junge blonde Frauen zu haben scheint...
Der unkonventionelle Kommissar Vincent Romero und seine Assistentin Antonie Bennigsen ziehen alle Register, um den nächsten Mord zu verhindern!
Der unkonventionelle Kommissar Vincent Romero und seine Assistentin Antonie Bennigsen ziehen alle Register, um den nächsten Mord zu verhindern!
"Susanne Mischke läßt uns die Bösartigkeit, die hinter der vertrauten Fassade hockt, fast physisch spüren. Die Panik ergreift nicht nur ihre Figuren, sie überträgt sich auf ihre Leser und, ganz besonders, auf ihre Leserinnen."
BRIGITTE
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Über den Autor
Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute bei Hannover. Sie war mehrere Jahre lang Präsidentin der Sisters in Crime und erschrieb sich mit ihren herrlich bösen Romanen eine große Fangemeinde . Für das Buch Wer nicht hören will, muß fühlen erhielt sie die Agathe, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Zuletzt erschienen von ihr Wölfe und Lämmer und Liebeslänglich.
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Audio CD
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"Samstagabend, 30. September: Underdog: Hallo Engel - Engelchen: Hallo Underdog: Bist du wirklich einer? Engelchen: Und was für einer Underdog: Siehst du auch so aus? Engelchen: Wie frisch vom Himmel gefallen Underdog: Blond? Engelchen: Klar, Engel müssen blond sein Underdog: Langes Haar? Engelchen: Bis zu den Flügeln Underdog: Du lügst mich doch nicht an, mein Engel? Engel dürfen nicht lügen Engelchen: Ich lüge nicht. Und wer bist du? Underdog: Wer weiß? Vielleicht der Teufel persönlich Engelchen: Angenehm, Teufel Underdog: Bist du allein? Engelchen: JaUnderdog: Was hast du an? Engelchen: Was Engel halt so tragen ...Underdog: Und darunter? Engelchen: Schneeweiße Haut Underdog: Ich wär jetzt gerne bei dir. Wie wäre es mit Champagner bei Kerzenschein? Engelchen: Klingt nicht übel Underdog: Du trägst ein weißes Hemd und nichts darunter. Ich lasse die Badewanne einlaufen. Du ziehst dein Hemd aus, ganz langsam, dann setzt du dich in einen Berg auskni sterndem Schaum. Engelchen: Wie auf eine WolkeUnderdog: Ja, ein Engel auf einer weißen Schaumwolke. Überall ist Schaum, auf deinen Brüsten, deinem Bauch ... Sie löst den Blick vom Bildschirm und gähnt. Wie sich die Phantasien doch gleichen. Nachthemd oder Strapse, Bett oder Badewanne, irgendwie ist es immer dasselbe. Lauter öde kleine Pornofilme, die durch ihre Köpfe geistern.Underdog: ... sehe ich zu, wie du dich reinigst. Nach dem Bad werde ich dich in ein großes, warmes Tuch hüllen. Ich öle deinen Körper mit Rosenöl ein, deine Schenkel ...Sie steht auf und tastet sich zum Kühlschrank. Es ist dunkel, der fahle Bildschirm ist die einzige Lichtquelle. Sie öffnet eine Dose Red Bull, schüttet den Inhalt in ein Glas, zusammen mit ein paar Eiswürfeln und einem Schuß Wodka. Sie setzt sich wieder vor den Schirm, achtet aber nicht auf die Worte, sondern schließt die Augen. Der Schmerz pulsiert dicht hinter der Schläfe. Es ist kurz nach eins. Dabei wollte sie nur ein Stündchen ... Das war u m acht. Gestern war es zwei. So geht das nicht weiter. Mein Schönheitsschlaf kommt zu kurz, ganz zu schweigen davon, daß mein Sexleben allmählich bizarre Formen annimmt.Underdog: Wie gefällt dir das? Underdog: Bist du noch da? Underdog: Bist du schockiert? Warum antwortest du nicht, Engel? Engelchen: Sorry, hatte meine Hände gerade woanders Underdog: Verrat mir, wo Engelchen: An verbotenen, dunklen Orten Underdog: Würdest du mir einen Gefallen tun? Engelchen: Kommt drauf an Underdog: Zieh dein Hemd aus!Sie leert ihr Glas zur Hälfte. Leise vor sich hin kichernd, tippt sie:Engelchen: Schon geschehen. Und jetzt? Underdog: Du lügst mich doch nicht an, oder? Engel dürfen nicht lügen Engelchen: Ehrlich, ich bin ganz nackt Underdog: Frierst du? Engelchen: Nein Underdog: Hast du Angst, so allein im Dunkeln?Sie stutzt. Woher will er überhaupt wissen, daß ich hier im Dunkeln sitze? Aber das kann er sich vielleicht denken. Wieviel tausend Menschen wohl in dieser Nacht im Dunkeln vor ihrem Bild schirm sitzen, allein, so wie sie, auf der Suche nach ... ja, nach was eigentlich?Underdog: Mach jetzt das Licht an Engelchen: Wozu soll das gut sein? Underdog: Damit dich alle Welt sehen kann, deinen nackten, schutzlosen KörperHimmel, ist der Kerl schräg drauf.Engelchen: Licht ist an Underdog: Stell dich raus auf den Balkon Ein kleiner Adrenalinschub läßt sie aufspringen. Woher weiß er, daß ich einen Balkon habe? Kennt er mich? Fröstelnd reibt sie über ihre Oberarme. Sie fühlt sich nun tatsächlich nackt, trotz des dicken Pullovers, den sie über dem ausgeleierten Schlafanzug trägt. Ob womöglich dieser Typ von gegenüber, der immer hinter seiner Jalousie steht ...Sei nicht hysterisch! Niemand kennt Engelchen, genauso wie niemand Sahnetörtchen kennt oder Belladonna oder Gutefee. Ach, wie gut, daß niemand weiß ...Du bist übermüdet und siehst Gespenster. Dieser Underdog wünscht sich, daß ich einen Balkon habe oder notfalls einen erfinde. Er ist eine Requisite in