Eingehends muss ich sagen, dass ich es interessant finde, zu lesen, was "mit-Rezensenten" über die Bücher sagen, die ich gelesen habe, dazu gehörte auch, das von mir vor 4 Jahren gelesene "Schwarz" oder "The Gunslinger".
Als ich dann die ersten beiden Rezensionen las, MUSSTE ich einschreiten und ein paar Kleinigkeiten richtig stellen.
Als erstes, liebe potentielle Leserinnen und Leser, ist es ungemein wichtig diesen Roman zu lesen, da er das Fundament bildet; das Grundgerüst für eine Reise über 5000 Seiten durch ein zerstörtes Land. Und wir Leser haben das ungemeine Glück, Roland von Gilead auf dieser Reise zu begleiten. Und was wäre ein Gebäude bitte, ohne sein Fundament? Richtig, nicht errichtungsfähig. Und genau so ist das auch mit dem "Dunklen Turm". Er könnte nicht stehen, wenn "Schwarz" nicht wäre und den Beton und das Land dazu liefern würde.
Nun aber genug von meinem methaphorischem Gefasel.
Die nächste Kritik, die ich aufgreifen möchte: Das Stephen King seinen Roland nur mit "der Revolvermann" anspricht; wenn man sich ein wenig mit der Entstehungsgeschichte und Stephen King allgemein beschäftigt, und den 6. Teil der Saga AUFMERKSAM gelesen hätte, wüsste man, warum er das gemacht hat.
Ich werde das nun auch nicht zu weit ausbreiten, da dann ein Großteil des Zaubers vom 6. Band "Susannah" verloren ginge. Nur so viel, Stephen King wusste selbst nicht, wohin er mit "seinem Revolvermann" hin wollte.
"Schwarz" ist ein wundervolles Buch, das einen glänzenden Beginn des Zyklusses darstellt. Es stellt viele Fragen, auf deren Beantwortung man "leider" 6 weitere Bände warten muss.
Und nur so viel, wenn man auf die nachfolgenden Rezensionen hören würde, würde die größte "Pointe" in der Saga flöten gehen.
Leser, die die 7 Bücher aufmerksam gelesen haben, wissen was ich meine.
Lange Tage und angenehme Nächte.